Coronavirus-Newsblog im Landkreis Starnberg:Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 600

Coronavirus unter dem Elektronenmikroskop

Das Coronavirus unter dem Elektronenmikroskop.

(Foto: NIAID-RML/AP/dpa)
  • Im Landkreis Starnberg haben sich seit Beginn der Pandemie 12.855 Menschen infiziert (+135 im Vgl. z. Vortag).
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 599,5.
  • 103.811 Menschen im Landkreis haben die erste Impfung erhalten (+11 im Vgl. z. Vortag), 104.503 Bürger sind vollständig geimpft (+94 im Vgl. z. Vortag) und 70.871 Menschen haben bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten (+148 im Vgl. z. Vortag).

Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 600

Mittwoch, 19. Januar, 18.12 Uhr: Das Landratsamt Starnberg hat am Mittwoch 135 neue positiv getestete Corona-Fälle gemeldet. Acht dieser Positivtestungen gibt es in Senioreneinrichtungen im Landkreis, sieben davon im Seniorenheim Pichlmayr in Gilching, wo es derzeit insgesamt zwölf Corona-Fälle gibt. Auch an den Schulen im Landkreis wurden einige neue Fälle verzeichnet. Insgesamt sind es 33, zwei davon im Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching, wo insgesamt aktuell dreizehn Fälle verzeichnet werden. Insgesamt wurden im Vergleich in Gilching die meisten neuen positiv getesteten Fälle gemeldet (26), aber auch in Starnberg waren es mehr als zwanzig neue Corona-Fälle (24). In Kindertageseinrichtungen sind laut Landratsamt neunzehn neue Positivtestungen dazu gekommen, in Kliniken waren es zwei neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Mittwoch leicht auf 599,5. Am Dienstag lag der Wert noch bei 659,5. Im Landkreis Landsberg am Lech lag der Wert am Mittwoch bei 825,5, in Weilheim-Schongau bei 649,4

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erneut

Dienstag, 18. Januar, 17.42 Uhr: Zwar infizieren sich weiterhin tägliche viele Menschen im Landkreis Starnberg mit dem Coronavirus, der stete Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz ist aber seit dem vorläufigen Rekordwert am Wochenende gebremst. Das Landratsamt meldet am Dienstag sogar einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vortag. Die statistische Messgröße schwankt damit weiter um den hohen Wert von 700 und liegt derzeit etwas darunter. Viele Neuinfektionen gibt es erneut in Schulen und Kindergärten. So gibt es nach aktuellem Stand allein im Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching derzeit insgesamt elf bekannte Fälle; dort sind zwei hinzugekommen. Insgesamt steigt die Zahl der Corona-Infektionen an Schulen auf 18. In Kindertageseinrichtungen sind sechs Fälle hinzugekommen, in Kliniken zwei.

Sieben-Tage-Inzidenz auf Rekordniveau

Montag, 17. Januar, 17.47 Uhr: Das Landratsamt meldet seit vergangenem Freitag insgesamt 177 neue positiv getestete Corona-Fälle im Landkreis. Von diesen gehen drei auf Senioreneinrichtungen und sechs auf Kliniken im Landkreis zurück. In Kindertageseinrichtungen wurden 15 neue Positivtestungen gemeldet, an Schulen waren es sogar 29. Die Zahl der Fälle, die als Omikron-Variante identifiziert wurden, steigt auf 356 an. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 704,9. Am Samstag lag der Wert noch bei 740,8 - Rekord seit Beginn der Pandemie - am Sonntag bei 686,6.

Omikron-Zahlen werden steigen

Freitag, 14. Januar, 17.26 Uhr: Trotz fortschreitender Impfungen hat das Coronavirus Deutschland weiterhin fest im Griff. Die meisten Fälle gehen mittlerweile auf die hochansteckende Omikron-Variante zurück. Vor allem in Bayern ist die Corona-Inzidenz sprunghaft angestiegen. Der Landkreis Starnberg verzeichnete am Freitag mit 708,6 eine der höchsten Inzidenzen. Auffallend aber: Gemessen an den Gesamtzahlen scheint Omikron in Starnberg bislang nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Doch der Eindruck täuscht.

Sonderimpfaktion im Rathaus Gilching

Donnerstag, 13. Januar, 17.39 Uhr: Die Gemeinde Gilching hat sich dazu entschlossen, die bundesweite Impfkampagne zu unterstützen, indem sie dem Facharzt für Allgemeinmedizin Dr. Günther Bauer erneut die Räumlichkeiten im Rathaus zur Verfügung stellt. Sie will damit ihren Beitrag für eine höhere Grundimmunisierung in der Pandemie leisten. Im Rathaus findet daher ein weiterer Sonderimpftag am Mittwoch, 19. Januar, von 15 bis 19 Uhr statt. Für Personen über 18 Jahre, die eine Zweitimpfung oder Boosterimpfung benötigen und die letzte Impfung vor dem 19. Oktober erhalten haben, steht der Impfstoff Moderna parat. Erstimpfungen finden nicht statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich: Kurze Wartezeiten sollen durch ein Nummern- beziehungsweise Wartemarkensystem sichergestellt sein. Die Ankommenden werden gebeten, Ausweis, Impfpass und vorhandene Impfzertifikate mitzubringen.

Landratsamt Landsberg verbietet Corona-"Spaziergänge"

Donnerstag, 13. Januar, 17.31 Uhr: Mit dem Landratsamt Landsberg am Lech hat ein Landratsamt aus der Region eine Allgemeinverfügung zur "Untersagung von öffentlichen Versammlungen" im Bereich der Innenstadt von Landsberg und Dießen am Ammersee erlassen. Damit sind sämtliche angemeldeten und nicht angemeldeten öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel am Montag, 17. Januar, in der Zeit zwischen 17 und 20 Uhr untersagt. In Dießen hatte es am vergangenen Montag einen nicht angemeldeten Corona-"Spaziergang" mit rund 85 Teilnehmern gegeben.

Sozialstation Pöcking wird zum Testzentrum

Mittwoch, 12. Januar, 17.25 Uhr: Der Startschuss fällt am Montag, 24. Januar: Dann wird es auch in Pöcking in den Räumlichkeiten der Sozialstation (Ahornweg 7) ein Corona-Testzentrum geben, das auf ehrenamtlicher Basis betrieben wird. Die Gemeinde freut sich über diesen Einsatz und das Angebot für einen kostenlosen Test. Einen Tag vor Weihnachten hatten die Verantwortlichen den Betrieb beantragt, vergangene Woche wurde der Erlaubnisbescheid vom Landratsamt zugestellt. Die geplanten Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 7 bis 8 Uhr sowie von 16 bis 17 Uhr. Samstags ist für Testwillige von 9 bis 12 Uhr geöffnet, sonn- und feiertags bleibt das Sozialzentrum geschlossen. Nach einem Probelauf am 24. Januar werden die Öffnungszeiten gegebenenfalls noch dem Bedarf angepasst. Wer sich testen lassen möchte, sollte den rechten Eingang der Sozialstation benutzen.

Inzidenz im Landkreis steigt weiter

Mittwoch, 12. Januar, 17.14 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis erreicht erneut einen Höchstwert mit 565,1. Insgesamt meldet das Landratsamt am Mittwoch 252 neue positiv getestete Corona-Fälle. Die meisten wurden aus Gilching (38) gemeldet, aber auch in Gauting (33) und Starnberg (31) waren es mehr als 30 bestätigte Neuinfektionen. Jeweils eine neue Positivtestung geht auf eine Senioreneinrichtung, eine Klinik und eine Kindertageseinrichtung zurück. An Schulen im Landkreis wurden acht neue Fälle registriert.

Landkreis-Inzidenz steigt auf neuen Höchststand

Dienstag, 11. Januar, 18.20 Uhr: Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis am Montag nach Informationen des Landratsamtes noch bei 491,2 lag, übersteigt sie am Dienstag die Marke von 500 und erreicht laut Robert-Koch-Institut (RKI) den Wert 540,2. Das ist ein neuer Höchststand, denn die bisher höchste Inzidenz im Landkreis gab es laut Landratratsamt-Pressesprecher Stefan Diebl am 25. November des vergangenen Jahres, da lag der Wert bei 532,9. Eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 weisen laut RKI in Bayern neben dem Landkreis Starnberg nur noch die Städte München und Würzburg auf.

Im Landkreis Starnberg wurden im Vergleich zum Vortag 184 neue positiv getestete Fälle verzeichnet. Die meisten davon, nämlich 32, wurden in Starnberg registriert. Aber auch in Berg (20), Gauting (25) und Herrsching (21) wurden jeweils 20 oder mehr neue Fälle registriert. In den Kliniken des Landkreises gibt es einen neuen Corona-Fall, in Schulen gibt es laut Informationen des Landratsamts drei neue Positivtestungen. Auf Senioreneinrichtungen sind insgesamt vier der neu verzeichneten Fälle im Landkreis zurückzuführen. In Kindertageseinrichtungen dagegen wurden keine neuen positiven Fälle verzeichnet. Laut Daten des Divi-Intensivregisters waren die 44 verfügbaren Intensivbetten im Landkreis am Dienstag fast komplett belegt. Nur ein Bett war frei.

Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder auf 491

Montag, 10. Januar, 17.41 Uhr: Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Starnberg sind übers Wochenende rapide in die Höhe geschnellt. Das Landratsamt registrierte am Samstag 89 Fälle, am Sonntag 90 und am Montag 119. Macht in Summe 298 Neuinfektionen und eine Steigerung der Sieben-Tage-Inzidenz auf 491,2 - ein Wert, der zuletzt Ende November (486,8) erreicht worden war. Die Entwicklung sei zu erwarten gewesen, kommentierte Behörden-Pressesprecher Stefan Diebl die jüngsten Zahlen. Schwer einschätzbar sei nun aber die Lage an Schulen und Kindertagesstätten. Einen Corona-"Hotspot" gebe es derzeit nicht. Ein Teil der Infektionen sei durch Tests erkannt worden, bei denen die Betroffenen kaum Symptome gezeigt hätten. Entscheidendes Kriterium bleibt die Kapazität auf den Intensiv-Stationen der heimischen Kliniken, wo am Montag nur noch zwei von insgesamt 41 Betten frei waren. Bereits am Mittwoch war ein 69-Jähriger im Benedictus Krankenhaus Feldafing den Folgen einer Covid-19-Erkrankung erlegen.

Neuer Corona-Fall in Senioreneinrichtung

Freitag, 7. Januar, 17.38 Uhr: Am Freitag wurden im Landkreis Starnberg insgesamt 132 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Das Landratsamt meldet einen neuen Fall in einer Senioreneinrichtung im Rummelsberger Stift in Starnberg, wo derzeit insgesamt elf positive Fälle verzeichnet werden. Außerdem gibt es einen neuen positiv getesteten Fall in einer Klinik im Landkreis.

Freie Termine im Impfzentrum

Donnerstag, 6. Januar, 17.48 Uhr: Der Andrang auf das Impfzentrum hat in den vergangenen Tagen nachgelassen, teilt das Landratsamt in Starnberg mit. Derzeit gebe es daher wieder viele freie Termine für eine Spritze gegen das Corona-Virus. Impftermine können über unterschiedliche Wege gebucht werden. Möglich ist das über das staatliche Registrierungssystem Bay-Imco oder über die Hotline des Bayerischen Roten Kreuzes, die jeweils von Montag bis Samstag in der Zeit zwischen 8.30 Uhr und 17 Uhr unter der Telefonnummer 08151/2602-2602 zu erreichen ist.

Bürgermeisterin mit Corona infiziert

Dienstag, 4. Januar, 16.55 Uhr: Gautings Bürgermeisterin Brigitte Kössinger (CSU) hat sich mit dem Coronavirus infiziert und ist an Covid-19 erkrankt. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, zeigt die Rathaus-Chefin dank einer doppelten Impfung und einem Booster aber keinerlei Symptome. Kössinger ist noch bis einschließlich kommenden Montag in Quarantäne und wird dann aber auch wieder geplante Termine wahrnehmen.

Kinderimpftermine in Herrsching

Dienstag 4. Januar, 16.55 Uhr: Auch im Januar finden im BRK-Impfzentrum in Herrsching Impftermine für Kinder zwischen fünf und elf Jahren statt. Der 8., 9., 11., 12. und 14. Januar sind speziell für Kinderimpfungen reserviert. Am 15. und 16. Januar sind Impfungen für Kinder und auch ältere Menschen geplant. Termine können über BayIMCO oder über die Hotline des BRK-Starnberg gebucht werden. Minderjährige müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.

Sieben-Tage-Inzidenz bleibt stabil

Montag, 3. Januar, 18.15: Das Starnberger Landratsamt hat nähere Angaben zu den beiden jüngsten Corona-Todesfällen gemacht. Demnach ist bereits am 9. Dezember des vergangenen Jahres ein 77-jähriger Mann in der Schindlbeck-Klinik in Herrsching mit Covid-19 gestorben. Der weiterer Todesfall geht nach Angaben des Amts auf eine 79-jährige Frau aus dem Landkreis zurück, die am 21. Dezember im Klinikum Dritter Orden an Covid-19 verstorben ist.

Drei neue positiv getestete Fälle gibt es in Senioreneinrichtungen des Landkreises. Insgesamt gibt es im Landkreis derzeit 136 nachgewiesene Fälle der Virusvariante Omikron. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 240,8. Am Samstag wurden 18 neue positiv getestete Fälle gemeldet, am Sonntag waren es acht und am Montag 60 neue Fälle, teilt das Landratsamt mit. Laut Divi-Intensivregister sind aktuell 9,3 Prozent der Intensivbetten im Landkreis frei. Die Zahl der Auffrischungsimpfungen steigt auf 61 171. Zweitgeimpft sind derzeit 102 027 Personen im Landkreis Starnberg. 850 Personen mit Erstimpfung warten derzeit noch auf ihren zweiten Piks.

Anzahl der Todesfälle erhöht sich

Sonntag, 2. Januar, 17.51 Uhr: Trotz der feiertagsbedingt verringerten Test- und Meldeaktivitäten ist über den Jahreswechsel die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg leicht gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldete am Sonntag einen Inzidenzwert von 248,9. Und auch die Anzahl der Corona-Opfer hat sich erhöht. Laut dem Landesamt für Gesundheit sind seit Silvester im Landkreis zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie erhöht sich dadurch auf 147. In den Kliniken ist die Lage dagegen halbwegs entspannt. Am Sonntag waren sieben Intensivbetten frei.

Zahl der Omikron-Fälle steigt auf 61

Mittwoch, 29. Dezember, 16.49 Uhr: Das Landratsamt hat am Mittwoch 55 Infektionen registriert, die meisten davon in Starnberg und Gauting (jeweils zehn) sowie in Berg (acht). Die Zahl der Omikron-Fälle stieg auf 61 und hat sich damit seit vergangenen Donnerstag vervierfacht. Im Rummelsberger Stift in Starnberg wurde ein neuer Fälle bekannt, womit es in der Senioreneinrichtung nun insgesamt zwölf Infizierte gibt, wie die Kreisbehörde mitteilt. Zudem gibt es einen Fall in einem weiteren Altenheim sowie in einer Kita. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg wieder über die 200er-Marke. Sie liegt nun bei 210,8.

Ein Drittel der Neuinfektionen durch Mutanten

Dienstag, 28. Dezember, 16.20 Uhr: Die Kreisbehörde hat am Dienstag 75 Infektionen gemeldet, davon keine in einem Krankenhaus, einer Kita oder einer Senioreneinrichtung des Landkreises. Am stärksten betroffen ist die Gemeinde Gauting mit 21 neuen Fällen. Jeweils zehn neue Infektionen wurden in Gilching und Starnberg registriert. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit einer Virus-Mutante steigt zwar, insgesamt liegt der Anteil aber bei nur einem Drittel. So konnten von den 75 Infektionen13 der Delta-Variante zugeordnet werden und zwölf der Omikron-Variante. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 180,1. Starnbergs Pandemie-Koordinator Thomas Weiler bedauert, dass die Impfquote seit Sommer kaum gestiegen ist, wie er im Jahresrückblick sagt.

48 Neuinfektionen, davon elf Omikron-Fälle

Montag, 27. Dezember, 18.22 Uhr: Das Landratsamt hat am Montag 48 Infektionen registriert, davon elf Omikron- und sieben Delta-Fälle. Die meisten der Neuinfektionen wurden aus Gauting (16) gemeldet. Von den Einrichtungen im Landkreis ist das Rummelsberger Stift besonders getroffen: Die Starnberger Senioreneinrichtung verzeichnet sechs neue Fälle, insgesamt sind hier nun 16 Personen betroffen. Angespannt bleibt auch die Lage auf den Intensivstationen der heimischen Kliniken: Im Fünfseenland gab es am Montag nur noch ein freies Bett.

