Post ins Gefängnis

Kurze Wege, keine Staus und: keine Kontrollen. Lieferungen per Drohne haben so viele Vorzüge, dass sich die Idee auch in kriminellen Kreisen durchsetzt: Im Bremer Gefängnis Oslebshausen schmuggeln Unbekannte im Januar Drogen mit einer Drohne ein. Die landet samt Fracht an der richtigen Adresse, mitten auf dem Gefängnishof. Blöd nur, dass der eigentliche Empfänger nicht informiert ist - und Aufseher den Quadrocopter mit zehn Gramm Marihuana finden. Ganz neu ist die Idee nicht: Weltweit häufen sich Berichte über (gescheiterte) Flüge von Drogen-Drohnen - wie das Polizeifoto aus Tijuana zeigt.

Bild: AP 13. November 2015, 15:162015-11-13 15:16:50 © SZ.de/afis/olkl