Neurobiologin:"Wir müssen die Risikofaktoren herausfinden"

Lesezeit: 5 min

Tutzing, Dr.Inga Körte

Inga Koerte will wissen, wie das Hirn auf Schläge reagiert.

(Foto: Georgine Treybal)

Die Münchner Neurobiologin Inga Koerte untersucht Sportler und will herausfinden, wie das empfindliche Gehirn auf Schläge reagiert. Von Verboten hält sie allerdings nichts.

Interview von Sabine Buchwald

Unser Gehirn ist ein verletzliches Organ. Auch ein schwacher Schlag kann strukturelle Veränderungen zur Folge haben. Inga Koerte, Professorin für Neurobiologische Forschung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Ludwig-Maximilians-Universität, untersucht seit Jahren, wie sich Erschütterungen - vor allem beim Sport - auswirken. Allein ins Haunersche Kinderspital kommen wöchentlich etwa fünf bis zehn junge Patienten mit akuten Schädel-Hirn-Traumata. Durchschnittlich zwei Kinder mit chronischen Kopfschmerzen suchen dort Hilfe in der Kopfschmerzambulanz im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ). Voraussichtlich von Mai an werden in einer sogenannten Concussion Clinic solche Fälle gebündelt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Kueche praktisch
Essen und Trinken
»So breite Schubladen wie möglich«
Enjoying spring on my balcony; Drinnen
Wohnen
Wie Räume unsere Gesundheit beeinflussen
Psychologie
"Je weniger Alkohol, desto besser für Körper und Psyche"
Liebe und Beziehung
Der Schmerz, der die Partnerschaft belastet
Missbrauch in der katholischen Kirche
"Den pathetischen Rotz hätt' er sich sparen können"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB