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6000 Dosen:Astra Zeneca auch in München sehr gefragt

Coronavirus - Astrazeneca

Die 6000 Astra-Zeneca-Dosen waren im Impfzentrum Riem nicht mehr vergeben worden, nachdem die Erstimpfungen mit dem Vakzin am 19. April auf Wunsch des Gesundheitsministeriums beendet wurden.

(Foto: dpa)

Die Sonder-Impfaktion der Stadt war in Kürze ausgebucht. Der Inzidenzwert pendelt sich seit ein paar Tagen zwischen 145 und 150 ein, am Sonntag liegt er bei 145,5.

Von Isabel Bernstein

Die am Samstag gestartete Sonder-Impfaktion für Menschen über 60 Jahre mit Astra Zeneca stößt in München auf große Nachfrage. Die ersten sechs Tage seien bereits am Freitagmittag, nur wenige Stunden nach Anmeldestart, ausgebucht gewesen, teilte die Stadt am Sonntag mit. Die restlichen der insgesamt 6000 Termine wurden bis Samstagmittag vergeben. Die Sonder-Impfungen gehen noch bis kommenden Samstag.

"Ich freue mich sehr, dass unsere Aktion auf eine so große Nachfrage stößt. Das beweist, dass die Münchnerinnen und Münchner eine große Impfbereitschaft haben", sagte Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek. Die 6000 Astra-Zeneca-Dosen waren im Impfzentrum Riem nicht mehr vergeben worden, nachdem die Erstimpfungen mit dem Vakzin am 19. April auf Wunsch des Gesundheitsministeriums beendet wurden. Derzeit werden Zurek zufolge in Riem täglich bis zu 7000 Menschen geimpft, hinzu kommen die Impfangebote bei den Hausärzten, die Astra Zeneca nach der Freigabe des Vakzins für alle Altersgruppen nun auch unter 60-Jährigen nach vorheriger Beratung spritzen dürfen.

Der Inzidenzwert pendelt sich seit ein paar Tagen zwischen 145 und 150 ein, am Sonntag lag er bei 145,5. Seit Samstag gilt in München die lange diskutierte Bundes-Notbremse, die nur in wenigen Punkten eine Änderung zur vorher bereits geltenden bayernweiten Notbremse beinhaltet. Von den körpernahen Dienstleistungen dürfen jetzt nur noch Friseure und Fußpfleger öffnen, für Besuche ist ein negativer Coronatest nötig.

Eine weitere mögliche Änderung betrifft die Läden. Konnten sie zuvor noch bis zu einer Inzidenz von 200 "Click & Meet" anbieten, gilt nun eine Grenze von 150. Sollte der Inzidenzwert also wieder über 150 steigen und drei Tage darüber bleiben, müssen die Geschäfte wieder auf "Click & Collect" umstellen. Bestehen bleibt die Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr.

© SZ vom 26.04.2021 / imei/kbl
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