Schule und Corona:Warum Yasmin T. in der Kälte lernte

Lesezeit: 3 min

Schule und Corona: Die Heinrich-Heine-Realschule in Hagen.

Die Heinrich-Heine-Realschule in Hagen.

(Foto: Alex Talash/dpa)

Eine 13-jährige Schülerin weigert sich in ihre Klasse zu gehen - aus Angst vor ungeimpften Mitschülern. Tagelang saß sie vor ihrer Realschule in Hagen. Nun hat das Jugendamt verfügt, Yasmin vom Schulhof zu holen.

Von Christian Wernicke, Hagen

Yasmin T. ist nicht zu sprechen. Der graue Pausenhof, auf dem die 13-Jährige drei Tage lang gegen die Corona-Regeln an ihrer Schule protestierte, ist leer. In der Ecke neben der Eingangstür der Heinrich-Heine-Realschule in Hagen steht noch das kleine Pult, an dem sie - gewappnet mit Strickmütze und Anorak, Wollhandschuhen und Winterstiefeln - der Eiseskälte trotzte. Es ist still auf dem Korridor vor dem Direktorat. Ein Sinnspruch des Philosophen Herbert Spencer ist an der Wand zu lesen: "Das größte Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln."

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