Zahl der Omikron-Fälle fast verdoppelt

Sonntag, 26. Dezember, 15.41 Uhr: Das Landratsamt hat über die Weihnachtsfeiertage 69 Infektionen mit dem Coronavirus registriert: 38 am Freitag, neun am Samstag und 22 am Sonntag. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Pandemiebeginn auf 10 420. Die Zahl der nachgewiesenen Omikron-Fälle hat sich dabei nahezu verdoppelt. Am Donnerstag hatte die Kreisbehörde die ersten zwölf Infektionen im Landkreis mit der Virus-Mutante gemeldet, am Sonntag waren bereits 23 Fälle bekannt, wie Sprecher Stefan Diebl mitteilt.Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 193,3.

Erste Omikron-Fälle im Fünfseenland

Freitag, 24. Dezember, 8.39 Uhr: Die Corona-Variante Omikron ist im Landkreis Starnberg angekommen: Das Landratsamt meldete am Donnerstag zwölf Fälle der Mutante, die sich auf acht Gemeinden verteilen. Die Betroffenen sind zwischen vier und 70 Jahre alt. Neun Personen waren doppelt, eine sogar dreifach geimpft. Fünf Personen zeigten Symptome, die anderen sieben nicht "und hätten es auch nicht gemerkt, wären sie nicht getestet worden", sagte ein Behördensprecher. Keiner der Betroffenen muss ins Krankenhaus.

Sonderimpftag in Gilching

Mittwoch, 22. Dezember, 17.40 Uhr: Nahezu unverändert ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg, die am Mittwoch nur leicht auf 237,9 stieg. Das Landratsamt meldete 41 Neuinfektionen, die meisten Fälle wurden in Gilching (zehn) und Gauting (neun) registriert. Unverändert hoch ist das Infektionsgeschehen an den Schulen: Insgesamt zwölf Personen wurden positiv getestet - darunter sind zwei weitere Fälle an der James-Krüss-Grundschule in Gilching, wo sich die Gesamtzahl nun auf 16 Fälle erhöhte. Zwei Neuinfektionen gab es in Senioreneinrichtungen, nur eine in den Kitas des Fünfseenlandes. Die Delta-Variante des Coronavirus spielt bislang eine eher untergeordnete Rolle, über die Omikron-Mutante ist derzeit nichts bekannt. Die Gemeinde Gilching bietet am Montag, 27. Dezember, im Rathaus (10 bis 17 Uhr) einen Booster-Sonderimpftag nur für über 30-Jährige mit dem Impfstoff Moderna an. Die Krankenhäuser bereiten sich auf die ersten Omikron-Fälle vor.

Wieder mehr Intensivbetten verfügbar

Dienstag, 21. Dezember, 18.00 Uhr: Die Inzidenz im Landkreis Starnberg ist am Dienstag minimal gesunken. Wie das Landratsamt mitteilte, lag der vom Robert-Koch-Institut übermittelte Wert bei 235,0 - am Montag hatte er noch 235,7 betragen. Zudem sind in den Zahlen des Landratsamts keine neuen Todesfälle in Verbindung mit dem Virus vermerkt.

Deutlich gestiegen ist hingegen die Zahl der freien Intensivbetten. Waren am Montag nur 4,44 Prozent frei, lagen die freien Kapazitäten am Dienstag bereits wieder bei 20 Prozent. Von den 45 Betten waren dem Divi-Register zufolge am Dienstag 36 belegt. Dass in dieser Statistik die Zahl der insgesamt verfügbaren Betten beinahe täglich schwankt, hängt mit den jeweils verfügbaren Pflegekräften zusammen. Den grundsätzlich fehlt es nicht an Betten, sondern an Personal.

In den Schulen, Kliniken, Kitas und Seniorenheimen hat das Landratsamt kaum Fälle registriert. In den Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen gab es keine neuen Fälle, aus den Kitas wurde dem Landratsamt ein Fall gemeldet und in den Schulen

Omikron-Patienten in Starnberger Klinik

Montag, 20. Dezember, 17.15 Uhr: Im Starnberger Krankenhaus werden seit Mitte vergangener Woche zwei Patienten behandelt, die an der Omikron-Variante des Coronavirus erkrankt sind. Wie Klinik-Geschäftsführer Thomas Weiler mitteilt, handele es sich bei den Betroffenen um Mitglieder einer Familie aus einem Nachbarlandkreis. Bei Infizierten aus dem Landkreis Starnberg gibt es bislang noch keinen bestätigten Omikron-Fall. Über das Wochenende registrierte das Landratsamt insgesamt 91 Infektionen registriert - 55 am Samstag, 14 am Sonntag und 22 am Montag. An den Schulen im Landkreis meldet die Behörde insgesamt 17 Infektionen, davon zwei neue an der James-Krüss-Grundschule in Gilching. Dort gibt es nun insgesamt 14 infizierte Personen. In Senioreneinrichtungen wurden zwei neue Fälle gemeldet, in den Kliniken sowie den Kitas im Landkreis jeweils drei. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken und liegt bei 235,7. In Weilheim liegt der Wert bei 351,1, in Landsberg am Lech bei 252.

Mögliche Buchungsfehler bei Impfanmeldung

Sonntag, 19. Dezember, 16.01 Uhr: Datenbankprobleme im Online-Registrierungssystem BayImco können zu einem Buchungsfehler bei der Impfanmeldung geführt haben. Konkret geht es um Buchungen, die am 15. Dezember zwischen 4.30 Uhr und 11 Uhr vorgenommen wurden. Ob Impfwillige des Starnberger Impfzentrums betroffen sind, ist laut Landratsamt nicht bekannt, aber es wird geraten, den Account zu prüfen. Sollte kein Termin hinterlegt sein, muss ein neuer Impftermin gebucht werden.

Nur ein Bett auf den Intensivstationen frei

Freitag, 17. Dezember, 17 Uhr: Die Corona-Lage im Landkreis Starnberg entspannt sich im Hinblick auf die Neuinfektionen weiterhin, doch auf den Intensivstationen der Krankenhäuser im Fünfseenland wird es nun eng: Laut dem Divi-Register ist von den derzeit 43 zur Verfügung stehenden Betten im Landkreis nur noch eines frei. Elf Patienten werden wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt, fünf davon werden invasiv beatmet. Die meisten Neuinfektionen registrierte das Landratsamt am Freitag an Schulen (elf). In Starnberg wurden insgesamt sechs nachgewiesene Ansteckungen neu registriert, in den Gemeinden Berg, Gilching und Tutzing jeweils fünf. Erfreulich ist die Impfquote im Landkreis: Mehr als 73 Prozent der Bevölkerung haben eine Erst- und Zweitimpfung hinter sich. Eine Boosterimpfung, die nach aktuellem Stand den besten Schutz vor einer Corona-Infektion bietet, haben bereits 35,8 Prozent hinter sich.

Corona: Mehr als 10 000 Infektionen insgesamt

Donnerstag, 16. Dezember, 17:41 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg sinkt beständig weiter. Am Donnerstag erreichte sie laut Robert-Koch-Institut den Wert 256,2. Das Landratsamt meldete 46 Neuinfektionen, damit wurde bei den Corona-Infektionen im Fünfseenland die Marke 10 000 überschritten. Die meisten der aktuellen Fälle wurden erneut in Gilching (zwölf), Gauting (elf) und Starnberg (neun) registriert. Ein Schwerpunkt des Infektionsgeschehens bleibt weiterhin die Schule: Insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler wurden laut Landratsamt positiv getestet, drei davon an der James-Krüss-Grundschule in Gilching. In den Kindertageseinrichtungen gab es zwei weitere Fälle, in den Senioreneinrichtungen des Landkreises steckte sich eine Person an. Trotz sinkender Infektionszahlen bei gleichzeitig steigenden Impfzahlen gibt es noch keine Entwarnung. Zum Vergleich: Exakt vor einem Jahr betrug die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis 177,8, am 16. Dezember 2020 meldete das Landratsamt nur 31 neue Infektionen. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine Impfungen. Angespannt bleibt die Lage auf den Intensivstationen der heimischen Kliniken: Von derzeit insgesamt 47 zur Verfügung stehenden Betten sind nur noch vier frei, 16 sind mit Covid-19-Patienten belegt.

100 000er-Marke bei Zweitimpfungen erreicht

Mittwoch, 15. Dezember, 18.02 Uhr: Im Landkreis Starnberg wurde bei den Zweitstichen mittlerweile die 100 000er-Marke überschritten. Von Donnerstag, 16. Dezember, an öffnet außerdem die Impfaußenstelle des BRK-Impfzentrums in Feldafing wieder. Die Testzentren in Gilching und Gauting werden auch an Weihnachten, Silvester und Neujahr geöffnet sein, wie das Landratsamt mitteilt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg sinkt auf unter 300 und liegt nun bei 277,4. Vergangenen Donnerstag, am 9. Dezember, lag sie noch bei 391,6. Im Vergleich zum Vortag meldet das Landratsamt insgesamt 118 neue positiv getestete Fälle.

Jetzt Anmeldung zur Kinderimpfung möglich

Dienstag, 14. Dezember, 18.25 Uhr: Das BRK-Impfzentrum des Landkreises startet am Samstag, 18. Dezember, in der Impfaußenstelle Herrsching mit Impfungen für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. Diese sind nur mit Termin möglich. Termine werden ab sofort unter 08151/26 06 26 02 vergeben. Auch am 19., 21., 22. und 28. Dezember sind Kinderimpfungen geplant, im Januar sind auch Familienimpftage vorgesehen.

Zum Start der Kampagne stehen rund 10 000 Dosen Kinderimpfstoff von Biontech zur Verfügung (Zweitimpfung einberechnet). Bei jedem Kinderimpftag wird - neben anderen Ärzten - mindestens ein Kinderarzt zur Verfügung stehen. Mitzubringen sind Impfpass, Ausweispapiere der Kinder (soweit vorhanden) und die von einem Erziehungsberechtigten unterschriebene Einwilligungserklärung sowie dessen Ausweisdokument. Einwilligungserklärung und Aufklärungsmerkblatt finden sich unter impfzentrum-sta.de. Die Erklärung mit der Anamnese sollte möglichst ausgefüllt sein.

Die ständige Impfkommission hat eine Impfempfehlung für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren abgegeben. Diese betrifft - bis weitere Daten vorliegen - zunächst Kinder diesen Alters mit Vorerkrankungen und solche, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren Verlauf befinden, die selbst nicht oder nur unzureichend per Impfung geschützt werden können. Darüber hinaus können auch Fünf- bis Elfjährige ohne Vorerkrankungen nach entsprechender ärztlicher Aufklärung geimpft werden, sofern danach ein Wunsch der Kinder und Eltern besteht.

Corona-Inzidenz sinkt weiter

Montag, 13. Dezember, 18.11 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt beständig weiter, am Montag betrug sie im Landkreis Starnberg 331,6; am Freitag lag der Wert noch bei 378,4. Insgesamt steigt die Zahl der positiv getesteten Fälle auf 9864. Am Samstag waren 63 neue Fälle registriert worden, am Sonntag waren es zwölf. Schwerpunkt des Geschehens bleiben die Schulen mit insgesamt 23 Fällen, sechs davon entfallen auf die Josef-Dosch Grundschule in Gauting. Hier sind derzeit insgesamt 18 positiv getestete Fälle bekannt. Aktuell meldet das Landratsamt einen neuen Fall in einer Klinik sowie drei neue Positivtestungen in Kindertageseinrichtungen. Angespannt bleibt derweil die Situation in den Krankenhäusern: Der Anteil der freien Intensivbetten liegt derzeit bei 6,98 Prozent, von zwölf Covid-19-Patienten werden fünf invasiv beatmet.

In Buchendorf wird es von Mittwoch, 15. Dezember, an in der Forstenrieder Parkstraße 32 f eine weitere Corona-Schnelltest-Station geben, die von Montag bis Donnerstag jeweils von 9 Uhr bis 14 Uhr geöffnet haben wird.

Im Landkreis Weilheim-Schongau ist unterdessen von diesem Dienstag, 14. Dezember, an der Lockdown mit den Beschränkungen des öffentlichen Lebens beendet, da der Inzidenzwert dort Landkreis über fünf Tage unter 1000 sank.

Fast ein Drittel ist geboostert

Freitag, 10. Dezember, 17.08 Uhr: Das Landratsamt hat am Freitag 56 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert - davon keine in Senioreneinrichtungen und Kliniken des Landkreises. Aus den Schulen wurden insgesamt sieben neue Infektionen gemeldet, darunter eine in der Gautinger Josef-Dosch-Grundschule. Dort sind aktuell 15 Personen erkrankt. In den Kitas gibt es zwei neue Fälle. Inzwischen sind fast 73 Prozent der Menschen im Fünfseenland geimpft, knapp 27 Prozent haben bereits eine dritte Spritze bekommen. Das Landratsamt stellt die Zahlen neuerdings tagesaktuell unter www.lk-starnberg.de/corona-impfdashboard zusammen. In Seefeld bieten zwei Ärztinnen Impfungen im alten Rathaus an, Termine gibt es unter www.pilsensee-test.de. Die Inzidenz fiel auf 378,4.

"Das Ende der Pandemie liegt nicht in Kinderhand"

Donnerstag, 9. Dezember, 17.46 Uhr: Nächste Woche startet die Impfkampagne bei den über Fünfjährigen. Der Gautinger Kinderarzt Heiko Stern hat bereits eine volle Warteliste. Im Kampf gegen die Corona-Seuche sei die Immunisierung von Minderjährigen letztlich aber nur ein weiterer Baustein, sagt er.

Kinderimpftage im Impfzentrum

Donnerstag, 9. Dezember, 17.22 Uhr: Der Landkreis hat 5000 Impfdosen für Fünf- bis Elfjährige bestellt - das Maximum. "Wir kleckern nicht, wir klotzen", so Landrat Stefan Frey (CSU). Man rechne allerdings damit, zunächst lediglich 1000 bis 2000 Dosen ausgeliefert zu bekommen. Unklar ist laut Starnbergs Pandemie-Koordinator Bernhard Junge-Hülsing, wann der Impfstoff in den Praxen eintreffen wird. "Frühestens Mittwoch" laute seine jüngste Information. Neben den Kinder- und Jugendärzten wird auch das Impfzentrum des Landkreises unter der Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes Kinderimpfungen im Beisein von Kinderärzten anbieten. Erste Aktionstage sind am Samstag und Sonntag, 18. und 19. Dezember, geplant - "vorausgesetzt, der Impfstoff ist da", wie Landratsamtssprecher Stefan Diebl betont. Erst dann würden auch Termine über die BayImco-Software im Internet oder die telefonische Hotline des BRK vergeben (08151/26022602). Sollten ausreichende Mengen zur Verfügung stehen, würde sowohl in Gauting als auch in der Außenstelle in Herrsching geimpft. Bislang wurden im Impfzentrum 1100 Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren immunisiert.

Impfzentrum in Feldafing öffnet wieder

Donnerstag, 9. Dezember, 17.18 Uhr: Der Landkreis Starnberg öffnet in der kommenden Woche ein weiteres Impfzentrum. Am Mittwoch soll bei der Bundeswehr in Feldafing wieder der Betrieb aufgenommen werden, kündigte Landrat Stefan Frey (CSU) im Kreisausschuss an. Damit gibt es neben Herrsching und Gauting drei Stellen, wo außerhalb von Arztpraxen Impfstoffe gegen das Coronavirus gespritzt werden. Wie wichtig eine Immunisierung ist, zeigen die aktuellen Zahlen: In den vergangenen Tagen sind eine 78-jährige Frau und ein 90-jähriger Mann gestorben, die an Covid-19 erkrankt waren. In Schulen und Kitas sind am Donnerstag 25 neue Ansteckungen bestätigt worden.

95 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt

Mittwoch, 8. Dezember, 17.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg ist wieder unter die 400er-Marke gesunken, das Landratsamt meldete am Mittwoch insgesamt 95 Neuinfektionen. Den Höchststand markierte die Gemeinde Gauting mit 30 Fällen, ebenfalls zweistellige Zahlen kamen aus Gilching (14) und Starnberg (zwölf). Inning und Wörthsee blieben am Mittwoch von Neuinfektionen verschont, aus Andechs wurden lediglich drei Fälle gemeldet. Ein wenig an Dynamik verloren zu haben scheint auch das Infektionsgeschehen an den Schulen (sieben Fälle) und Kindertagesstätten (zwei). Allerdings erhöhte sich die Gesamtzahl der erkrankten Personen an der Josef-Dosch-Grundschule Gauting auf nunmehr 13 Betroffene, an der Munich International School in Buchhof auf elf Indexfälle. Weiterhin angespannt ist die Lage in den heimischen Kliniken: Von insgesamt 51 zur Verfügung stehenden Betten auf den Intensivstationen sind nur sechs frei. Von derzeit 15 Covid-19-Patienten werden elf invasiv beatmet.

