Jugendgewalt:Keine Chance, sich freizuschwimmen

Lesezeit: 5 min

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Statistisch gesehen hat sich die Gewaltkriminalität unter Jugendlichen in den vergangenen zehn Jahren halbiert.

(Foto: Getty Images)

Was sind das für Jugendliche, die sich zum Prügeln an öffentlichen Orten verabreden? Ein Besuch bei Vanessa und Marco, die von den Polizisten in Flensburg als "Intensivtäter" bezeichnet werden.

Von Helena Ott

Vanessa sah zu, als die Polizisten ihrem Freund Marco die Arme auf den Rücken drehten, ihm Handschellen anlegten. Das war zu viel für sie: Die 16-Jährige, so erzählt die Polizei und auch sie selbst es später, rastete aus. Forderte wütend die anderen, die um sie herumstanden, dazu auf, die Polizisten zu attackieren. Ungefähr 50 Jugendliche waren zum Flensburger Busbahnhof gekommen, wollten dabei sein, wenn sich zwei Jungs zum Prügeln treffen. Die Menge zögerte, Vanessa riss einer Freundin eine Brechstange aus der Hand, preschte auf die Polizisten in Schutzkleidung und mit Schlagstöcken zu. Dann schlossen sich auch um ihre Gelenke die Handschellen. Die Menge rumorte. Es wurde "Scheißcops" gerufen.

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