Betrug beim Online-Banking:Plötzlich fehlen 143 000 Euro auf dem Konto

Betrug beim Online-Banking: Verdächtige Bewegungen auf dem Konto: In München häufen sich Betrugsfälle beim Online-Banking.

Verdächtige Bewegungen auf dem Konto: In München häufen sich Betrugsfälle beim Online-Banking.

(Foto: Illustration: Adobe Stock)

Betrugsfälle beim Online-Banking häufen sich in ganz Deutschland: Die Täter kennen sensible Informationen, sie wissen sogar, bei welchem Betrag bankinterne Alarmsignale ausgelöst werden. Die Polizei warnt vor einer neuen Masche - und die Kreditinstitute?

Von Joachim Mölter

Endlich Feierabend, gestresst von der Arbeit möchte man die Füße hochlegen - und dann das: Ein Anruf von der Bank, ein Mitarbeiter erzählt, er habe komische Bewegungen auf dem Konto beobachtet, man solle es vorsichtshalber sperren, bevor ein größerer Schaden entsteht. Nach dem ersten Schreck geht die angerufene Sonja L. mit dem vermeintlichen Bankmitarbeiter die nächsten Schritte durch. Sie muss dabei gar keine Daten preisgeben, erzählt sie später, weil der Mann sowieso schon alle kennt, inklusive des aktuellen Kontostands. "Ach, und ich sehe gerade in den Unterlagen, dass Sie früher auch mal da und dort gewohnt haben ...." Alles stimmt, ist zwar schon zehn Jahre her, aber so ein Wissen schafft Vertrauen.

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