Gefährliche Bergtouren:Deutsche stürzt 100 Meter in die Tiefe und stirbt

Coronavirus - Situation in Berchtesgaden

Wunderschön, und doch gefährlich: Bergtouren in den Alpen, hier ein Blick vom Berchtesgadener Land auf den Watzmann

(Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Am Samstag ist eine junge Frau beim Bergsteigen in Österreichs Alpen ums Leben gekommen. Auch in Bayern starb ein Mann.

Bei einer Bergtour in Österreich ist eine 30-jährige Deutsche in den Tod gestürzt. Die Frau wollte am Samstag auf den 3281 Meter hohen Roten Knopf im Bundesland Kärnten steigen, wie die Polizei Klagenfurt berichtete. Sie war mit einem Mann und einer anderen Frau unterwegs. Die Gruppe stammt vermutlich aus dem Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen.

Bevor die drei den Gipfel erreichten, kletterten sie über felsiges Gelände, um einem Schneefeld auszuweichen. Dabei löste sich ein Stein, an dem sich die 30-Jährige festgehalten hatte. Sie stürzte rund 100 Meter in die Tiefe und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Samstagmittag ist auch ein 58 Jahre alter Mann beim Bergsteigen in den Berchtesgadener Alpen vom Weg abgekommen, abgestürzt und ums Leben gekommen. Der weitere tödliche Bergunfall in der Region binnen einer Woche passierte am Samstagmittag zwischen kleinem Watzmann und Erstem Watzmannkind, wie die Polizeiinspektion Berchtesgaden mitteilte.

© dpa/lala/jbee
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