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Flugzeugunglück in Äthiopien:Flugschreiber der abgestürzten Boeing gefunden

Äthiopien - Trümmer der abgestürzten Boeing 737 von Ethiopian Airlines

Das Flugzeug der Ethiopian Airlines stürzte Minuten nach dem Start ab.

(Foto: dpa)

Unter den 157 Toten der verunglückten Maschine der Ethiopian Airlines befinden sich auch fünf Deutsche. Mehrere Fluggesellschaften lassen Maschinen dieses Typs nun nicht mehr starten.

Am Montag wurde der Flugschreiber der nahe Addis Abeba verunglückten Maschine gefunden. Einem Ethiopian-Airlines-Vertreter zufolge ist die Blackbox beschädigt und entsprechend sei es nicht klar, wie viele Informationen daraus zu gewinnen seien.

Unter den 157 Toten des Flugzeugabsturzes sind fünf Deutsche. Das Auswärtige Amt bestätigte am Montag die von der Fluggesellschaft am Sonntag genannte Zahl. Die Boeing 737 Max 8 war am Sonntag nur sechs Minuten nach dem Start in der äthiopischen Hauptstadt abgestürzt. An Bord waren 149 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder. Es war der zweite Absturz einer Maschine dieses Typs binnen sechs Monaten.

"Das Auswärtige Amt muss leider bestätigen, dass nach gegenwärtigem Kenntnisstand fünf deutsche Staatsangehörige unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Äthiopien sind", teilte eine Sprecherin mit.

Unter den Opfern ist nach Angaben des Weltkirchenrates auch der deutsche Pfarrer Norman Tendis. Der 51-jährige Familienvater sei auf dem Weg zur UN-Umweltkonferenz in Nairobi gewesen, erklärte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK). Nach Angaben der evangelischen Kirche in Österreich war er Pfarrer in Kärnten. Tendis hinterlasse Frau und drei Kinder.

Mehrere Fluggesellschaften haben daraufhin ein Startverbot für den Flugzeugtyp verhängt, der erst seit 2017 ausgeliefert wird.

© SZ.de/AFP/dpa/rtr/bix
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Die Maschine der Ethiopian Airlines war auf dem Weg nach Nairobi. Unter den Opfern sind der Fluggesellschaft zufolge auch fünf Deutsche. Die Ursache für den Absturz der noch neuen Boeing ist derzeit unklar.

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