Einjähriges Mädchen stirbt mit Corona

Dienstag, 7. Dezember, 17.20 Uhr: Ein einjähriges Mädchen aus dem Landkreis ist am Sonntag in Zusammenhang mit seiner Covid-19-Erkrankung gestorben. Wie das Landratsamt mitteilt, starb das Kind "mit" und nicht "an" Corona. Todesursächlich war die Virusinfektion nach Angaben der Kreisbehörde indes bei einem 84-Jahre alten Mann aus dem Starnberger Malteserstift St. Josef, der ebenfalls am Sonntag starb. Bereits am Samstag starb im Kraillinger Waldsanatorium eine 83-jährige Frau an Covid-19.

26 neue Corona-Fälle an Schulen im Landkreis

Montag, 6. Dezember, 17.28 Uhr: Das Landratsamt meldet 26 neue Corona-Fälle an Schulen. Diese verteilen sich auf verschiedene Schulstandorte im Landkreis Starnberg. Auch in Senioreneinrichtungen wurden fünf neue Fälle registriert, zwei davon im Waldsanatorium in Krailling. Dort gibt es derzeit insgesamt zwölf Corona-Fälle. Zwei Fälle kamen zusätzlich an Kliniken und drei an Kindertageseinrichtungen dazu. Die meisten der im Vergleich zum Vortag insgesamt 62 neuen Positivtestungen gab es in Gilching, nämlich 16. In Gauting und Starnberg wurden ebenfalls mehr als zehn neue Fälle verzeichnet. Am Samstag haben sich 75 Verdachtsfälle bestätigt, am Sonntag weitere 40. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht, das Robert-Koch-Institut gab den Wert am Montag mit 406,3 an, tags zuvor hatte die Inzidenz noch bei 403,3 gelegen. Seit Freitag haben sich 3899 Bürger im Landkreis eine Auffrischungsimpfung geholt. Insgesamt sind damit 30 337 Menschen im Landkreis Starnberg bereits dreimal geimpft. Laut dem Divi-Intensivregister sind im Landkreis derzeit zwölf Prozent der Intensivbetten frei. Starnbergs Landrat Stefan Frey (CSU) kritisiert die Corona-Maßnahmen.

Inzidenz sinkt weiter

Montag, 6. Dezember, 10.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist am Samstag erstmals seit vier Wochen wieder unter die 400er-Marke auf 391,6 gesunken. Am Sonntag stieg der Wert allerdings wieder auf 403,3, am Montag lag die Inzidenz bei 406,3. Über das Wochenende ist der Anteil der Menschen im Landkreis, die einen vollständigen Impfschutz haben, auf 72,5 Prozent gestiegen.

Erneut zwei Corona-Tote

Freitag, 3. Dezember, 17.50 Uhr: Die Corona-Pandemie hat am Donnerstag zwei weitere Todesopfer im Landkreis Starnberg gefordert: Ein 85-jähriger Mann starb am Donnerstag im Krankenhaus Weilheim an Covid-19, eine 95-jährige Frau, die mit dem Virus infiziert war, erlag im Klinikum Starnberg den Folgen weiterer Erkrankungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt derweil leicht weiter auf 413,6; das Landratsamt meldete am Freitag 87 neue Fälle. Die Höchstwerte kamen aus Starnberg und Gauting (jeweils 18 Personen), die übrigen Fälle verteilen sich auf den gesamten Landkreis. Die wenigsten Infizierten gab es am Freitag in Pöcking, Inning und Seefeld (je 1). Schwerpunkte des Infektionsgeschehens bleiben Schulen (16 Fälle) und Kitas (5).

Leicht entspannt hat sich die Situation auf den Intensivstationen in den Kliniken des Fünfseenlandes: Zwar sind weiterhin 15 Patienten wegen Corona in intensivmedizinischer Behandlung, doch im Vergleich zu Donnerstag sind nun wieder sechs der 50 zur Verfügung stehenden Betten frei. Für Impfwillige gibt es im alten Seefelder Rathaus nun ein weiteres Angebot auch am Wochenende: Die Anmeldung zur Impfung erfolgt per E-Mail über das Internet, weitere Infos unter www.pilsensee-test.de.

Weitere Todesfälle nach Corona-Infektionen

Donnerstag, 2. Dezember, 17.58 Uhr: Die Zahl der Todesfälle infolge einer Corona-Infektion hat sich im Landkreis Starnberg erhöht: Im Klinikum Starnberg sind am Dienstag eine 90-jährige Frau und ein 78-jähriger Mann an Covid-19 gestorben, meldete das Landratsamt am Donnerstag. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 424,6 und bleibt damit unter dem Durchschnitt im Freistaat mit einem Wert von 571,6; bundesweit beträgt die Quote derzeit 439,2. Einer der aktuellen Spitzenreiter ist jedoch der Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau.

Angespannter als je zuvor ist die Situation auf den Intensivstationen der Kliniken im Fünfseenland: Von insgesamt 50 Betten sind nur noch zwei frei, 15 Patienten sind wegen Covid-19 in intensivmedizinischer Behandlung. Die meisten der insgesamt 88 neuen Corona-Fälle kommen aus Tutzing (16), Starnberg (13), Gauting (12) und Gilching (11). Aus Schulen (6), Kitas (2) und Kliniken (3) wurden elf Fälle gemeldet, Senioreneinrichtungen blieben verschont. Die neue Omikron-Variante ist im Landkreis bislang nicht nachgewiesen.

Fast jede vierte Infektion an Schulen und Kitas

Mittwoch, 1. Dezember, 17.50 Uhr: Schulen sind weiterhin die Hotspots der Corona-Pandemie im Landkreis Starnberg. Das Landratsamt meldete am Mittwoch insgesamt 98 Neuinfektionen, davon 17 an Schulen, sechs an Kitas und drei in Senioreneinrichtungen. Die meisten aktuellen Fälle kommen aus Gauting (18), Weßling (16), Gilching und Starnberg (jeweils 12) sowie Inning (10).

Unverändert angespannt bleibt die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser: 14 Patienten sind laut Landratsamt wegen Covid-19 in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden neun invasiv beatmet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder auf den Wert 451,7.

Zahl der Corona-Toten steigt auf 136

Dienstag, 30. November, 18.00 Uhr: Die Anzahl an Corona-Todesfällen im Landkreis Starnberg hat sich erhöht: Bereits am 10. November starb eine 91-Jährige aus dem Landkreis mit Covid-19, meldete das Landratsamt am Dienstag. Die Behörde registrierte 145 neue Infektionen - zwei mehr als am Wochenende. Die meisten Meldungen kamen aus Starnberg (32), Gauting und Gilching (jeweils 20) sowie Krailling (13) und Weßling (12). Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 431,2, doch das dürfte nur eine Momentaufnahme sein.

Weiterhin angespannt ist die Lage in den Krankenhäusern: Der Klinikverbundim Fünfseenland hat die Kapazitäten auf den Intensivstationen auf 50 Betten erweitert, von denen am Dienstag 43 belegt waren. 14 Patienten sind wegen Covid-19inintensivmedizinischer Behandlung, davon werden neun invasiv beatmet. Zur Eindämmung der Pandemie sind die mobilen BRK-Teams am Freitag, 3. Dezember, abermals im Roncallihaus (Kirchenstraße 10) von 10 bis 12 sowie von 13 bis 16 Uhrim Einsatz. Kinder unter 12 Jahren können noch nicht geimpft werden: Den entsprechenden Impfstoff erhalten die Landkreise erst um den 20. Dezember.

Auf Intensivstationen werden die Betten knapp

Montag, 29. November, 17.51 Uhr: Die Corona-Inzidenz im Landkreis Starnberg bleibt auf hohem Niveau, allerdings scheint sich die Infektionsdynamik übers Wochenende etwas verlangsamt zu haben. Das Landratsamt meldete insgesamt 143 Fälle, die meisten Neuinfektionen kamen am Samstag (75) hinzu; am Sonntag und Montag waren es jeweils 34 Personen, bei denen eine Infektion nachgewiesen wurde. Die meisten kamen an Schulen vor, hier waren 19 Personen betroffen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank - ausgehend vom bisherigen Höchstwert am Donnerstag mit 532,9 - auf nunmehr 463,4.

Zunehmend unter Druck stehen die Krankenhäuser: Von insgesamt 42 Betten auf den Intensivstationen sind nur noch drei frei. Die Kliniken meldeten elf Covid-19-Patienten, vier davon werden invasiv beatmet. Wer einen Schnelltest benötigt, kann dies von Mittwoch, 1. Dezember, an in Starnberg (Wittelsbacherstraße 10, gegenüber der Kreissparkasse) erledigen. Öffnungszeiten und weitere Infos: www.coronaschnelltest-starnberg.de.

Hunderte Impfungen am Wochenende

Sonntag, 28. November, 20.36 Uhr: Hunderte Menschen haben am Wochenende im Landkreis Schutzimpfungen gegen das Coronavirus erhalten. Der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) meldete vom Samstag 83 Erstimpfungen, 48 Zweitimpfungen und 362 Auffrischungsimpfungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis stieg am Sonntag leicht auf 478,0.

Inzidenz sinkt unter 500

Samstag, 27. November, 17.51 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt weiter. Nachdem der Wert am Freitag erstmals nach einer Woche wieder unter 500 sank, lag er am Samstag auf 473,6. Am Freitag meldete Das Landratsamt 92 neue Infektionen. In Senioreneinrichtungen wurden zwei Fälle bekannt, davon ein weiterer im Waldsanatorium Krailling. Dort gibt es damit insgesamt 14 infizierte Personen. Aus den Kliniken des Landkreies meldet das Landratsamt zwei neue Infektionen, ebenso aus den Kitas. An den Schulen hat die Kreisbehörde am Freitag 14 Infektionen registriert. Darunter ist ein neuer Krankheitsfall am Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching, wo es damit aktuell zehn bekannte Infektionen gibt.

Sechs neue Corona-Fälle in Seniorenheimen

Donnerstag, 25. November, 18.28 Uhr: Aus Seniorenheimen im Landkreis hat das Landratsamt Starnberg am Donnerstag sechs neue Corona-Fälle gemeldet, zwei davon im Caritas-Altenheim Maria Eich in Krailling, wo es insgesamt 29 Infizierte gibt. Ein neuer Fall wird auch aus dem Waldsanatorium Krailling gemeldet. Dort sind 16 Personen positiv getestet. 15 Neuinfektionen gibt es an Schulen, davon eine im Gilchinger Gymnasium. Dort sind inzwischen insgesamt zehn Jugendliche mit dem Virus infiziert.

157 neue Infektionen

Mittwoch, 24. November, 17.29 Uhr: Das Landratsamt hat am Mittwoch 157 neue Infektionen gemeldet. Die meisten davon entfallen auf Gilching (27), Gauting (26) und Tutzing (21). Insgesamt 16 der neu registrierten Fälle wurden an Schulen vermeldet, jeweils ein Fall in einer Senioren- und einer Kindertageseinrichtung. Die Inzidenz stagniert bei 513,1. Am Dienstag wurden 97 Infektionen registriert.

Vier Corona-Tote

Montag, 22.November, 22.13 Uhr: Die Zahl der Corona-Toten ist erneut gestiegen: Laut Landratsamt sind drei Männer aus dem Landkreis im Alter von 64, 82 und 83 Jahren in den Kliniken Weilheim, Herrsching und Starnberg sowie eine 88-jährige Frau im Caritas Altenheim Maria Eich an und mit ihrer Coronavirus-Infektion gestorben. Seit Beginn der Pandemie verzeichnet die Kreisbehörde damit 135 Tote. Am Wochenende überschritt die Sieben-Tage-Inzidenz erstmals die 500er-Marke. Die aktuelle Zahl der positiv getesteten Fälle erhöhte sich am Wochenende und am Montag um insgesamt 211 Personen. Schwerpunkte bleiben weiterhin Senioreneinrichtungen: 39 Index-Fälle gibt es im Caritas-Altenheim Maria Eich sowie 15 im Waldsanatorium Krailling. Ebenfalls betroffen bleiben Schulen (35 Fälle) und Kitas (drei). Die meisten Infektionen wurden am Montag in Gilching (13) sowie in Starnberg und Tutzing (jeweils zehn) registriert. Pandemiekoordinator Bernhard Junge-Hülsing appelliert für Schutzimpfungen.

Inzidenzwert knapp unter 500

Freitag, 19. November, 17.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis steigt weiter stark an. Das Landratsamt Starnberg meldet einen Wert von 492,6, am Vortag lag er noch bei 456,8. Außerdem registrierte die Behörde fünf neue Infektionen in Senioreneinrichtungen, vier davon im Caritas-Altenheim Maria Eich in Krailling, wo es derzeit insgesamt 37 Fälle gibt. In Kindertageseinrichtungen kam ein neuer Fall dazu, in den Schulen im Landkreis wurden elf neue Positivtestungen gemeldet. Insgesamt sind seit dem Vortag 121 neue Positivfälle registriert worden, die Gesamtzahl der Infizierten im Landkreis Starnberg steigt damit auf 8050.

Bei einer fünfstündigen Sonderimpfaktion im Gilchinger Rathaus haben sich am Donnerstagnachmittag 167 Menschen impfen lassen, unter ihnen sieben Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren. Die meisten Leute kamen, um sich eine Auffrischungsimpfung abzuholen, auf Erst- und Zweitimpfungen entfielen zusammengerechnet 18 Immunisierungen. Die ersten Impfwilligen hätten schon eineinhalb Stunden vor Beginn um 13 Uhr vor dem Rathaus gestanden, berichtet Bürgermeister Manfred Walter. Angesichts des großen Andrangs werde jetzt überlegt, das Rathausgebäude noch einmal im Dezember für eine Impfaktion zur Verfügung zu stellen.

87-jähriger Mann mit Covid-19 gestorben

Donnerstag, 18. November, 17.50 Uhr: Im Waldsanatorium Krailling ist am Donnerstag ein 87-jähriger Mann mit Covid-19 gestorben, wie das Landratsamt berichtet. In Senioreneinrichtungen meldet die Behörde fünf neue Infektionen, zwei davon im Caritas-Altenheim Maria Eich, wo es derzeit insgesamt 33 Fälle gibt. Außerdem ist es zu einer Ansteckung in einer Klinik gekommen, zu zehn neuen Fällen an den Schulen im Landkreis, sowie drei neuen Positivtestungen an Kindertageseinrichtungen.

Die Inzidenz steigt auf 456,8. Laut Landratsamt kamen am Donnerstag insgesamt 165 positiv getestete Fälle im Landkreis Starnberg dazu. Die meisten Neuinfektionen meldeten Starnberg (plus 29) und Gauting (27). Eine für diesen Freitag geplante Impfaktion im Tutzinger Roncallihaus ist wegen eines personellen Engpasses abgesagt worden. Im Landratsamt können sich an einem Impftag am Samstag nur Ungeimpfte und Personen über 70 impfen lassen.

Weitere Fälle in Senioreneinrichtungen

Mittwoch, 17. November, 17.45 Uhr: Insgesamt 26 neue Coronavirus-Infektionen meldete das Landratsamt am Mittwoch für Senioreneinrichtungen. Zwölf der Fälle wurden im Caritas Altenheim Maria Eich in Krailling verzeichnet, dort gibt es insgesamt aktuell 31 Fälle. Auch im Waldsanatorium Krailling kamen einige neue Positiv-Testungen dazu - insgesamt 13, was die Zahl der aktuellen Fälle auf 17 erhöht. Darüber hinaus meldete das Amt drei neue Fälle an Kliniken, acht an Schulen im Landkreis und zwei in Kindertageseinrichtungen.

Im gesamten Landkreis wurden seit Beginn der Pandemie 7764 Menschen positiv getestet, im Vergleich zum Vortag kamen 122 neue Fälle dazu. Die meisten neu verzeichneten Positiv-Testungen kamen aus Gauting (+19). Die Inzident sinkt nach Tagen von 451,7 am Vortag auf aktuell 441,4.

100 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 452

Dienstag, 16.November, 17.33 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen ist am Dienstag um 100 auf insgesamt 7642 gestiegen. Das Landratsamt meldete aus allen Gemeinden Fälle, die meisten aus Gauting (22), Gilching (elf) und Starnberg (zehn). Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht einen neuen Höchstwert von 451,7. Der Wert hat sich damit innerhalb der vergangenen zehn Tage mehr als verdoppelt. Das Ausbruchsgeschehen findet nach wie vor stark an Schulen und Kitas statt, die Kreisbehörde registrierte am Dienstag 13 neue Fälle in diesem Bereich - darunter drei weitere Infektionen in der Hochschule für Finanzen in Herrsching. In den Kliniken gab es nur einen neuen Fall, in den Senioreneinrichtungen keinen. Die Nachfrage nach Impfangeboten steigt wieder.

