bedeckt München

Christliche Gemeinschaft:"Helfen gibt Würde"

"Wir wollen niemanden alleinlassen", sagt Ursula Kalb. Ihre christliche Gemeinschaft agiert irgendwo zwischen Caritas, Amnesty International und Papst-Fanclub.

(Foto: Robert Haas)

Andere zu unterstützen ist wichtig, sagt Ursula Kalb - auch für Menschen, die selbst kaum etwas haben. Sie hat Sant'Egidio in Deutschland aufgebaut. Warum es in der katholischen Laienorganisation zentral ist, Bedürftige Freunde zu nennen.

Von Bernd Kastner

Ursula Kalb trägt keinen Titel, außer diesen vielleicht: "Ansprechpartnerin". Das steht vor ihrem Namen auf einer Internetseite, die ein bisschen aus der Zeit gefallen wirkt. Links oben fliegt, vor einem Regenbogen, eine Friedenstaube gen Himmel, rechts gibt es zum Anklicken das tägliche Gebet. Die Ansprechpartnerin soll kontaktieren, wer in München bei Sant'Egidio mitmachen möchte. Oder vielleicht erst mal wissen will, was das überhaupt ist, Sant'Egidio, diese in der breiten Öffentlichkeit eher unbekannte katholische Laiengemeinschaft. Ursula Kalb erklärt das gerne, und bald weiß man, dass sie in einem Dreieck agiert. Irgendwo zwischen Caritas, Amnesty International und Papst-Fanclub.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Illu Wirecard
Das Protokoll
Die letzten Tage von Wirecard
Close-Up Of Cupid With Heart Shape; Liebe Schmidbauer
Psychologie
Der Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit
Aktien Börsen Anlage
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
Wirecard
Catch me if you can
Andri Magnason
Klimawandel
"Wir werden die Generation sein, die es verbockt hat"
Zur SZ-Startseite