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Prozesse - Frankfurt am Main:Polizeibeamter sagt als Zeuge im Lübcke-Prozess aus

Deutschland
Auf der Richterbank liegt am ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/dpa/Illustration/Archivbild (Foto: dpa)

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Frankfurt/Main (dpa) - In dem Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke sagt am heutigen Tag (10.00 Uhr) ein Polizist als Zeuge vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt aus. Er soll einen Überblick über die Ermittlungen zu dem Mord an dem CDU-Politiker geben. In der Vergangenheit hatten bereits mehrere Experten und Ermittler des Hessischen Landeskriminalamts zu der Spurensuche am Tatort, der Auswertung von DNA-Spuren und den Durchsuchungen bei den Verdächtigen ausgesagt.

In dem Verfahren muss sich der 47 Jahre alte Deutsche Stephan Ernst als mutmaßlicher Mörder Lübckes verantworten. Sein früherer Arbeitskollege Markus H. ist wegen Beihilfe angeklagt. Er soll Ernst politisch beeinflusst und mit ihm Schießübungen unter anderem im Wald gemacht haben. Die Bundesanwaltschaft geht von einem rechtsextremistischen Motiv aus.

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