Krebserkrankung von König Charles:Regierungschefs weltweit wünschen schnelle Genesung

Krebserkrankung von König Charles: Die britischen Medien sind in Sorge um ihren König.

Die britischen Medien sind in Sorge um ihren König.

(Foto: James Manning/dpa)

Der britische Premier Rishi Sunak äußert sich im Radio zur Krebsdiagnose des britischen Königs, die internationale Politik nimmt ebenfalls Anteil.

Eigentlich treffen sich Rishi Sunak und König Charles jeden Mittwoch, um über aktuelle Themen zu sprechen. Man bleibe nun auch trotz der Krebserkrankung im "regelmäßigen Kontakt", sagte der britische Regierungschef im BBC-Radio und sandte erneute Genesungswünsche in Richtung des erkrankten Monarchen: "Alle unsere Gedanken sind bei ihm und der Familie." Er sei froh, dass die Krankheit "frühzeitig erkannt wurde". Und die wöchentlichen Updates zwischen König und Premierminister seien theoretisch auch virtuell möglich.

Seit der Buckingham Palace am Montagabend öffentlich gemacht hat, dass beim britischen Monarchen Krebs diagnostiziert wurde, erreichen den 75-jährigen Charles Genesungswünsche von Regierungschefs aus aller Welt: US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und zahlreiche ehemalige oder gegenwärtige Mitglieder des britischen Commonwealth haben sich schon geäußert.

Auch Trump wünscht eine schnelle Genesung

Biden, dessen Sohn Beau 2015 im Alter von 46 Jahren an Krebs starb, drückte ebenfalls seine Anteilnahme aus. Der Umgang mit einer Krebsdiagnose sowie die Behandlung und das Leben danach erforderten Hoffnung und absoluten Mut, schrieb Biden auf X. Seine Frau Jill und er würden wie viele Menschen im Vereinigten Königreich dafür beten, dass Charles schnell wieder gesund werde. Sein Vorgänger und voraussichtlicher Gegenkandidat bei der Wahl im November Donald Trump schrieb in sozialen Medien ebenfalls, dass "wir alle für seine schnelle und vollständige Genesung beten".

Kanadas Premierminister Justin Trudeau teilte mit, seine Gedanken seien - ebenso wie die anderer Kanadier und Menschen auf der Welt - bei dem Monarchen. "Wir schicken ihm unsere besten Wünsche - und hoffen auf eine schnelle und vollständige Genesung." Da Kanada dem Commonwealth angehört, ist Charles dort ebenfalls das Staatsoberhaupt.

Auch Irlands Präsident Michael D. Higgins sei in Sorge um König Charles, heißt es in einer Mitteilung seines Präsidialamts. "Der Präsident hat seine besten Wünsche im Namen des irischen Volks an König Charles für dessen medizinische Behandlung und vollständige Genesung gesandt." Die guten Wünsche seien auch an Königin Camilla und die Familie gerichtet.

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