86-Jährige stirbt mit Covid-19 in Altenheim

Montag, 15. November, 18.05 Uhr: Das Landratsamt meldet insgesamt sieben neue Coronavirus-Infektionen unter Bewohnern und Personal in Senioreneinrichtungen im Landkreis. Einen neuen Fall gibt es im Caritas-Altenheim "Maria Eich" in Krailling, womit die gesamtzahl der Infizierten auf 22 steigt. Am Samstag ist dort eine 86-jährige Frau mit Covid-19 verstorben, wie die Kreisbehörde mitteilt.

Auch in den Kliniken des Landkreises meldet das Amt neue Fälle, insgesamt acht Personen wurden dort am Montag positiv getestet. Die Zahl der neuen Positivtestungen an Schulen im Landkreis beläuft sich auf 24, wobei hier sowohl Lehrer als auch Schüler in die Zählung miteinfließen. Im gesamten Landkreis Starnberg wurden am Montag 68 neue Infektionen registriert. Die meisten, nämlich 13 aus Gauting. Neun Fälle gehen auf Starnberg zurück. Gilching hat sieben neue Fälle registriert, in Krailling waren es sechs, in Herrsching kamen fünf neue Fälle dazu. Am Sonntag wurden 57 Infektionen gemeldet, am Samstag waren es 54. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen seit Pandemiebeginn stieg auf 7542. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 412,9 am Sonntag auf 426,8. In häuslicher Quarantäne befinden sich im Landkreis momentan 902 Personen, dazu zählen sowohl infizierte Personen als auch enge Kontaktpersonen. In den Kliniken hat sich die Lage leicht entspannt: Aktuell sind laut Divi-Intensivregister 21,43 Prozent der Intensivbetten im Landkreis Starnberg frei.

Boosterimpfungen stark nachgefragt

Sonntag, 14. November, 18.05 Uhr: Insgesamt 472 Menschen haben sich am Wochenende im Landkreis gegen Covid-19 impfen lassen. 229 hatten einen Impftermin im Impfzentrum, 243 holten sich eine Spritze bei den Impfaktionen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) am Samstag in Gauting und Tutzing ab. Wie das Landratsamt mitteilt, ließen sich beim Gartencenter Kiefl in Gauting 24 Personen erstmalig den Impfstoff von Biontech verabreichen, in einem Fall erfolte die Erstimpfung mit Moderna. Fünf Bürger erhielten ihre zweite Impfung mit Biontech. Am stärksten nachgefragt war aber die Auffrischungsimpfung, der sogenannte Booster: 107 mal wurde die dritte Spritze mit dem Wirkstoff von Biontech verabreicht. Zehn Personen wollten den Booster mit Moderna. Unter den insgesamt 144 Impflingen in Gauting waren laut Kreisbehörde zwölf Jugendliche unter 18 Jahren.

Im Roncallihaus in Tutzing war der Andrang ebenfalls groß. Insgesamt wurden dort 36 Personen erstgeimpft, elf Mal gab es die zweite Spritze. In 52 Fällen war der Booster gewünscht (47 Mal mit Biontech, fünf Mal mit Moderna). Unter den insgesamt 99 Impflingen waren hier neun Jugendliche unter 18 Jahren dabei. "Ich bin froh, dass die Impfbereitschaft steigt", kommentierte Landrat Stefan Frey (CSU) die Zahlen. "Es wird wirklich Zeit!" Zusammen mit dem BRK als Betreiber des Impfzentrums wolle man das Angebot weiter optimieren.

Diverse Veranstaltungen abgesagt

Samstag, 13. November, 15.02 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis steigt weiter, am Samstag meldet das Robert-Koch-Institut einen Wert von 409,2. Zahlreiche Veranstaltungen im Landlkreiswurden kurzfristig abgesagt, die Polizei kündigte stärkere Kontrollen der aktuellen Corona-Regeln an.

Inzidenz steigt auf 400,4

Freitag, 12. November, 18.00 Uhr: Das Landratsamt meldete 111 Neuinfizierte, die meisten davon kommen aus Gilching (22), Starnberg (19) und Gauting (14). Jeweils einen neuen Fall gab es im Caritas-Altenheim Maria Eich Krailling, im Rummelsberger Stift Starnberg, an der Munich International School sowie fünf Fälle an der Realschule Herrsching. Die Inzidenz steigt von 358,7 am Vortag auf 400,4. Im Klinikum Großhadern ist zudem am 26. Oktober ein 43-jähriger Mann mit Corona verstorben.

103 Neuinfektionen

Mittwoch, 10. November, 16.50 Uhr: Das Landratsamt meldete am Mittwoch 103 Infektionen mit dem Coronavirus, die meisten davon in Berg (18) und Starnberg (17). Aus allen Gemeinden mit Ausnahme Feldafings wurden Fälle registriert. Im Kraillinger Caritas-Altenheim "Maria Eich" hat sich laut Kreisbehörde ein weiterer Bewohner angesteckt. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Delta-Variante stieg auf 1248. Insgesamt wurden seit Pandemiebeginn 7139 Infektionen registriert.

Sieben-Tage-Inzidenz klettert auf 333,1

Mittwoch, 10. November, 8.46 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Mittwochmorgen auf 333, geklettert und liegt damit so hoch wie noch nie zuvor in der Pandemie. Am Arbeitsplatz gilt die 3G-Regel - auch wenn viele Arbeitgeber sich zum Start am Dienstag mit der Umsetzung noch schwer taten.

Wieder neuer Höchstwert bei der Inzidenz

Dienstag, 9. November, 17.49 Uhr: Die Corona-Lage im Landkreis Starnberg bleibt stark angespannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg noch einmal leicht auf den Negativrekord 256,9, das Landratsamt meldete am Dienstag 109 Neuinfektionen, die meisten davon aus Gilching (26), Starnberg (16), Herrsching (13), Gauting und Berg (jeweils zehn). In der Munich International School in Starnberg steckten sich laut Kreisbehörde fünf Personen mit dem Virus an, derzeit seien dort 37 Menschen in Quarantäne. In Maria Eich in Krailling kam ein neuer Fall dazu, in dem Altenheim müssen sich momentan 21 Personen isolieren. In der Montessori-Schule Biberkor registrierte das Amt zwei neue Infektionen. Wegen der angespannten Situation schließen die ersten Einrichtungen: das Kaiserin-Elisabeth-Museum und das Büro des Fördervereins für Tourismus in Tutzing. Laut Pressemitteilung macht das Museum am Schlossberg in Pöcking "bis auf weiteres" dicht. Das Tutzinger Büro ist nur noch per Mail zu erreichen (info@tutzing-tourismus). Mitteilungen würden weiterhin bearbeitet.

Ausbrüche in Altenheim und Schulen

Dienstag, 9. November, 8.15 Uhr: Auch die Herbstferien konnten das Ausbruchsgeschehen an der Montessori-Schule in Biberkor nicht eindämmen. Am Montag meldete das Landratsamt zwei weitere Fälle an der Privatschule in Berg, derzeit seien 20 Personen in Quarantäne. Im Caritas-Altenheim Maria Eich in Krailling gibt es acht neue Coronavirus-Infektionen, darunter ist laut Landratsamt ein Mitarbeiter. Wie die Kreisbehörde mitteilt, sind dort 22 Personen in Quarantäne. Ein Ausbruchsgeschehen gibt es außerdem an der Hochschule für Finanzen in Herrsching: Fünf neue Fälle registrierte das Gesundheitsamt dort, neun Personen befänden sich in häuslicher Isolation. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter - am Dienstagmorgen auf 256,9.

Sieben-Tage-Inzidenz auf Rekordniveau

Montag, 8. November, 19.18 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist am Montag auf 254 gestiegen - so hoch lag der Wert seit Beginn der Pandemie noch nie. Anfang November vergangenen Jahres lag der Wert zwischen 100 und 155, den Höchstwert im vergangenen Jahr erreichte die Inzidenz Mitte Dezember mit 193,2. Auch die Zahl der täglichen Infektionen ist so hoch wie nie. Am Samstag meldete das Landratsamt 72 Fälle, am Sonntag 40, am Montag 32.

Inzidenz steigt auf über 200

Sonntag, 7. November, 16.26 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat laut Robert-Koch-Insitut am Sonntag die 200er Marke gerissen. Damit liegt sie beim bisher höchsten Wert seit Beginn der Pandemie im Landkreis Starnberg. Zudem steht die Krankenhaus-Ampel in Bayern seit Samstag auf Gelb. Das heißt: Wo bisher im Landkreis 3G galt, gilt nun 3G-plus, also auch in der Gastronomie. Zudem sind FFP2-Masken wieder Pflicht, medizinische Masken reichen nicht. Von Montag an müssen müssen Schülerinnen und Schüler nun wieder Masken tragen.

Landrat Frey ruft erneut zur Impfaktion auf

Donnerstag, 4. November, 17.12 Uhr: Das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis Starnberg bleibt auf hohem Niveau, am Donnerstag meldete das Landratsamt weitere 60 Fälle - die meisten davon aus Berg und Gilching (jeweils elf) sowie Krailling (zehn). Laut Landratsamt sind auch das Altenheim Maria Eich in Krailling und die Montessori-Schule Biberkor betroffen; dort steckten sich drei weitere Bewohner, respektive ein weiterer Schüler mit dem Virus an. Derweil gehen die BRK-Impfteams erneut auf Tour. Sie machen an diesem Samstag Station in Berg beim Seehotel Leoni (Assenbucherstraße 44) und in Gauting beim Gartencenter Kiefl (Neurieder Straße 53). Geimpft wird ohne vorherige Terminvereinbarung jeweils von 10.15 bis 12.45 Uhr sowie von 13.30 bis 15.15 Uhr. "Auch bei uns steigen die Infektionszahlen deutlich an. Wenn es jemanden schwer trifft, dann vor allem ungeimpfte Erwachsene," erklärt Landrat Stefan Frey. Es sind Erst-, Zweit- sowie Auffrischungsimpfungen möglich. Geimpft werden kann ab 12 Jahren; Jugendliche im Alter bis zu 17 Jahren müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet sein.

Kliniken verschärfen Besuchsregeln

Donnerstag, 4. November, 14.57 Uhr: Wegen der steigenden Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis verschärfen die Häuser der Starnberger Kliniken ihre Besuchsregeln. Von heute an ist der Zutritt für Patientenbesucher, Lieferanten oder Bewerber bis auf Widerruf nur mit negativen Testergebnissen möglich; ein Antigen-Schnelltest dürfe maximal 24 Stunden, ein PCR-Test höchstens 48 Stunden alt sein. Das gelte auch für Genesene oder Geimpfte. Besucher sollen den Nachweis am Eingang unaufgefordert der Security beziehungsweise den Empfangsmitarbeitern vorlegen. Geimpfte respektive genesene Begleitpersonen oder Patienten, die einen Sprechstundentermin haben, benötigten keinen Testnachweis, so die Klinik. Kindern unter 18 Jahren sei der Zutritt zu Besuchszwecken ganz untersagt. Innerhalb der Krankenhäuser gelte die FFP2-Maskenpflicht - auch im Patientenzimmer. Die Besuchszeiten sind von 14 bis 18 Uhr, auf der Station K3 von 10 bis 13 und 15 bis 18 Uhr. Ausnahmen bilden in Starnberg die Palliativstation sowie die Kinderstation mit ihrer Intensivabteilung. Weitere Infos finden sich auch auf den Homepages der Kliniken. Zur Holding Starnberger Kliniken gehören die Krankenhäuser Starnberg, Penzberg, Seefeld und die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Außenstelle Wolfratshausen. Unter der Dachmarke firmieren ferner die hotelartige Residence, die Berufsschule für Krankenpflege und die Gesundheitsakademie. Per Managementvertrag wird die landkreiseigene Schindlbeck-Klinik in Herrsching geführt.

63 neue Fälle

Mittwoch, 3. November, 17.42 Uhr: Unverändert hoch bleiben im Landkreis Starnberg die Corona-Fallzahlen. Zwar sank der Sieben-Tages-Inzidenzwert am Mittwoch wieder auf 165,4, gleichzeitig aber registrierte das Landratsamt insgesamt 63 weitere Infektionen. Spitzenreiter war dabei die Gemeinde Gilching (elf Fälle) vor Herrsching (8) sowie Gauting und Starnberg (je 6). Weiter auf dem Vormarsch ist die Delta-Variante des Corona-Virus: Die Zahl der Ansteckungen durch diese Mutante stieg auf 1098.

Inzidenz fast bei 200

Dienstag, 2. November, 18.16 Uhr: Die Zahl der positiv getesteten Corona-Fälle im Landkreis Starnberg steigt weiter, übers Wochenende verzeichnete das Landratsamt 90 weitere Infektionen. Die Sieben-Tages-Inzidenz steigt derweil auf 196,9. Schwerpunkte des lokalen Geschehens bleiben weiterhin das Caritas-Altenheim Maria Eich in Krailling, wo am Dienstag sechs Fälle - darunter eine Pflegekraft - auftraten, sowie die Montessorischule Biberkor in Berg, wo drei Schüler betroffen sind. Aus dem Umfeld der Schule sind 29 Personen in Quarantäne.

Ausbrüche an Schulen weiten sich aus

Mittwoch, 27. Oktober, 17.31 Uhr: Die Coronavirus-Ausbrüche an der Montessorischule in Biberkor sowie an der Starnberger Mittelschule weiten sich aus. Das Landratsamt meldete sieben neue Fälle aus Biberkor, dort sind nunmehr 43 Personen in Quarantäne. An der Starnberger Mittelschule gibt es zwei neue Infektionen. Insgesamt registrierte die Kreisbehörde am Mittwoch 48 Neuinfektionen, die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 131.

53 neue Infektionen mit Corona

Dienstag, 26. Oktober, 18.30 Uhr: Die Corona-Zahlen gehen weiter steil nach oben, am Dienstag meldete das Landratsamt 53 neue Infektionen - die meisten aus Berg (12) und Starnberg (11): An der Montessori-Schule Biberkor gab es sechs Fälle, an der Mittelschule vier. Derweil sind wieder die mobilen BRK-Impfteams im Tutzinger Roncallihaus im Einsatz: Ohne Anmeldung wird am Freitag, 29. Oktober (12 bis 17 Uhr), und am Samstag, 30. Oktober (8 bis 12 Uhr), mit Biontech, Moderna oder Johnson geimpft.

Inzidenz wieder über 100

Montag, 25. Oktober, 17.17 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist am Sonntag auf 107,6 gestiegen, am Montag lag der Wert bei 106,1. Auf diesem Niveau lag die Inzidenz zuletzt im April dieses Jahres. Am Samstag hat das Landratsamt 27 Neuinfektionen registriert, am Sonntag drei. Insgesamt 14 Infektionen meldete die Kreisbehörde am Montag, davon alleine sechs in Berg. Jeweils zwei positive Fälle gab es in Feldafing, Gilching und Wörthsee. Jeweils eine neue Infektion wurde aus Andechs, Gauting, Herrsching und Seefeld gemeldet. Landkreisweit sind 240 Personen in Quarantäne. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Delta-Mutante liegt bei 915. In Weilheim-Schongau lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 134,4, in Landsberg am Lech bei 152. Im Landratsamt in Landsberg findet am kommenden Samstag, 30. Oktober, ein Sonderimpftag statt. Ohne Termin werden dort von 9 bis 15 Uhr die Impfstoffe von Biontech und Moderna verabreicht, auch Zweitimpfungen sind möglich. Im Starnberger Impfzentrum wird nach Terminvergabe über BayImco oder Telefon 08151/2602-2602 immunisiert.

Ausbruch an Mittelschule weitet sich aus

Freitag, 22. Oktober, 16.54 Uhr: An der Starnberger Mittelschule gibt es einen weiteren Coronavirus-Fall. Am Dienstag hatte das Landratsamt fünf infizierte Schüler und einen Mitarbeiter gemeldet, am Donnerstag wurde eine weitere Person positiv getestet. Nun gibt es einen achten Fall. Wie die Kreisbehörde mitteilt, befinden sich aktuell zehn Personen in Quarantäne. Landkreisweit gibt es 28 Neuinfektionen, davon alleine zehn aus Starnberg und vier aus Wörthsee. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 82,7, vor einer Woche lag der Wert noch bei 51,2.

