Oberhaching:Mann verletzt Partnerin lebensbedrohlich

Laut Polizei schlägt er bei einem Streit mit einer Hantel auf die Frau ein. Danach verursacht er mit dem Auto vermutlich absichtlich einen Unfall, bei dem er ums Leben kommt.

In Oberhaching hat am Montag offenbar ein Mann seine Lebensgefährtin lebensbedrohlich verletzt, bevor er sich selbst das Leben nahm. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, hatte der 49-Jährige in der gemeinsamen Wohnung in Oberhaching gegen sieben Uhr mehrmals mit einer Sechs-Kilo-Hantel auf seine Partnerin eingeschlagen. Anschließend informierte er zwei Nachbarn und fuhr mit dem Auto davon. Die Nachbarn fanden die schwer verletzte Frau. Die 45-Jährige wurde in ein Münchner Krankenhaus gebracht, sie schwebt in Lebensgefahr. Die zwei Kinder des Paares, die zur Tatzeit in der Wohnung waren, blieben unverletzt; sie befinden sich nun bei Angehörigen.

Rund eine Stunde nach der Tat lenkte der 49-Jährige seinen PKW etwa 40 Kilometer entfernt in der Gemeinde Waakirchen im Landkreis Miesbach gegen einen Baum. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann den Unfall absichtlich verursachte.

Anmerkung der Redaktion: Wegen Nachahmungsgefahr berichten wir in der Regel nicht über Selbsttötungen. Da im vorliegenden Fall zugleich ein versuchtes Tötungsdelikt vorliegt, überwiegt das öffentliche Interesse. Wenn Sie sich betroffen fühlen von Suizidgedanken, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder telefonseelsorge.de.

© SZ.de/dpa/jkro/baso
Zur SZ-Startseite

Prozess
:Eine Gefahr für die Allgemeinheit?

Das Gericht muss nach mehreren Straftaten über die Unterbringung einer 37-Jährigen entscheiden - sie selbst bezeichnet sich als "seelisch krank".

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB