Ungenutzte Pavillons:Verein plant Jugendcafé im Westpark

Der gemeinnützige Verein BEK (Bildungs-, Erziehungs-, Kulturzentrum) ist mit dem Vorschlag an die Stadt herangetreten, leerstehende Pavillons im Westpark für ein Jugendcafé zu nutzen. Die BEK-Vorstandsmitglieder Meryem Gülay und Reinhard Schlinkmann haben diese Idee nun im Detail dem Bezirksausschuss Sendling-Westpark vorgestellt. Sie erinnerten daran, dass "ausreichende Angebote für Jugendliche" seit Jahren ein Thema seien im Stadtbezirk. Um der Jugend adäquate Freizeitbeschäftigungen zu eröffnen, böte sich ein Treff im Westpark an. Die Eltern würden sich selbst stark einbringen, beispielsweise bei der Aufsicht.

Lernziele im Jugendcafé sollen unternehmerisches Handeln, berufliche Orientierung, der Umgang mit Geld oder auch Planungskompetenz sein. Vorgesehen sei eine enge Kooperation zwischen Eltern und Jugendlichen, betonten die Vereinssprecher. Als Träger der Einrichtung würde sich der BEK selbst anbieten, denn er habe jetzt bereits Kontakt zu "einem Pool von 70 Jugendlichen". Dies spreche auch für eine rasche Realisierung des Projekts, sagte Schlinkmann.

Bei aller grundsätzlichen Sympathie für den Vorschlag wollte der Bezirksausschuss Sendling-Westpark lieber nichts übers Knie brechen. Zunächst mal müsse ein präziseres Konzept erarbeitet werden, etwa zu einem pädagogisch durchdachten Betrieb einer solchen Jugendeinrichtung, hieß es. Überdies seien die derzeit ungenutzten Pavillons im Westpark gründlich zu renovieren, ehe sie bezogen werden könnten. Der Bezirksausschuss sprach sich gleichwohl dafür aus, die Initiative des BEK-Vereins zu unterstützen und in diesem Sinn Gespräche mit dem städtischen Baureferat anzubahnen.

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