Wieder ein neuer Fall an der Mittelschule

Donnerstag, 21. Oktober, 18.45 Uhr: In der Mittelschule in Starnberg gibt es einen weiteren Corona-Fall, neun Personen sind in Quarantäne, das berichtet das Landratsamt Starnberg. Im Vergleich zum Vortag gibt es 21 neue positiv getestete Fälle, acht davon kommen aus Starnberg. Jeweils zwei wurden in Gauting, Gilching, Herrsching, Inning, Seefeld und Weßling verzeichnet, einer in Wörthsee. Die Inzidenz steigt auf 75,4 von 60,0 am Vortag.

35 neue Infektionen

Mittwoch, 20. Oktober, 17.02 Uhr: Das Landratsamt meldet am Mittwoch 35 neue Infektionen - so viele wie seit vier Wochen nicht mehr. Besonders betroffen sind Gauting mit zehn und Starnberg mit neun Fällen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 60,0. Insgesamt 166 Landkreisbürger müssen sich häuslich isolieren.

Ausbruch an Starnberger Mittelschule

Dienstag, 19. Oktober, 17.02 Uhr: An der Starnberger Mittelschule gibt es einen Coronavirus-Ausbruch. Wie das Landratsamt meldet, haben sich dort sechs Personen infiziert, fünf Schüler und ein Mitarbeiter. Insgesamt befinden sich sieben Personen in Quarantäne. Es handelt sich um den zweiten größeren Ausbruch an einer Schule seit Schuljahresbeginn. Anfang des Monats häuften sich die Fälle an der Tutzinger Grundschule.

Corona-Todesfall in Starnberg

Dienstag, 12. Oktober, 17.50 Uhr: Im Zusammenhang mit der Pandemie verzeichnet das Landratsamt den 125. Todesfall im Landkreis: Ein 92-jähriger Starnberger ist am vergangenen Donnerstag zu Hause gestorben - laut Kreisbehörde "mit" seiner Infektion.

Bei dem Ausbruch an der Tutzinger Grundschule meldet das Landratsamt zwei weitere Fälle. Am Vortag waren 14 Infektionen bekannt:

Von den 17 neuen positiven Tests im gesamten Landkreis stammen mit sechs die meisten auch aus Tutzing. Drei neue Fälle wurden aus Seefeld gemeldet. Je zwei Menschen wurden in Gauting, Herrsching und Inning positiv auf das Virus getestet und je ein Fall kommt aus Gilching und Starnberg dazu.

Corona-Fall in Gilchinger Kindergarten

Montag, 11. Oktober, 18.08 Uhr: Im katholischen Kindergarten Sankt Sebastian in Gilching gibt es einen Coronavirus-Fall. Wie das Landratsamt am Montag mitteilte, sind dort insgesamt 68 Personen in Quarantäne. Die aktuelle Gesamtzahl der positiv getesteten Fälle im Landkreis Starnberg beträgt 6084, am Samstag meldete die Kreisbehörde 13 neue Fälle, am Sonntag einen. Am Montag kamen fünf weitere Infektionen hinzu, diese wurden aus den Gemeinden Herrsching, Starnberg, Tutzing und Weßling gemeldet.

Derzeit sind 93 627 Personen erstgeimpft, 93 433 Menschen haben bereits ein zweites Mal einen Impfstoff verabreicht bekommen. Drittgeimpft sind im Landkreis Starnberg 1298 Personen. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 124. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Am vergangenen Dienstag lag der Wert noch bei 84,9, seitdem hat sich die Zahl kontinuierlich verringert. Am Sonntag betrug die Inzidenz noch 66,6, bevor sie auf aktuell 57,8 fiel.

Weitere Fälle an Grundschule

Freitag, 8. Oktober, 18.05 Uhr: An der Grundschule in Tutzing gibt es zwei weitere Coronavirus-Fälle. Das meldetete das Landratsamt am Freitagnachmittag. Im Altenheim Maria Eich in Krailling wurde zudem ein weiterer Mitarbeiter positiv getestet. Insgesamt registrierte die Kreisbehörde acht neue Fälle: vier in Gauting, drei inTutzing und einen in Herrsching. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 76,1.

Corona-Ausbruch an Grundschule Tutzing

Donnerstag, 7. Oktober 18.10: In der Grundschule in Tutzing ist es laut Landratsamt zu einer neuen Häufung an Corona-Infektionen gekommen. Bereits am Freitag sei ein Schnelltest positiv ausgefallen, der durch einen PCR-Test bestätigt wurde. Ein weiteres Kind sei Anfang der Woche positiv PCR-getestet worden. Dieses sei auch in einem Hort mit offenem Konzept gewesen, weshalb laut Pressesprecher nicht klar ist, mit wem das Kind engen Kontakt hatte. Das habe eine Quarantäne für den Hort nach sich gezogen. Im Laufe der Woche seien weitere fünf bestätigte positive Fälle an der Schule dazugekommen. Insgesamt befänden sich in Zusammenhang mit dem Ausbruch an der Schule aktuell 68 Personen in Quarantäne, so der Behördensprecher.

Ein 72-Jähriger ist bereits am 5. Oktober laut Landratsamt im Klinikum Großhadern mit Corona gestorben.

Inzidenz sinkt auf 82,7

Mittwoch, 6. Oktober, 18.30: Die Zahl der positiv getesteten Fälle im Landkreis Starnberg liegt bei 6045. Das sind 14 Fälle mehr als am Vortag. Vier der neuen Fälle wurden in der Gemeinde Gauting verzeichnet, drei in Tutzing. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag von 84,9 auf 82,7 gesunken. Der akuelle Stand der Delta-Fälle im Landkreis beträgt 681.

Impf-Aktion zum neuen Bond-Film

Dienstag, 5. Oktober, 17.15 Uhr: Die Vorführungen des neuen James-Bond-Filmes am kommenden Samstag, 9. Oktober, im Starnberger Breitwand-Kino werden zur "Impfaction", wie Landrat Stefan Frey (CSU) ankündigt. Denn im Auftrag des Landkreises wird ein mobiles Impfteam des Bayerischen Roten Kreuzes zwischen 14.30 Uhr und 19.30 Uhr im Foyer bereitstehen und ohne vorherige Anmeldung Covid-19-Schutzimpfungen anbieten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung handelt, teilt die Kreisbehörde mit. Als Impfstoffe seien Biontech, Moderna und Johnson & Johnson verfügbar. Der Film wird in jeweils zwei Vorstellungen nachmittags und abends gezeigt. Seit Wochen stagniert die Impfquote im Landkreis bei knapp unter 70 Prozent. Frey mahnt: "Impfen ist die wichtigste Säule im Kampf gegen Covid-19." Wer lieber im Impfzentrum eine Spritze will, kann über die Hotline 08151/2602-2602 oder online unter www.impfzentren.bayern einen Termin vereinbaren.

Eine Corona-Tote und neue Fälle in Altenheim

Montag, 4. Oktober, 17.34 Uhr: Der Coronavirus-Ausbruch im Caritas-Altenheim Maria Eich in Krailling ist nach wie vor nicht eingedämmt. Das Landratsamt meldete am Montag drei weitere infizierte Bewohner. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich mehrere Mitarbeiter und Bewohner angesteckt, eine Bewohnerin war im Krankenhaus an ihrer Infektion gestorben. Die Einrichtung geht davon aus, dass eine ungeimpfte Pflegekraft das Virus eingeschleppt hat.

Insgesamt stieg die Zahl der Infizierten im Landkreis über das Wochenende auf 6008. Am Samstag registrierte die Kreisbehörde 20 Fälle, am Sonntag 13 und am Montag acht. 210 Personen müssen sich derzeit häuslich isolieren. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Sonntag auf 78,3 und fiel am Montag wieder auf 75,4. In Landsberg am Lech lag der Wert bei 128,9, in Weilheim-Schongau bei 78,6.

Weiterer Altenheimbewohner erkrankt

Freitag, 1. Oktober, 16.24 Uhr: Der Coronavirus-Ausbruch im Caritas-Altenheim Maria Eich in Krailling weitet sich aus. Das Landratsamt meldete am Freitag einen weiteren infizierten Bewohner. Insgesamt gab es im Landkreis 14 neue Fälle. Betroffen sind fast alle Gemeinden, lediglich aus Andechs, Feldafing und Starnberg wurde keine Infektion gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die am Donnerstag bereits auf 73,9 gestiegen war, blieb unverändert.

Inzidenz steigt auf 68,1

Mittwoch, 29. September, 16.56 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder. Das Robert-Koch-Institut meldete am Mittwoch 68,1 Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Das Landratsamt registrierte 25 neue Fälle: jeweils fünf in Gauting und Gilching, je vier in Berg und Tutzing, drei in Feldafing, zwei in Starnberg und je einen in Krailling und Pöcking.

26 Infektionen

Dienstag, 28. September, 17.04 Uhr: 26 Infektionen meldet das Landratsamt am Dienstag - vier in Gauting und Krailling, jeweils drei in Berg, Feldafing, Gilching, Starnberg und Tutzing sowie je eine in Herrsching, Weßling und Wörthsee. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt von 60,8 auf 65,1.

Corona-Fälle in zwei Altenheimen

Montag, 27. September, 22.36 Uhr: Das Landratsamt verzeichnet Corona-Ausbrüche in zwei Seniorenheimen im Würmtal. Im Caritas-Marienstift in Gauting sind fünf Menschen positiv getestet worden, darunter drei Bewohner und zwei Mitarbeiter. Eine Person befindet sich in Quarantäne, weil sie engen Kontakt zu einem der Infizierten hatte. Im Caritas-Altenheim Maria Eich in Krailling haben sich sieben Menschen angesteckt, darunter vier Bewohner und drei Mitarbeiter. Auch dort muss sich eine weitere Person isolieren. Insgesamt wurden über das Wochenende 26 Infektionen festgestellt, 14 am Samstag, vier am Sonntag und acht am Montag. Zuletzt befanden sich darunter vier Fälle in Starnberg und zwei in Tutzing. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank derweil von 65,9 am Freitag auf 64,4 am Samstag und auf 60,8 am Sonntag sowie am Montag.

Zwölf Neuinfektionen

Freitag, 24. September, 16,42 Uhr: Zwölf Infektionen mit dem Coronavirus hat das Landratsamt 00am Freitag registriert: jeweils drei in Gauting und Tutzing, je zwei in Gilching und Inning und je eine in Pöcking und Starnberg. Häuslich isolieren müssen sich insgesamt 219 Personen im Landkreis. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht auf 65,9. In Landsberg am Lech lag der Wert am Freitag bei 42,1, in Weilheim-Schongau bei 93,3.

Zahl der Corona-Toten steigt erneut

Donnerstag, 23. September, 18.37 Uhr: Die Zahl der Corona-Toten ist erneut gestiegen: Ein 71-jähriger Mann ist am Mittwoch im Benedictus-Krankenhaus in Tutzing an seiner Infektion gestorben, teilt das Landratsamt mit. Im Landkreis Starnberg sind damit 123 Menschen im Zusammenhang mit der Pandemie gestorben - 76 an der Erkrankung und 47 laut Landratsamt "mit" ihrer Infektion.

90-Jährige stirbt an Corona

Mittwoch, 22. September, 16.57 Uhr: Eine 90 Jahre alte Frau ist am Dienstag an den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung in der Starnberger Klinik gestorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten im Landkreis seit Beginn der Pandemie auf 122. Am Mittwoch meldete das Landratsamt elf Infektionen: vier in Starnberg, jeweils zwei in Gauting und Krailling sowie jeweils eine in Herrsching, Inning und Tutzing.

Inzidenz sinkt deutlich

Mittwoch, 22. September, 15.03 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist deutlich gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldete am Mittwoch 67,3 Infizierte pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. So niedrig lag der Wert zuletzt vor knapp vier Wochen. Am Dienstag lag der Wert noch bei 84,2. Das Landratsamt kündigte an, von Oktober an wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zurückzukehren und die coronabedingten Einschränkungen aufzugeben. Weiterhin werden aber Termine für Besuche in der Kreisbehörde benötigt. Die Terminvereinbarung kann per E-Mail oder auch telefonisch erfolgen, für KFZ-Zulassungs- und Führerscheinangelegenheiten im Bürgerservice steht dafür die Online-Terminbuchung zur Verfügung.

Erneut Fälle in Asylheimen

Mittwoch, 22. September, 10.59 Uhr: 23 Infektionen mit dem Coronavirus hat das Landratsamt am Dienstag registriert - die meisten davon in Gauting mit fünf, in Starnberg und Gilching mit jeweils vier sowie in Berg und Tutzing mit jeweils drei Diagnosen. Darunter finden sich auch weitere Fälle in Asylunterkünften: Nach bislang 14 positiv getesteten Bewohnern in der Pentenrieder Straße in Gauting haben sich vier weitere angesteckt, insgesamt 21 Menschen befinden sich in Quarantäne, berichtet die Kreisbehörde. Auch in der Gemeinschaftsunterkunft in Gilching steigt die Zahl infizierten Bewohner - und zwar um zwei auf sechs. Dort müssen sich 79 Menschen isolieren. Das Landratsamt korrigiert die Zahl der Corona-Toten. Ein 77-Jähriger aus dem Landkreis war bereits am 8. September im Krankenhaus Agatharied an seiner Infektion gestorben. Während das Robert-Koch-Institut den Tod schon in seiner Statistik führte, prüfte das Landratsamt noch den Wohnsitz. 121 Menschen aus dem Landkreis sind bislang im Zusammenhang mit der Pandemie gestorben.

Zwei Corona-Tote im Krankenhaus

Montag, 20. September, 17.50 Uhr: Im Starnberger Krankenhaus sind in der vergangenen Woche zwei Menschen in Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben. Eine 94-jährige Frau starb am Dienstag an den Folgen ihrer Virusinfektion, tags darauf starb ein 88 Jahre alter Mann "mit" Corona, wie das Landratsamt mitteilt. Über den Impfstatus der Verstorben konnte die Kreisbehörde keine Angaben machen. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten im Landkreis seit Beginn der Pandemie auf 120.

Über das Wochenende hat die Kreisbehörde insgesamt 20 Infektionen registriert - 14 am Samstag, vier am Sonntag und zwei am Montag. Einen neuen positiven Fall gibt es im St.-Nikolaus-Kindergarten in Starnberg. Insgesamt sind dort nun 23 Personen in Quarantäne. Landkreisweit müssen sich 224 Menschen häuslich isolieren. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Samstag zunächst auf 97,4, sank aber bereits am Sonntag auf 90,8 und lag am Montag bei 88,6. Damit liegt der Landkreis nach wie vor über dem landesweiten Schnitt von 87,1.

Weitere Fälle in Gautinger Asylunterkunft

Mittwoch, 15. September, 17.12 Uhr: Der Coronavirus-Ausbruch in der Gautinger Asylunterkunft in der Pentenrieder Straße breitet sich weiter aus. Das Landratsamt meldet acht weitere Infizierte, damit sind dort nun insgesamt 13 Personen an Covid-19 erkrankt. Über den Impfstatus der Infizierten könne man keine Angaben machen, so ein Sprecher. Als enge Kontaktpersonen müssen sich acht weitere Bewohner in ihren Wohnbereichen isolieren. Der erste Fall in der Unterkunft war vor knapp zwei Wochen bekannt geworden. Landkreisweit hat das Landratsamt 21 Infizierte registriert, davon neun in Gauting, vier in Starnberg und drei in Berg. Aus Andechs, Gilching, Pöcking, Tutzing und Wörthsee wurde jeweils ein Fall gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sank leicht auf 94,4. In Landsberg am Lech lag der Wert bei 57, in Weilheim-Schongau bei 53,6.

Coronavirus-Ausbrüche in Asylunterkünften

Dienstag, 14. September, 17.27 Uhr: Nach einem Ausbruch des Coronavirus Anfang des Monats in der Gautinger Asylunterkunft in der Pentenrieder Straße gibt es nun auch in der Gilchinger Unterkunft Infizierte. Wie das Landratsamt meldet, haben sich dort vier Bewohner angesteckt, weitere 24 enge Kontaktpersonen sind in Quarantäne. Derweil ist der Ausbruch in der Gautinger Unterkunft noch nicht eingedämmt, die Zahl der Infizierten stieg dort von drei auf fünf. Dort müssen sich neben den Erkrankten drei weitere Bewohner in ihren Wohnbereichen isolieren. Insgesamt hat die Kreisbehörde 42 Infektionen registriert, davon 16 in Starnberg, zwölf in Gauting und sieben in Gilching. Fälle wurden aus fast allen Gemeinden im Landkreis gemeldet mit Ausnahme von Andechs, Feldafing, Herrsching, Pöcking und Wörthsee. Dabei ist die Delta-Variante weiter vorherrschend. Von den 276 Infektionen im September gehen 65 Prozent auf die Virus-Mutante zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel leicht auf 96,6. In Landsberg am Lech lag der Wert bei 57,8, in Weilheim-Schongau bei 55,1.

