Familienrecht:Mutter, Mutter, Kind

Gerichtsprozess: Paula soll zwei Mütter haben

"Meine Frau ist keine Stiefmutter": Gesa Teichert-Akkermann (links) und Verena Akkermann mit ihrer Tochter Paula.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Gesa Teichert-Akkermann und Verena Akkermann sind vor einem Jahr Eltern geworden. Trotzdem darf sich nur eine Paulas Mutter nennen. Vor Gericht kämpfen sie darum, auch offiziell eine Familie zu sein.

Von Thorsten Schmitz

Gesa Teichert-Akkermann kniet in ihrem Wohnzimmer vor dem Kamin und legt Holz nach, ihre Frau Verena Akkermann brüht Ostfriesentee auf. Ihre fast einjährige Tochter Paula führt einen Holzlaufwagen spazieren, vor dem die Katze wegrennt. "Manchmal", sagt Verena Akkermann, "habe ich das Gefühl, als lebten wir in Bullerbü. Ständig ist was los." Wenn die Corona-Pandemie zu einem anderen Zeitpunkt ausgebrochen wäre, sagt sie, hätten sie bestimmt schon alle interessanten Filme auf Netflix gesehen. Jetzt aber, mit Paula, schafften sie sonntagabends noch nicht einmal den "Tatort". Glücklich seien sie, sagen die Mütter, "wir lachen viel, viel mehr".

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Home-Office
Warum sich ausgerechnet die Jungen nach dem Büro sehnen
mann,pool,muskulös,selbstverliebt,selfie,männer,männlich,schwimmbad,schwimmbecken,swimming pool,swimmingpool,muskeln,fot
Psychologie
"Menschen mit narzisstischer Struktur sind sehr gut darin, Teams zu spalten"
Klimawandel
Der ultimative Anstieg der Ozeane
Finale du concours Elite à Moscou
Me Too in der Mode
"Niemand ist eingeschritten. Alle haben gelacht"
Machtmissbrauch
Die Buberl-Connections
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB