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Laim/Pasing:Begehrlicher Blick auf Baumschule

Stadt will Untersuchung starten, Anwohner wollen ihr Grün behalten

Für den Grünzug, der sich von der städtischen Baumschule an der Willibaldstraße nach Westen und nach Pasing zieht, liege derzeit keine Planung vor, versichert das Planungsreferat. Wohl aber strebt die Behörde an, sich für eine Untersuchung des beliebten Erholungsgebiets vom Stadtrat beauftragen zu lassen. Sollte das durchgehen, werde man die betroffenen Bezirksausschüsse in die weiteren Planungen einbinden. Vor etwa eineinhalb Jahren hatten die Pasinger Lokalpolitiker überrascht gehört, dass die Stadt das Gelände der Baumschule für Wohnungsbau im Blick habe. Überraschend auch, weil das damals eher nebenbei herauskam, als über künftige Standorte der Münchner Feuerwehr diskutiert wurde. Eine Feuerwache an der Baumschule, so hieß es damals aus dem Rathaus, sei schwierig zu realisieren, habe man doch andere Pläne für das Gelände, nämlich Wohnungsbau. Daraufhin betonten die umliegenden Bezirksausschüsse Laim, Hadern und Pasing den Freizeitwert der Anlage und forderten deren Erhalt. Die Pasinger setzten sich zum Beispiel dafür ein, den Grünzug nicht nur zu erhalten, sondern ihn auch in ein Erholungsgebiet umzuwandeln.

© SZ vom 24.08.2020 / kors

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