41 Infektionen übers Wochenende

Montag, 13. September, 17.54 Uhr: Über das Wochenende hat das Landratsamt 41 Infektionen mit dem Coronavirus registriert - 23 am Samstag, zehn am Sonntag und acht am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg zunächst von 92,2 auf 98,8 und lag am Montag bei 100,3. 67 Prozent der Menschen im Landkreis sind inzwischen einmal gegen Covid-19 geimpft, 66 Prozent haben den vollständigen Schutz. Um die Impfkampagne voran zu treiben, beteiligt sich der Landkreis an der bundesweiten Aktionswoche "#HierWirdGeimpft" und bietet am kommenden Samstag, 18. September, Schutzimpfungen im Starnberger Breitwand-Kino an. Vor und zwischen den Vorstellungen steht ein mobiles Team des vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) betriebenen Impfzentrums des Landkreises bereit. Wer möchte, kann sich von 16.30 bis 20.15 Uhr hier eine Spritze abholen, angeboten werden die Impfstoffe von Biontech, Moderna und Johnson & Johnson. Im Kino läuft nachmittags um 17 Uhr und 20.15 Uhr der Film "Dune" - von der FSK von zwölf Jahren an freigegeben.

77-Jähriger Mann stirbt an Corona

Freitag, 10. September, 17.53 Uhr: Ein 77 Jahre alter Mann, gemeldet im Landkreis Starnberg, ist in den vergangenen Tagen in München an seiner Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Während das Robert-Koch-Institut (RKI) den Todesfall in seiner Statistik bereits berücksichtigt, prüft das Landratsamt noch, ob der Mann tatsächlich im Landkreis gelebt hat, wie ein Sprecher mitteilt. Sollte sich das bestätigen, würde die Statistik der Kreisbehörde entsprechend angepasst. Das Landratsamt meldet am Freitag zwölf Infektionen, davon sechs in Starnberg und drei in Gauting. Die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit der Delta-Variante liegt bei 413 und hat sich damit innerhalb der vergangenen zwei Wochen verdoppelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter leicht auf 92,2. Am Donnerstag war der Wert bei 94,4 gelegen und die Kreisbehörde hatte 14 Infektionen registriert.

Inzidenz wieder über 100

Mittwoch, 8. September, 16.55 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erstmals seit Ende April wieder auf einen Wert über 100 gesprungen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Zahl der Infizierten im Landkreis pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche bei 103,9. Das Landratsamt registrierte 24 neue Fälle, acht davon in Gauting. Aus dem Caritas-Altenheim Marienstift in Gauting wurden drei neue Erkrankte gemeldet. Dort sind nun neun Bewohner und sechs Mitarbeiter infiziert.

Erneuter Corona-Fall in Seniorenheim

Dienstag, 7. September, 17,22. Uhr: Der Coronavirus-Ausbruch im Caritas-Altenheim Marienstift in Gauting weitet sich aus. Am Dienstag meldete das Landratsamt einen weiteren infizierten Mitarbeiter. Damit haben sich nun insgesamt acht Bewohner und vier Mitarbeiter angesteckt. Landkreisweit registrierte die Kreisbehörde 42 neue Fälle - so viele wie zuletzt Mitte April. Die meisten Erkrankten wurden aus Gauting (zwölf) und Starnberg (elf) gemeldet, in Gilching gab es sechs Infektionen und in Herrsching fünf. Inzwischen sind 65,7 Prozent der Landkreisbürger vollständig gegen Covid-19 geimpft, der Anteil der bislang nur einmal Geimpften liegt mit 66,7 Prozent kaum höher. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder leicht auf 91,5 gestiegen. In Landsberg am Lech liegt der Wert bei 73,5, in Weilheim-Schongau bei 72,7.

17 Infektionen am Montag

Montag, 6. September, 17.48 Uhr: Die Kreisbehörde hat am Montag 17 neue Coronavirus-Fälle registriert, die meisten davon in Gauting (sechs) und Starnberg (fünf). Zwei neue Fälle gibt es in der Asylunterkunft in der Pentenrieder Straße in Gauting, wo in der vergangenen Woche ein erster Bewohner positiv getestet worden war. Insgesamt sind dort nun sechs Personen in Quarantäne. Auch im Caritas-Altenheim Marienstift in Gauting hat sich die Zahl der Infizierten erhöht. Zu den bislang acht bekannten Fällen (sieben Bewohner, ein Mitarbeiter) wurden drei weitere gemeldet. Betroffen ist ein Bewohner und zwei Mitarbeiter. Derweil stieg die Zahl der Drittimpfungen am Montag auf 35.

Drittimpfungen auch im Impfzentrum

Montag, 6. September, 11.04 Uhr: Über das Wochenende hat das Landratsamt 18 Infektionen mit dem Coronavirus registriert (elf am Samstag, sieben am Sonntag). Die meisten Fälle wurden aus Starnberg (fünf) und Gauting (drei) gemeldet. Während die Hausärzte in der vergangenen Woche bereits 26 Personen eine dritte Spritze zur Auffrischung gegeben haben, gab es nun auch die ersten Drittimpfungen im Impfzentrum des Landkreises. Zwei Personen wurden dort bislang geimpft.

82-Jähriger stirbt "mit" Corona, viele Infektionen

Freitag, 3. September, 16.57 Uhr: Ein 82 Jahre alter Mann aus dem Landkreis ist am Donnerstag in der Starnberger Klinik "mit" Corona gestorben, wie das Landratsamt mitteilt. Zudem meldete die Behörde 16 Infektionen im Landkreis - darunter einen Fall in der Asylunterkunft in Gauting an der Pentenrieder Straße. Dort seien nun sechs Personen in Quarantäne. Am Freitag registrierte das Landratsamt 13 Infektionen, die Inzidenz sank von 94,4 geringfügig auf 93,7.

Acht Infizierte in Gautinger Marienstift

Mittwoch, 1. September, 17,42 Uhr: Im Caritas-Altenheim Marienstift in Gauting haben sich sieben Bewohner und ein Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. Der Krankheitsverlauf sei in allen Fällen mild, teilt das Landratsamt mit, lediglich drei Infizierte zeigten leichte Symptome. Alle infizierten Bewohner sowie der Mitarbeiter seien vollständig gegen Covid-19 geimpft. Neben den Erkrankten ist eine zusätzliche Person nach engem Kontakt in Quarantäne. In Gauting wurden am Mittwoch 13 Infektionen registriert - landkreisweit die meisten. Insgesamt wurden 37 neue Fälle gemeldet, so viele wie zuletzt im April. In Gilching gibt es acht Fälle, in Herrsching und Krailling vier und in Berg und Feldafing jeweils zwei. In Inning, Seefeld, Starnberg und Weßling gibt es jeweils eine neue Infektion. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert bei 90,8. In Landsberg am Lech lag der Wert bei 81,8, in Weilheim-Schongau bei 76,4. Insgesamt sind 167 Landkreisbürger in Quarantäne.

Sieben-Tage-Inzidenz binnen einer Woche verdoppelt

Dienstag, 31. August, 16.31 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Fünfseenland hat sich binnen einer Woche mehr als verdoppelt. Am Dienstag errechnete das Robert-Koch-Institut für den Landkreis einen Wert von 90,8 - am vergangenen Mittwoch lag die Inzidenz noch bei 44,6. Am Dienstag hat das Landratsamt 22 Infektionen registriert, die meisten in Tutzing (sechs), Gauting (fünf) und Starnberg (vier).

34 Neuinfektionen am Wochenende

Montag, 30. August, 18.36 Uhr: Das Landratsamt hat seit dem Wochenende 34 Infektionen mit dem Coronavirus registriert, 17 am Samstag, eine am Sonntag und 16 am Montag. Schwerpunkt am Montag war Herrsching mit allein elf entdeckten Ansteckungen. Die übrigen Fälle traten vereinzelt in Gemeinden auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz verharrt auf hohem Niveau. Nach Werten von 81,3 am Samstag und 84,9 am Sonntag lag die Inzidenz am Montag bei 84,2. Der Landkreis Landsberg hat Starnberg am Wochenende überholt und erreicht eine Inzidenz von 85,9.

Auch Landsberg am Lech über Grenzwert

Sonntag, 29. August, 11.16 Uhr: Der Landkreis Landsberg am Lech hat den Inzidenzwert von 50 am Sonntag den dritten Tag in Folge überschritten, weshalb dort von Dienstag an die verschärften Corona-Regeln gelten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete für den Nachbarlandkreis am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 92,5. In Starnberg stieg der Wert weiter und lag bei 84,9.

Corona-Regeln werden wieder verschärft

Samstag, 28. August, 11.53 Uhr: Die Inzidenz reißt den dritten Tag in Folge den Grenzwert von 50 - und zwar drastisch. Sie steigt laut Robert-Koch-Institut um zehn Punkte auf 81,3. Darum werden die Corona-Regeln von Montag an erneut verschärft, wie das Landratsamt mitteilt. Zusätzlich zur 3G-Regel dürfen sich nur noch bis zu zehn Personen aus drei Haushalten treffen. Bei privaten Feiern sind im Freien nur noch bis zu 50 Menschen erlaubt, in Innenräumen bis zu 25. Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren werden jeweils nicht nicht mitgezählt. Zusätzlich gilt bei schulischen Angeboten wie etwa Sommerschulen erneut eine Maskenpflicht für alle Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler von der ersten Klasse an auch am Sitzplatz.

Verschärfung der Corona-Regeln wahrscheinlich

Freitag, 27. August, 17.31 Uhr: Nach zahlreichen Infektionen in den vergangenen Tagen ist die Inzidenz erneut stark von 57,8 auf 71,0 gestiegen. Sollte die 50er-Marke auch am Samstag gerissen werden, müssen die Corona-Regeln erneut verschärft werden. Da das Landratsamt am Freitag 18 Infektionen registriert hat, davon allein acht in Starnberg, gilt dies als wahrscheinlich. Dann dürften sich von Montag an zusätzlich zur 3G-Regel nur noch bis zu zehn Personen aus drei Haushalten treffen - Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt. Bei privaten Feiern sind im Freien nur noch bis zu 50 Menschen erlaubt, in Innenräumen bis zu 25. Inzwischen sind im Fünfseenland 65 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Covid-19 geimpft. An diesem Wochenende bieten das Impfzentrum in Gauting und die Außenstelle in Herrsching Impfungen an. Beide Stellen haben am Samstag von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr geöffnet, am Sonntag ist zu den gleichen Zeiten lediglich das Zentrum in Gauting geöffnet.

Wieder viele Infektionen

Donnerstag, 26. August, 18.25 Uhr: Das Landratsamt hat am Donnerstag 20 Infektionen registriert, die meisten in Herrsching mit acht. Jeweils drei gab es in Feldafing, Gauting und Starnberg. In Quarantäne befinden sich 167 Menschen.

Inzidenz steigt stark

Donnerstag, 26. August, 10.27 Uhr: Nach vielen Infektionen am Vortag ist die Inzidenz im Landkreis drastisch gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet 57,8 Fälle pro 100.000 Einwohner. Am Vortag waren es 44,6. Damit hat die Inzidenz bereits den nächsten Grenzwert von 50 übersprungen. Sollte sich dies verstetigen, wäre die nächste Verschärfung der Corona-Regeln zu erwarten. Die erste Stufe mit einer Testpflicht für Ungeimpfte gilt gerade erst seit heute.

Das Landratsamt hatte am Mittwoch 28 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert, elf davon in Gauting. Sieben Fälle können dort laut Kreisbehörde dem Ausbruch in einer Asylunterkunft zugeordnet werden, wo nun insgesamt neun Personen infiziert sind. Betroffen sind zwei Familien. Einen weiteren Fall gibt es im Altenheim Malteserstift St. Josef in Percha. Dort schien der Ausbruch mit bislang insgesamt elf infizierten Mitarbeitern und Bewohnern in den vergangenen Wochen eingedämmt, nun wurde erneut ein Bewohner positiv getestet.

Corona-Regeln werden verschärft

Dienstag, 24. August, 17.47 Uhr: Sieben infizierte Bewohner und vier Mitarbeiter, alle zweifach geimpft: Seit Anfang August kämpft das Seniorenheim Malteserstift St. Josef in Percha mit einem Ausbruch des Coronavirus, am vergangenen Freitag ist eine 87 Jahre alte infizierte Bewohnerin gestorben - wenngleich Leiterin Nicole Uhlig betont, dass die Frau bereits vor ihrer Covid-19-Erkrankung palliativmedizinisch versorgt worden war. Die anderen Betroffenen berichten von milden Verläufen.

Das Landratsamt meldet am Dienstag 25 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 39,5 - und damit das dritte Mal über dem Grenzwert. Das hat Folgen:

Corona-Infizierte stirbt in Altenheim

Montag, 23. August, 17.31 Uhr: Eine 87 Jahre alte Frau ist am vergangenen Freitag im Malteserstift St. Josef in Percha im Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Seniorin starb laut Landratsamt "mit" und nicht an ihrer Infektion. Informationen über ihren Impfstatus seien nicht bekannt. Insgesamt registrierte die Kreisbehörde am Samstag elf, am Sonntag zwei und am Montag sieben Infektionen, darunter ein Fall in der Gautinger Asylunterkunft. Dort müssen auch zwei enge Kontaktpersonen in Quarantäne.

Neue Corona-Regeln

Freitag, 20. August, 19.12 Uhr: Die neuen Regeln in Bayern gegen die Corona-Pandemie werden von Montag an auch im Landkreis Starnberg gelten. Weil die Sieben-Tage-Inzidenz erneut bei mehr als 35 liegt, gilt dann in Innenbereichen größtenteils die 3G- Regel: Wer weder geimpft noch genesen ist, muss einen negativen Coronatest vorweisen - etwa bei Teilnahme an Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, für den Zugang zur Innengastronomie und bestimmten Freizeiteinrichtungen, beim Sport in geschlossenen Räumen sowie bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen. Auch Besucher von Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen müssen einen Test vorlegen. Die Tests dürfen maximal 24 Stunden (PCR-Tests: 48 Stunden) alt sein.

Der Starnberger Landrat Stefan Frey wird derweil nicht müde, für Corona-Impfungen zu werben: Das mobile BRK-Impfteam ist an diesem Samstag von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 15 Uhr in Herrsching am Ammersee beim "Seehof" an der Seestraße 58 im Einsatz. Zum Einsatz kommen die Impfstoffe Biontech, Moderna sowie Johnson & Johnson. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Maskenpflicht von Montag an

Donnerstag, 19. August, 17.57 Uhr: Im Landkreis Starnberg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nun an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 25; am Donnerstag ist der Wert auf 35,9 gestiegen. Damit gilt vom Samstag an für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe und deren Lehrkräfte wieder die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske auch am Sitzplatz. Die Regelung ist vom kommenden Montag an relevant und gilt auch für schulische Angebote in den Ferien, wie beispielsweise die sogenannte Sommerschule, oder an der Munich International School, wo der Unterricht bereits wieder begonnen hat. Schüler der 1. bis 4. Klassen sowie deren Lehrkräfte sind von der Regelung nicht betroffen. Die Anzahl der Infektionen mit der Delta-Variante stieg auf nunmehr 144.

Bald wieder Maskenpflicht an manchen Schulen

Mittwoch, 18. August, 16.45 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auch im Landkreis Starnberg weiter an. Das hat Folgen für Schulen, in denen bereits wieder unterrichtet wird. Wenn an diesem Donnerstag der Wert erneut über 25 liegt, gelte dort wieder die Maskenpflicht, teilte ein Sprecher des Landratsamts mit. Betroffen sind davon Sommerschulen und die Munich International School in Buchhof, wo am Mittwoch wieder der Unterricht begonnen hat. Im Malteserstift St. Josef in Percha gibt es nach Angaben des Landratsamts drei weitere Corona-Fälle, davon zwei Bewohner und eine Pflegekraft. Aktuell befinden sich 44 Personen in Quarantäne. Einen weiteren Fall gibt es auch in der Starnberger Gemeinschaftsunterkunft. Derzeit sind 15 Bewohner in Quarantäne.

Sieben-Tage-Inzidenz wieder über 25

Dienstag, 17. August, 18.10 Uhr: Erstmals seit dem 23. Juli liegt die SiebenTage-Inzidenz wieder bei mehr als 25, genauer gesagt an diesem Dienstag bei 27,1. Wären nun keine Ferien an den meisten Schulen in Bayern, liefen Schülerinnen und Schüler im Landkreis ab der fünften Jahrgangsstufe wieder Gefahr, bald wieder mit medizinischen Gesichtsmasken zum Unterricht erscheinen zu müssen. Denn auch die Zahl der Neuinfektionen steigt: Am Dienstag meldete das Landratsamt 14 neue Fälle, davon allein 10 aus Starnberg, zwei aus Tutzing und je einen aus Feldafing und Gilching. Zudem gibt es laut Kreisbehörde einen neuen Fall im Malteserstift St. Josef im Starnberger Ortsteil Percha. Die Zahl der Fälle im Landkreis, bei denen die Delta-Variante diagnostiziert worden ist, liegt mittlerweile bei 130.

