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Sarah Brandner über Aus mit Schweinsteiger:"Nun ja, mir geht es so weit ganz gut"

Sarah Brander

Rote Rosen in Rio? Bei der Fußball-WM in Brasilien feuerte Sarah Brandner Bastian Schweinsteiger noch auf den Rängen an.

(Foto: dpa)

Böses Blut? Bei uns doch nicht! Und ja, wir bleiben unbedingt Freunde! So oder so ähnlich äußern sich die meisten Promi-Paare nach der Trennung. Nicht so Sarah Brander nach dem mutmaßlichen Liebesaus mit Bastian Schweinsteiger. Oder verstehen wir da was falsch?

Auf die Spitze der Heuchelei trieben es Gwyneth Paltrow und Chris Martin im März dieses Jahres. Wir lieben uns zwar noch, trennen uns aber trotzdem, hieß es sinngemäß in der damaligen Presseerklärung. Doch sie steigerten nicht nur die Trennungsfloskel Nummer eins aller prominenten Ex-Paare (Freunde bleiben, kann schließlich jeder). Nein, sie erfanden auch gleich einen ganz neuen Begriff für ihre Form der Trennung mit Herz und Verstand: "conscious uncoupling", bewusste Entpartnerung.

Angesichts all der Wir-gehen-in-aller-Freundschaft-und-gegenseitigem-Respekt-auseinander-Lippenbekenntnisse lobt man sich eine wie Sarah Brandner. Die mutmaßliche Ex-Freundin von Bastian Schweinsteiger wurde jetzt in der Bild am Sonntag gefragt, wie es ihr gehe, so kurz nach der Trennung - die zumindest für die Öffentlichkeit in Form eines Fotos kommuniziert wurde, das den Fußball-Nationalmannschaftskapitän in Begleitung seiner mutmaßlich Neuen zeigt.

Die Antwort der 26-Jährigen: "Nun ja, mir geht es so weit ganz gut."

Ein Satz, der nur auf den ersten Blick nichtssagend ist. "Nun ja", zwei kleine Worte, in denen - mit etwas Phantasie - eine ganze Geschichte steckt. Der Bild-Reporter zumindest hatte genug Vorstellungskraft, um jede noch so kleine Veränderung bei der mutmaßlich Verlassenen zu interpretieren:

Sie trägt eine große Sonnenbrille, trinkt Cola light und knabbert an einem Salatblatt. Kaum zu Ende geknabbert, zündet sie sich eine Light-Zigarette an. Und noch eine. Sarah Brandner scheint in den vergangenen Tagen noch dünner geworden zu sein, niedergeschlagen wirkt sie nicht. Auffällig allerdings: Sarahs Zurückhaltung. Sie wirkt verletzlicher als gewöhnlich, auch ihre sonst so kindliche Aura ist verschwunden.

"Das arme Mädchen!", seufzt angesichts solcher Zeilen jeder einigermaßen empathische Mensch. (Wobei er wahlweise das implizierte Liebesleid oder die dokumentierte Light-Lebensweise meint.) Und dann fand das Treffen auch noch in Paris statt, der Stadt der Liebe, ausgerechnet!

Das dachte sich wohl auch der besagte Bild-Reporter und bewies bei der Fotoauswahl Fingerspitzengefühl: Keine einsame Frau unterm Eiffelturm - dafür Sarah Brandner mit leichtem Jäckchen, verrutschtem BH und einem Stückchen Schokolade im Mund. Nun ja.

"So weit ganz gut." Ach Sarah, wir meinen zu wissen, wie Du das meinst. Wir haben den Satz auch schon gesagt. Wenn wir Stress im Job hatten oder diese fiese Grippe nicht loswurden, aber tapfer sein wollten. Oder verstehen wir - und der Bild-Reporter - das alles ganz falsch?

Dein Management soll Dir ein Redeverbot erteilt haben. Was soll man da auch anderes sagen?

© SZ.de/jobr/mati

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