GesundheitApotheken in der Krise

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Verbände klagen, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wolle die Apotheken kaputtsparen: geschlossener Betrieb in Stuttgart.
Verbände klagen, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach wolle die Apotheken kaputtsparen: geschlossener Betrieb in Stuttgart. Michael Weber/Imago

Bundesweit 3000 Betriebe weniger als noch vor zehn Jahren: Mit dieser Zahl alarmiert die Apothekerlobby die Öffentlichkeit. Die Branche klagt über Gewinnverluste, Bürokratie und Mehrarbeit - und warnt vor Folgen für die Menschen.

Von Rainer Stadler

Kürzlich dürfte auch dem FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann klar geworden sein, dass die Zeiten für Apothekerinnen und Apotheker schon besser waren. Er tauschte sich mit Daniela Hänel aus, Vorsitzende der Freien Apothekerschaft. Sie kamen auf die Bürokratie zu sprechen, die laut Hänel die Zunft zu ersticken droht, Ullman wagte es, diese Aussage anzuzweifeln. Darauf sandte ihm Hänel, die eine Apotheke im sächsischen Zwickau betreibt, acht Seiten, eng bedruckt: Listen über Listen, was sie alles beachten, nachweisen, dokumentieren, kontrollieren, welche Richtlinien und Vorgaben sie beachten, welche Prüfungen sie regelmäßig über sich ergehen lassen müsse: Zoll, Regierungspräsidium, Arbeitsschutz, Finanzamt, Gewerbeaufsichtsamt, TÜV, Rentenversicherung, Ordnungsamt.

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