Corona-Ausbruch in Gemeinschaftsunterkunft

Freitag, 13. August, 17.20 Uhr: In einer Gemeinschaftsunterkunft haben sich fünf Menschen mit Corona infiziert, zwölf weitere befinden sich aktuell in Quarantäne. Nach Mitteilung des Landratsamts ist auch im Malteserstift St. Josef in Percha eine weitere Person positiv getestet worden. Damit haben sich dort insgesamt sechs Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Betroffen sind Bewohnerinnen und eine Pflegekraft. Quarantäne müssen 43 Personen aus dem Umfeld der Infizierten einhalten. Die ersten beiden Infektionen wurden dort am vergangenen Montag gemeldet; im weiteren Verlauf wurde festgestellt, dass es sich in den meisten Fällen um die Delta-Variante handelt. Die Zahlen des Landratsamtes belegen auch, dass sich die wesentlich ansteckendere Delta-Variante ausbreitet. Nach derzeitigem Stand sind 118 Fälle bekannt, 13 mehr als noch zu Beginn der Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag trotzdem leicht gefallen, von 19 auf 16,8. Bei der Sonderimpfaktion am Freitag in Pöcking haben sich 50 Menschen immunisieren lassen, davon elf Kinder unter 18 Jahren. Insgesamt seien 36 Erstimpfungen verabreicht worden. Unter den Geimpften seien etwa 50 Prozent unter 40 Jahren, die andere Hälfte darüber, teilt die Behörde mit.

Zahl der Infizierten im Heim steigt

Dienstag, 10. August, 16.55Uhr: Seit eine Pflegekraft zu Beginn der Woche vermutlich das Corona-Virus trotz vollständiger Impfung aus dem Urlaub mitbrachte, steht der gesamte zweite Stock des Malteserstifts im Starnberger Ortsteil Percha mit 40 Senioren bis 19. August unter Quarantäne. Ein weiterer Mitarbeiter und vier Bewohner - ebenfalls allesamt geimpft - haben sich angesteckt, mit welcher Variante ist noch unklar. Das Landratsamt meldet am Dienstag insgesamt fünf neue positiv getestete Fälle je zwei aus Herrsching und Krailling sowie einen aus Krailling. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 15,4.

Zwei Neuinfektionen im Pflegeheim

Montag, 9. August, 17.51 Uhr: Ein statistischer Datenabgleich zwischen dem Landratsamt und dem Robert-Koch-Institut (RKI) hat zu einer Verringerung der absoluten Coronazahlen im Landkreis Starnberg geführt: In der Statistik des Landratsamtes seien zehn gemeldete Personen enthalten gewesen, deren Wohnsitz entweder außerhalb des Landkreises Starnberg liegt oder die durch spätere Nachweise als "kein Fall" gewertet wurden. Solche Änderungen kommen laut Kreisbehörde vor, wenn Personen im Landkreis positiv getestet werden, sich bei weiteren Ermittlungen aber eine Meldeadresse außerhalb des Landkreises herausstellt oder eben doch kein positives Testergebnis auf eine Erkrankung vorliegt. Nach dem Datenabgleich gibt es nun 5222 positiv getestete Fälle aus dem Landkreis Starnberg seit Ausbruch der Pandemie. Gleichwohl seien die offiziellen Meldedaten beim RKI sowie der veröffentlichte Inzidenzwert stets korrekt gewesen.

Am Wochenende wurden dem Landratsamt drei Neuinfektionen gemeldet, darunter zwei positive Fälle im Malteserstift Percha: Betroffen sind eine Pflegekraft und ein Bewohner. Beide Personen waren vollständig geimpft. Sie hätten Symptome, bis dato aber einen milden Verlauf. Ob es sich um die Delta-Variante handelt, sei noch offen. Bis weitere Ergebnisse vorliegen, sind im betreffenden Wohnbereich 41 BewohnerInnen in Quarantäne. Die Anzahl der nachgewiesenen Delta-Variante im Landkreis stieg seit Freitag auf 105 Fälle.

Mehr als 60 Prozent der Bürger geimpft

Freitag, 6. August, 17.17 Uhr: Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Starnberg sind schon zweimal geimpft, doch geht es nach Landrat Stefan Frey, muss die Quote noch besser werden. Daher gehen die mobilen Impfteams des BRK-Impfzentrums erneut auf Tour: Am Wochenende stehen zwei Sonderimpfaktionen insbesondere auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren an. Das Impfteam macht diesen Samstag von 10 bis 15 Uhr Station in der Sporthalle des TSV Tutzing (Bernrieder Straße 1 a), am Sonntag, 8. August, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, im Herrschinger Impfzentrum (Gewerbestraße 5). An beiden Tagen ist auch ein Kinderarzt anwesend. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es stehen alle Impfstoffe zur Verfügung. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert stieg derweil wieder leicht auf 17,6. Das Landratsamt meldete am Freitag vier neue Infektionen: je zwei aus Starnberg und Weßling.

Landratsamt will Impfzentren schließen

Donnerstag, 5.August, 18.34 Uhr: Weil die Zahl der Impfwilligen rückläufig ist, will das Landratsamt einen Teil der Impfzentren wird vorübergehend schließen. Nur die Stationen in Gauting und Herrsching sollen geöffnet bleiben. "Wir fahren die Kapazitäten so herunter, dass wir die Impfzentren jederzeit wieder in Betrieb nehmen könnten", sagt Landratsamtssprecher Stefan Diebl. Doch schon bald könnten für zahlreiche ältere Bürger Auffrischungsimpfungen anstehen, wenn die Ständige Impfkommission eine Empfehlung dazu abgibt. Von Oktober an, so lauten die Planungen im Landratsamt, soll dann die dritte Spritze vor einer möglichen vierten Welle der Corona-Infektionen schützen.

Sonderimpfaktionen in Tutzing und Herrsching

Mittwoch, 4. August, 18.10 Uhr: Der Landkreis Starnberg setzt im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiter auf "Impfen to go": Die mobilen Teams des BRK-Impfzentrums gehen am kommenden Wochenende erneut auf Tour. Die zwei Sonderimpfaktionen sind insbesondere für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren gedacht. Erste Station des Impfteams ist am Samstag, 7. August, von 10 bis 15 Uhr beim TSV Tutzing (Bernrieder Straße 1 a). Weiter geht es am Sonntag, 8. August, im Impfzentrum Herrsching (Gewerbestraße 5) von 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr. An beiden Tagen ist jeweils auch ein Kinderarzt dabei. In der nächsten Woche geht es in Pöcking weiter: Am Freitag, 13. August, wird von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr im "Beccult" geimpft. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, es stehen alle Impfstoffe zur Verfügung. Derweil sinken die Inzidenzwerte beständig. Das Landratsamt meldete am Mittwoch lediglich zwei neue positiv getestete Fälle. Die Anzahl der Infektionen durch die Delta-Variante erhöhte sich auf 98.

Feldafings Bürgermeister kritisiert Aiwanger

Dienstag, 3. August, 17.00 Uhr: Bei einem Besuch des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger in Feldafing, wo es um digitale Besucherlenkung gehen sollte, hat der Bürgermeister der Gemeinde, Bernhard Sontheim herbe Kritik geübt. Nicht die vielen Gäste, sondern vor allem die Coronapandemie setzten seiner Kommune zu, erklärte Sontheim. Eine möglichst hohe Durchimpfungsrate sei deshalb sehr wichtig. Aus diesem Grund bat er Aiwanger - ungeachtet der persönlichen Meinung des bayerischen Wirtschaftsministers - um eine deutlich bessere Unterstützung der Impfkampagne. In diesem Zusammenhang appellierte Sontheim auch an die Vorbildfunktion seines Parteikollegen: "Mit allem, was wir sagen, beeinflussen wir andere." Aiwangers umstrittene Äußerungen zur Impfung empfinde er als "zu krass".

Das Landratsamt meldet am Dienstag fünf neue positiv getestete Fälle: zwei aus Pöcking, sowie je einen aus Gauting, Herrsching und Starnberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 16,1.

Maskenpflicht entfällt an Sommerschulen

Montag, 2. August, 17.24 Uhr: Da die Inzidenz im Landkreis beständig unter den Grenzwert von 25 gesunken ist, entfällt von Dienstag an wieder die Maskenpflicht im Unterricht auch für die Schüler von der fünften Klasse an und deren Lehrer. Dies betreffe auch in den Ferien einige Kinder und Jugendliche, die Zusatzangebote wie etwa Sommerschulen besuchten, teilt das Landratsamt mit. Sollte die Inzidenz unter dem Grenzwert bleiben, gilt die Regelung auch für Schulen, die früher in den Unterricht zurückkehren, wie etwa die Munich International School am 18. August. Zuletzt lag der Wert bei 16,8.

Von Samstag bis Montag sind täglich jeweils zwei Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis hinzugekommen. Das Landratsamt korrigierte zudem eine Angabe vom Freitag: Das Starnberger Gymnasium sei nicht von einer Infektion betroffen, da der positiv getestete Schüler das Gymnasium nicht besucht habe, während eine Ansteckungsgefahr bestand.

Die nächste Sonderimpfaktion findet am Mittwoch, 4. August, zum Weßlinger Wochenmarkt statt. Von 11 bis 16.30 Uhr könnten Interessenten am Bahnhofsgelände ohne Termin und unabhängig vom Wohnsitz erscheinen. Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech und Johnson&Johnson.

Zwei Schüler und weitere Party-Gäste infiziert

Samstag, 31. Juli, 11.49 Uhr: Nicht alle können unbeschwert in die Ferien starten: Ein Schüler des Starnberger Gymnasiums und ein Berufsschüler sind laut Landratsamt positiv auf das Coronavirus getestet worden. An der Berufsschule müssten 23 enge Kontaktpersonen in Quarantäne, am Gymnasium liefen die Ermittlungen noch. Insgesamt registrierte die Behörde am Freitag fünf Infektionen im Landkreis. In der Sequenzierung früherer Ansteckungen wurden drei weitere mit der Delta-Variante identifiziert. Die Gesamtzahl stieg auf 82.

Nach der Party im Forsthaus Mühlthal mit etwa 50 Jugendlichen war die Zahl der infizierten Besucher bereits am Donnerstag von 13 auf 16 gestiegen.

Am Wochenende stehen "Impfen to go"-Aktionen an: Am Samstag, 10 bis 15 Uhr, gibt es die Spritzen im Foyer der Kreissparkasse in Starnberg. Die Eiswerkstatt spendiert jedem Impfling eine Kugel. Am Sonntag sind im Herrschinger Impfzentrum in der Gewerbestraße von 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr Kinder von zwölf Jahren an und Jugendliche an der Reihe. Zum Weßlinger Wochenmarkt steigt am 4. August von 11 bis 16.30 Uhr die nächste Aktion.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt

Mittwoch, 28. Juli, 14.33 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 23,4 und liegt damit erstmals seit dem Wochenende wieder unter dem Grenzwert von 25. Inzwischen sind im Landkreis 87.355 Menschen komplett geimpft und 76.182 einmal.

Zahl der Delta-Fälle steigt auf 66

Dienstag, 27. Juli, 19.59 Uhr: Im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch nach einer Party im Mühlthal wurde eine weitere Person positiv getestet. Damit haben sich laut Landratsamt 13 der etwa 50 Gäste infiziert, die dort vor zwei Wochen die Volljährigkeit zweier 18-Jähriger gefeiert haben sollen. Am Dienstag hat das Landratsamt insgesamt fünf Neuinfektionen im Landkreis registriert: zwei in Starnberg und je eine in Berg, Inning und Seefeld. Die Zahl der Infektionen mit der Delta-Mutante stieg auf 66 - am Montag waren es noch 56 Fälle. Die Impfzentren bieten weiter Impfungen ohne Termin auch für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren an. Laut Pandemie-Koordinator und HNO-Arzt Bernhard Junge-Hülsing ist bereits etwa ein Drittel der Jugendlichen komplett geimpft, ein weiteres Drittel bereits einmalig.

Mehr Infizierte nach Geburtstagsparty im Mühlthal

Montag, 26. Juli, 19.02 Uhr: Der Ausbruch des Coronavirus nach einer privaten Geburtstagsfeier im Forsthaus Mühlthal zieht weitere Kreise: Bis Montag waren zwölf Besucher der Party positiv getestet worden, teilte das Landratsamt mit. Am Freitag waren es neun Infizierte und 16 Menschen in Quarantäne. Vor zwei Wochen hatten laut dem Vermieter des Forsthauses zwei Achtzehnjährige ihre Volljährigkeit mit etwa 50 Gästen gefeiert. Die Eltern sollen die Besucher am Eingang getestet haben, die Hygieneregeln sollen eingehalten worden sein.

Insgesamt hat die Kreisbehörde seit dem Wochenende sieben Infektionen registriert - fünf am Samstag, zwei am Sonntag und keine am Montag. Hinter der Null verbergen sich allerdings drei Fälle in Gauting und Wörthsee, denen drei Infektionen gegenüberstehen, die fälschlicherweise anderen Gemeinden zugeordnet waren. Die Zahl der Infektionen mit der als besonders ansteckend geltenden Delta-Variante steigt auf 56. Am Freitag waren es noch 50.

Maskenpflicht an weiterführenden Schulen

Freitag, 23. Juli, 12.12 Uhr: Weil die Sieben-Tage-Inzidenz an diesem Freitag den dritten Tag in Folge über dem Grenzwert von 25 liegt, gilt für Schüler und Lehrer an weiterführenden Schulen von Montag an wieder eine Maskenpflicht auch am Platz. Wie das Landratsamt mitteilt, müssen Schüler und Lehrer von der fünften Jahrgangsstufe an eine medizinische Gesichtsmaske auf dem Schulgelände, während der Mittags- und Notbetreuung sowie im Gebäude und in geschlossenen Räumen tragen, auch am Sitz- und Arbeitsplatz.

Impfaktion beim Gautinger Kulturspektakel

Freitag, 23. Juli, 11.16 Uhr: Nach dem Impfen an der Seepromenade kommt jetzt das Impfen beim Festival: Besucher des Gautinger Kulturspektakels an diesem Wochenende können sich auf dem Weg zum Open-Air-Konzert noch ihren Schutz vor dem Coronavirus abholen. Die Impfstation bei den Fahrradständern der Realschule ist an diesem Freitag von 13 bis 18 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11 bis 14 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, teilt das Landratsamt mit. Verabreicht werden die Impfstoffe von Biontech, Johnson&Johnson sowie Astra Zeneca. Termin oder Wohnsitz im Landkreis sind nicht nötig, auch Kinder von zwölf Jahren an können die Spritze erhalten. Wer einen Tisch auf dem Festival reserviert hat und sich impfen lässt, erhält ein Freigetränk ohne Alkohol. Auf www.impfzentrum-sta.de steht, welche Impfstoffe aktuell verfügbar sind. Zusätzlich gibt es am Samstag von 10 bis 16 Uhr einen Moderna-Sonderimpftag im Impfzentrum Gauting für alle ab 18 Jahren ohne Termin.

Coronavirus-Fälle an drei Schulen

Mittwoch, 21. Juli, 16.57 Uhr: Das Landratsamt meldet an drei Schulen jeweils einen mit dem Coronavirus infizierten Schüler. Betroffen sind die Realschule in Herrsching, das Gymnasium in Starnberg und das Otto-von-Taube-Gymnasium in Gauting. Wie viele Kontaktpersonen jeweils in Quarantäne müssen, war am späten Nachmittag noch unklar - "noch laufen die Ermittlungen der Gesundheitsbehörde", sagte Landratsamtssprecher Christian Kröck. An der Montessori-Schule in Biberkor, wo tags zuvor ein Schüler positiv getestet worden war, wurden 23 Kontaktpersonen ermittelt, die sich häuslich isolieren müssen. Insgesamt registrierte die Kreisbehörde fünf Infektionen: zwei in Starnberg und je eine in Gilching, Gauting und Herrsching. Ein Großteil der Infektionen geht inzwischen auf Virus-Mutanten zurück, vorherrschend ist seit Ende Juni die Delta-Variante. Deren Anteil lag bei den nachgewiesenen Infektionen mit Mutanten in den vergangenen drei Wochen zwischen 60 und 100 Prozent. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Mittwoch auf 27,1 und liegt damit so hoch wie zuletzt Ende Mai. Die Nachbarlandkreise melden deutlich weniger Ansteckungen: In Landsberg am Lech lag die Inzidenz bei 10,8, in Weilheim-Schongau bei 11,1. Die Impfzentren im Fünfseenland bieten Corona-Schutzimpfungen ohne Priorisierung und Terminvereinbarung an.

