Deutsch-britische Beziehungen:Eine letzte Privataudienz bei der Queen

Merkel verabschiedet sich in Großbritannien: von Premier Johnson und auch von der Queen, die sie das zweite Mal innerhalb weniger Wochen empfängt. Der Tag in Bildern.

Von Joshua Beer

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Mit pandemiegerechtem Gruß zwischen Ellbogen und Faust empfängt der britische Premierminister Boris Johnson Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Chequers, einem Anwesen in der Grafschaft Buckinghamshire und der offizielle Landsitz der britischen Regierung, etwa 60 Kilometer von London gelegen.

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Den üppigen Garten des Anwesens aus dem 16. Jahhrhundert zur Kulisse, unterhielten sich sich die beiden Regierungschefs, wahrscheinlich auch über Fußballspiele und Virusvarianten. Zuletzt waren sie sich im Juni auf dem G-7-Gipfel in Cornwall begegnet. Dort hätte eine "wunderbare Gastfreundschaft" geherrscht, so Merkel.

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Im herrschaftlichen, an Gemälden nicht gebrechenden Innern des Hauses traten die beiden zu ihrer wohl letzten gemeinsamen Pressekonferenz an. Johnson sprach Merkel seinen Dank für ihr "historisches Engagement" in den britisch-deutschen Beziehungen aus. Auch Merkel lobte die Zusammenarbeit mit "Boris", die sich in die guten Erfahrungen mit zahlreichen britischen Premiers einreihe. "Jeder hat seine eigene Art", sagte sie.

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Merkel blieb zurückhaltend, sowohl bei der Nordirland-Frage als auch bezüglich der Delta-Variante des Coronavirus. Das volle Wembley-Stadion stimme sie "sorgenvoll und skeptisch". Johnson konterte mit der hohen Impfquote seines Landes.

Angela Merkel trifft das letzte Mal als Bundeskanzlerin die britische Queen

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Anschließend gewährte ihr die britische Queen Elisabeth II. eine Audienz im Schloss Windsor, nachdem sich die beiden nur wenige Wochen zuvor in Cornwall getroffen hatten. Das wertete die britische Öffentlichkeit als besondere Geste. Gerade während der Pandemie waren Privataudienzen selten. Zu Ehren der scheidenden Bundeskanzlerin und studierten Physikerin hat die britische Regierung zudem einen neuen Wissenschaftspreis ins Leben gerufen, die Caroline-Herschel-Medaille, benannt nach der in Großbritannien ersten offiziell anerkannten Astronomin aus dem 19. Jahrhundert.

© dpa/jbee/aner
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