Zu sagen, dass Joe Biden derzeit auf schmalen Graten balancieren müsse, ist untertrieben. Auf der einen Seite versucht der US-Präsident, in Afghanistan zu retten, was noch zu retten ist - wortwörtlich. Der Krieg ist zwar verloren, doch Zehntausende amerikanische und westliche Staatsbürger sowie afghanische Helfer müssen aus dem Land gebracht werden. Im Moment laufen die Evakuierungsflüge relativ gut, fast 50000 Menschen haben die USA seit Mitte August aus Kabul ausgeflogen.
Joe BidenSchlimmer kann es immer werden
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Auf die Taliban angewiesen: Ohne deren Duldung könnte US-Präsident Joe Biden die Evakuierungsflüge aus Kabul kaum fortsetzen.
Manuel Balce Ceneta/dpaJoe Biden versucht, in Afghanistan zu retten, was noch zu retten ist. Es ist die erste echte Krise für den US-Präsident seit seinem Amtsantritt. Fehltritte darf er sich nicht leisten. Doch viele Amerikaner besorgt noch etwas ganz anderes.
Von Hubert Wetzel, Washington