Kind an Montessori-Schule infiziert, immer mehr Delta-Fälle

Dienstag, 20. Juli, 17.51 Uhr: An der Montessori-Schule in Biberkor ist am Dienstag eine Infektion mit dem Coronavirus bekannt geworden, ein Kind wurde laut Landratsamt positiv getestet. Wie viele Mitschüler und Lehrkräfte der Schule in der Gemeinde Berg in Quarantäne müssen, war am späten Nachmittag noch unklar, "die Ermittlungen des Gesundheitsamtes laufen noch", so eine Sprecherin. Insgesamt hat die Kreisbehörde am Dienstag neun Neuinfektionen registriert: vier in Gilching, zwei in Seefeld und jeweils eine in Herrsching, Pöcking und Starnberg. In der Summe stieg die Zahl der Infizierten jedoch nur um acht, weil eine Infektion aus Tutzing zuletzt falsch gemeldet wurde. Die Zahl der nachgewiesenen Delta-Varianten ist auf 33 gestiegen, das sind acht neue Nachweise innerhalb einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagnierte bei 22. In Landsberg am Lech lag der Wert am Dienstag bei 10,0, im Landkreis Weilheim-Schongau bei 11,1.

Neun Infektionen, Grundschulkind betroffen

Montag, 19. Juli, 20.09 Uhr: Seit Freitag hat das Landratsamt neun Infektionen mit dem Coronavirus registriert - sieben am Samstag, keine am Sonntag, zwei am Montag. Darunter befindet sich ein Kind der Arnoldus-Grundschule in Gilching, eine enge Kontaktperson muss zudem in Quarantäne. Die Zahl der festgestellten Delta-Varianten verharrt bei 25. Die Sieben-Tage-Inzidenz rangiert bei 22,0.

280 Menschen bei "Impfen to go"

Sonntag, 18. Juli, 19.24 Uhr: Bei den beiden mobilen Impfaktionen in Gilching am Samstag und in Herrsching am Sonntag haben sich trotz schlechter Witterung insgesamt rund 280 Menschen mit Biontech oder Johnson&Johnson immunisieren lassen, darunter etwa 50 bis 60 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren. Landrat Stefan Frey wertet dies als Erfolg und kündigt weitere Impfaktionen im ganzen Landkreis an. So versuche er in Starnberg die Kreissparkasse zu überreden, ihr Foyer dafür zur Verfügung zu stellen.

Inzidenz sinkt nur minimal

Sonntag, 18. Juli, 11.23 Uhr: Das Robert-Koch-Institut weist für den Landkreis Starnberg am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 24,9 aus. Die Infektionszahlen des Wochenendes gibt das Landratsamt Starnberg erst am Montag wieder bekannt. Nur leicht gestiegen ist seit Freitag die Zahl der Geimpften. Für dieses Wochenende hatten Landratsamt und BRK zwei Sonderimpfaktionen angekündigt: am Samstag in Gilching auf dem Marktplatz, für Sonntag in Herrsching an der Seepromenade. Das Angebot sollte vor allem auch Jugendlichen von zwölf Jahren an zugute kommen. Für den Samstag meldete das BRK 130 Impfungen in Gilching.

Maskenpflicht im Unterricht könnte zurückkehren

Samstag, 17. Juli, 13.19 Uhr: Nach den acht neuen Infektionen am Freitag steigt die Inzidenz im Landkreis weiter und überspringt einen für Schüler wichtigen Grenzwert. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert am Samstag mit 25,6 an - derzeit einer der höchsten in ganz Deutschland. Verharrt die Inzidenz über 25, müssten die Schüler von der fünften Klasse an wieder OP-Masken im Unterricht tragen. Das sieht die bayerische Infektionsschutzverordnung vor. Weitere Verschärfungen sind von einer Inzidenz höher als 50 an vorgesehen.

So viele Infektionen wie seit Mai nicht mehr

Freitag, 16. Juli, 17.40 Uhr: Das Landratsamt hat am Freitag acht neue Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet - so viele wie seit Mai nicht mehr. Darunter finden sich fünf in Starnberg, zwei in Gauting und eine in Berg. Am Landschulheim Kempfenhausen wurde laut Kreisbehörde eine Ansteckung registriert, drei Personen müssen in Quarantäne. Einen neuen Fall gibt es an der Volkshochschule in Starnberg, wo zuvor sieben Infektionen nach zwei Sprachkursen aufgetreten sind. Am Maria-Kempter-Kindergarten in Starnberg müssen sich 26 Kinder und Erzieherinnen nach einem Fall in der Gruppe zu Hause isolieren. Die Zahl der diagnostizierten Delta-Varianten bleibt mit 25 seit Mittwoch konstant.

Infektionen doppelt übermittelt - falsche Inzidenz

Freitag, 16. Juli, 14.17 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt für den Landkreis Starnberg eine Inzidenz von 30,7 an - die laut Landratsamt allerdings nicht stimmt. Der hohe Wert resultiere aus Fehlern bei der Datenübermittlung und liege tatsächlich bei 22,0. Am Vortag waren es 20,5. Beim täglichen Import der Daten seien einige Fälle versehentlich doppelt übertragen worden, teilt die Kreisbehörde mit, daher der ungewöhnlich starke Anstieg binnen eines Tages. Das Landratsamt werde bei der heutigen Übermittlung die Zahlen bereinigen. Damit müsse der Wert am Samstag auf der Internetseite des RKI wieder stimmen. Das Landratsamt bedauert die möglicherweise kurzfristige Aufregung.

Impfungen auch für Kinder und Jugendliche

Donnerstag, 15. Juli, 18.35 Uhr: Die Impfzentren Gauting, Herrsching und Starnberg impfen nun auch Kinder und Jugendliche von zwölf Jahren an. Ein Kinderarzt werde zur Beratung anwesend sein, kündigt das Landratsamt an. Erste Termine für die Biontech-Dosen gibt es bereits am Samstag, 17. Juli, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, im Impfzentrum Gauting sowie am Sonntag, 18. Juli, in der Impfstation an der Herrschinger Promenade am BRK-Haus, Keramikstraße 13, 11 bis 16 Uhr. Weitere Orte und Termine werden auf www.impfzentrum-sta.de veröffentlicht. Wer möchte, kann spontan vorbeikommen. Die Impfung ist nur möglich, wenn mindestens ein Elternteil dabei ist und die Einverständniserklärung beider Elternteile oder Sorgeberechtigten vorliegt. "Mit der Impfung können Kinder und Jugendliche bis zum Beginn des neuen Schuljahrs noch den vollen Impfschutz erhalten", sagt Landrat Stefan Frey (CSU).

Zahl der Delta-Fälle fast verdoppelt

Mittwoch, 14. Juli, 17.41 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Delta-Infektionen im Landkreis ist am Dienstag von 16 auf 25 gestiegen. Innerhalb der vergangenen fünf Tage hat sich die Anzahl der Erkrankungen, die auf den Erreger B.1.617.2 zurückgehen, damit nahezu verdoppelt. Die ersten Fälle der Virus-Mutante waren im Fünfseenland Ende Mai bekannt geworden. Am Mittwoch hat das Landratsamt sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert: zwei in Berg und jeweils eine in Seefeld, Starnberg, Herrsching und Wörthsee. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht auf 17,6. In Landsberg am Lech liegt der Wert bei 9,1, in Weilheim-Schongau bei 7,4. Landrat Stefan Frey (CSU) will die Impfquote im Landkreis noch deutlich erhöhen.

Neue Infektionen nach Volkshochschulkursen

Dienstag, 13. Juli, 17.47 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Teilnehmer von Volkshochschulkursen in Starnberg ist am Dienstag von fünf auf sieben gestiegen. Eine Lehrerin war positiv getestet worden, die in der vergangenen Woche zwei Sprachkurse mit insgesamt elf Teilnehmern gehalten hatte. Sie alle mussten sich in Quarantäne begeben. Insgesamt verzeichnete die Kreisbehörde am Dienstag drei neue Fälle. Auch die Zahl der Infektionen mit der Delta-Variante stieg, inzwischen konnte die Mutante in 16 Fällen nachgewiesen werden. In den Impfzentren Gauting, Starnberg und Herrsching impft das Bayerische Rote Kreuz ohne Anmeldung.

Inzidenz mehr als verdoppelt

Montag, 12. Juli, 9.41 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich über das Wochenende mehr als verdoppelt. Am Freitag lag der Wert noch bei 8,8, für Montag gibt das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 18,3 an. So hoch lag der Wert im Landkreis zuletzt Ende Mai. Das Landratsamt hat über das Wochenende zehn Neuinfektionen registriert, jeweils drei in Gilching und Starnberg und jeweils zwei in Gauting und Tutzing.

Delta-Variante dominiert

Freitag, 9. Juli, 18.22 Uhr: Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich auch im Landkreis aus. So lassen sich die meisten der zuletzt bekannt gewordenen Infektionen dem Erreger B.1.617.2 zuordnen, auch als indische Mutante bekannt. Die Delta-Variante gilt als besonders ansteckend. Allein von den acht Infektionen, die das Landratsamt zwischen dem 2. und 5. Juli registrierte, gingen sechs auf die Delta-Variante zurück, so Landratsamtssprecher Stefan Diebl. Insgesamt wurden bislang 13 Delta-Infektionen gezählt - in absoluten Zahlen liegt aber nach wie vor die Alpha-Variante mit 879 nachgewiesenen Infektionen an der Spitze der 5117 Covid-19-Erkrankungen im Landkreis seit Beginn der Pandemie.

Von der Beta-Variante südafrikanischen Ursprungs wurden bislang zwei, von der Gamma-Variante - auch als brasilianische Form bekannt - vier Infektionen nachgewiesen. In 27 Fällen ließen sich die mutierten Virusvarianten laut Landratsamt nicht zuordnen. Am Freitag registrierte die Kreisbehörde drei Infektionen: jeweils eine in Gilching, Gauting und Seefeld. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert bei 8,0. Im Landkreis Landsberg am Lech lag sie bei 6,6, in Weilheim-Schongau bei 5,9.

Zahl der Delta-Varianten fast verdoppelt

Donnerstag, 8. Juli, 18.40 Uhr: Das Landratsamt hat am Donnerstag zwar keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Dafür hat sich nach der Untersuchung zurückliegender Fälle die Zahl der Delta-Varianten im Landkreis fast verdoppelt - von sieben auf nun 13 Infektionen.

Zwei Neuinfektionen

Mittwoch, 7. Juli, 18.31 Uhr: Das Landratsamt hat am Mittwoch zwei Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert, insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 5114 Landkreisbürger an Covid-19 erkrankt. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Delta-Variante stieg von sechs auf sieben, vorherrschend ist aber nach wie vor die Alpha-Variante, welche in 877 Fällen nachgewiesen werden konnte. Derweil weiten sich die Ermittlungen um eine Kamera im Gautinger Impfzentrum aus. Bei der Münchner Staatsanwaltschaft sind inzwischen mehrere Strafanzeigen eingegangen.

Realschüler positiv auf Corona getestet

Dienstag, 6. Juli, 17.43 Uhr: In der Realschule Gauting ist ein Kind positiv auf Corona getestet worden. Das teilt das Landratsamt mit. Das Kind sowie fünf Kontaktpersonen hätten sich daraufhin in Quarantäne begeben müssen. Ob darunter auch eine Lehrkraft ist, ist nicht bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 7,3 gestiegen.

Kreisbehörde registriert Impfmüdigkeit

Dienstag, 6. Juli, 9.20 Uhr: Angesichts der hohen Impfquote im Landkreis stellt die Kreisbehörde in den Impfzentren eine Impfmüdigkeit fest - betont aber, dass dort bisher der gesamte Impfstoff verimpft werden konnte. "Problem für die Planung ist allerdings, dass die Menschen zunehmend wählerisch werden", so Pressesprecher Stefan Diebl. "So wird teilweise sogar der Impfstoff von Moderna abgelehnt mit der Begründung, man wolle unbedingt den Impfstoff von Biontech." Nach sieben registrierten Neuinfektionen am vergangenen Wochenende ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis von 4,4 auf 7,3 gestiegen.

60 Prozent erstgeimpft

Freitag, 2. Juli, 18.45 Uhr: Knapp 60 Prozent der Landkreisbürger sind inzwischen einmal gegen das Coronavirus geimpft, 40 Prozent haben bereits die zweite Spritze erhalten. Weil es nur wenige Neuinfektionen gibt, sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 3,7.

Mehr Delta-Infektionen, Impfstoff entsorgt

Freitag, 2. Juli, 18.21 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Delta-Variante des Coronavirus hat sich im Landkreis binnen einer Woche von drei auf sechs verdoppelt. Bekannt ist diese auch als indische Mutante B.1.617.2. Die Delta-Variante gilt als ansteckender als die derzeit vorherrschende britische Variante, an der im Landkreis bislang 877 Personen erkrankt sind. Von der Beta-Variante südafrikanischen Ursprungs wurden bislang zwei, von der Gamma-Variante (auch als brasilianische Form bekannt) drei Infektionen nachgewiesen. In bislang 25 Fällen ließen sich die mutierten Virusvarianten laut Landratsamt nicht zuordnen. Während die Impfkampagne im Landkreis weiter Fortschritte macht, mussten Ärzte zum Monatsende erstmals Impfdosen entsorgen, weil deren Haltbarkeit abläuft. So konnten nicht alle der 10 000 Astra-Zeneca-Dosen, die dem Landkreis im April in einer Sonderlieferung zugeteilt wurden, von den niedergelassenen Medizinern verimpft werden.

Impfen bis in die Nacht

Montag, 28. Juni, 16,35 Uhr: Bevor 200 Dosen Moderna am Wochenende verfallen wären, hat das BRK-Impfzentrum am vergangenen Freitag eine lange Impfnacht veranstaltet. Bis 23 Uhr wurden nach Mitteilung des Bayerischen Roten Kreuzes in Gauting und den vier Außenstellen fast 1000 Menschen geimpft: 433 Bürger zum ersten Mal, 520 erhielten ihre zweite Dosis.

Gautinger Klinik öffnet für Besucher

Dienstag, 15. Juni, 12.45 Uhr: Die Lungenfachklinik in Gauting öffnet wieder für Besuche. Aufgrund der geringen Zahl an Covid-19- Neuinfektionen im Landkreis sei nun wieder ein Besucher am Tag für eine Stunde pro Patient erlaubt, teilt die Asklepios-Klinik mit. Besucher brauchen dafür einen negativen Corona-Test - ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test maximal 48 Stunden. Selbsttests werden nicht anerkannt. Für vollständige Geimpfte (von Tag 15 nach Zweitimpfung an beziehungsweise von Tag 15 nach Erstimpfung an bei überstandener Covid-Erkrankung) sowie für Genesene entfällt die Testpflicht. Die Klinik bittet in diesen Fällen um die Vorlage des Impfpasses beziehungsweise einer Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Neu ist eine elektronische Besucherregistrierung über Luca- oder Corona-App.

61-Jähriger stirbt an Corona

Sonntag, 13. Juni, 16.41 Uhr: Ein 61-jähriger Mann aus Starnberg ist am Sonntag im Benedictus- Krankenhaus in Tutzing an den Folgen seiner Coronavirus- Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Landkreis seit Beginn der Pandemie auf 116. Am Samstag hat die Kreisbehörde keine Neuinfektionen registriert, am Sonntag zwei in Starnberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Samstag auf 11,0 und lag am Sonntag bei 9,5. In Landsberg am Lech lag die Inzidenz am Sonntag bei 9,1, in Weilheim-Schongau bei 17,0.

Infektionen mit Delta-Variante

Samstag, 12. Juni, 11.19 Uhr: Im Landkreis ist in drei Fällen die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Die Infektionen datieren bereits von Ende April und Anfang Mai, die sequenzierten Befunde sind der Kreisbehörde seit etwa drei Wochen bekannt. Die Delta-Variante, auch als indische Mutante B.1.617 bekannt, gilt als ansteckender als die derzeit vorherrschende britische Variante. Deren Zahl ist in den vergangenen vier Wochen um knapp einhundert auf 862 nachgewiesene Infektionen gestiegen.

Am Freitag meldete das Landratsamt insgesamt drei neue Infektionen. Weil ein früherer Fall einem anderen Landkreis zugeordnet wurde, erhöht sich die Gesamtzahl der Infektionen nur um zwei. Die Inzidenz steigt seit dem Tiefststand von 4,4 vor genau einer Woche leicht und auf niedrigem Niveau, aber doch kontinuierlich. Am Samstag meldet das RKI den Wert von 11,0.

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