Leben von Queen Elizabeth IIGute Zeiten, echte Zeiten

Im goldenen Käfig aufgewachsen, lernte sie bald die Härten des Lebens kennen: Nach dem frühen Tod ihres Vaters wurde Elizabeth Alexandra Mary Windsor mit Mitte 20 Königin. Würdevoll war sie von Beginn an, nur Wärme vermissten die Untertanen bei ihrer Monarchin bisweilen. Zum Beispiel im Sommer 1997.

Im goldenen Käfig aufgewachsen, lernte sie bald die Härten des Lebens kennen: Nach dem frühen Tod ihres Vaters wurde Elizabeth Alexandra Mary Windsor mit Mitte 20 Königin. Würdevoll war sie von Beginn an, nur Wärme vermissten die Untertanen bei ihrer Monarchin bisweilen. Zum Beispiel im Sommer 1997. Stationen einer Regentschaft.

Die Queen kam nicht als Queen zur Welt. Als der Windsor-Spross am 21. April 1926 geboren wurde, schien es, als sei der kleinen Prinzessin ein weitgehend pflichtfreies Leben beschieden. Schließlich war ihr Vater Albert der zweitälteste Sohn des damaligen Königs George V. und alles deutete darauf hin, dass sein Bruder Edward eines Tages den Thron besteigen würde. Das tat er 1936 dann auch - allerdings dauerte seine Regentschaft nicht einmal ein Jahr. Edward verliebte sich in die bereits zweimal geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson - zur damaligen Zeit ein Skandal ungeheuren Ausmaßes - und musste auf Druck der Regierung abdanken.

Die spätere Queen Elizabeth II. im Arm ihrer Mutter Elizabeth, Aufnahme aus dem Jahr 1926

Bild: Getty Images 3. Juni 2012, 11:222012-06-03 11:22:24 © Süddeutsche.de/vs/bavo