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SPD-Kandidatin für Bundestagswahl:Carmen Wegge macht das Rennen

Carmen Wegge geht für die SPD bei der Bundestagswahl im Herbst nächsten Jahres ins Rennen.

(Foto: Privat)

Die 30-jährige Juristin setzt sich in ihrem politischen Engagement für die Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt ein.

Marcus Noack lässt Carmen Wegge bei der Bewerbung um die Kandidatur für ein Bundestagsmandat im Wahlkreis Starnberg-Germering-Landsberg den Vortritt. "Ich bin davon überzeugt, dass wir als SPD verstärkt junge und progressive Frauen an die Spitze stellen sollten. Ich habe mich deshalb entschieden, meine Bewerbung zurückzuziehen", sagt der 29-Jährige, der aus Dießen kommt. Um das Wahlkampfteam von Wegge zu verstärken, kandidiert Noack für einen Sitz im Wahlkampfvorstand.

Die 30-jährige Juristin, die demnächst Mutter wird, arbeitet im Inklusionsamt des "Zentrums Bayern Familie und Soziales (ZBFS)" und setzt sich in ihrem politischen Engagement verstärkt für die Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt ein. "Ich freue mich, Marcus im Wahlkampf an meiner Seite zu wissen. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam einen großartigen Wahlkampf auf die Beine stellen werden", sagt Wegge.

Gerade Themen wie bezahlbares Wohnen und eine gerechte Umverteilung von Vermögen liegen Wegge und Noack am Herzen. Mit Wegge gehen die Starnberger Genossen bei der Bundestagswahl im Herbst nächsten Jahres ein weiteres Mal ohne Kandidaten aus dem eigenen Landkreis ins Rennen. Denn Wegge wohnt wie die Landtagswahlkandidatin Christiane Kern in München.

© SZ vom 08.09.2020 / bad

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