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Unfälle - Aerzen:Militärhubschrauberabsturz war "Verkettung mehrerer Fehler"

Aerzen
Einsatzfahrzeuge und ein Hubschrauber der Bundeswehr stehen nahe einer Absturzstelle an einem Feld. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Aerzen (dpa/lni) - Der Absturz eines Militärhubschraubers mit einer Toten und einem Verletzten im Weserbergland im Juli 2019 ist das Ergebnis einer "unglücklichen Verkettung mehrerer Fehler". Technische Defekte oder Fehlfunktionen könnten ausgeschlossen werden, teilte die Bundeswehr am Donnerstag auf ihrer Homepage mit.

Der Schulungshubschrauber vom Typ Eurocopter EC 135 war am 1. Juli in der Nähe von Aerzen im Landkreis Hameln-Pyrmont verunglückt. Dabei kam die 25 Jahre alte Pilotin ums Leben, der 26-jährige zweite Pilot wurde verletzt. Beide waren nach Angaben der Bundeswehr noch jung, aber erfahren.

Zum selben Ergebnis kommt der Bericht nach einem Zusammenstoß zweier Eurofighter über der Müritzregion (Mecklenburg-Vorpommern) im Juni vergangenen Jahres. Bei dem Crash über der Gemeinde Nossentiner Hütte und dem Ortsteil Nossentin war ein 27-jähriger Pilot ums Leben gekommen, ein zweiter konnte sich retten. Die Wracks kamen nur wenige hundert Meter neben den Dörfern auf einem Feld und im Wald runter.

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