Raubkunstdebatte:Wem gehören Objekte aus Kolonialzeiten?

Eine Podiumsdiskussion aus Sicht von Ethnologie, Kunstgeschichte und Sinologie.

Vor allem seit der Eröffnung des Ethnologischen Museums im Berliner Humboldt Forums und der Diskussion über die Rückgabe der Benin-Bronzen an das heutige Nigeria ist der Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Wem gehören also die Objekte aus kolonialen Zeiten? Wie ist der Stand der Provenienzforschung dazu? Und wie geht man mit den Restitutionsforderungen um? Darüber diskutieren bei einer gemeinsamen Podiumsdiskussion der Volkshochschule München und des Museums Fünf Kontinente am Montag, 14. November, um 19 Uhr die Ethnologen Mamadou Diawara und Brigitta Hauser-Schäublin, die Kunsthistorikerin Kerstin Pinther und die Sinologin Uta Werlich. Moderiert wird das Gespräch, das im Einstein 28 stattfindet, von Hilke Thode-Arora und Regina Wagner-Gebhard.

Podiumsgespräch zur Raubkunstdebatte "Wem gehören die Objekte aus kolonialen Zeiten?", Mo., 14. Nov., 19 Uhr, Bildungszentrum im Einstein 28, Einsteinstr. 28, Karten über die Website der MVHS.

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