Kommunalreferat:Stadt schreibt Stelle von Kristina Frank aus

Kommunalreferat: Kristina Frank hatte im Vorfeld erklärt, dass sie ihren Job als Kommunalreferentin gerne weitermachen würde.

Kristina Frank hatte im Vorfeld erklärt, dass sie ihren Job als Kommunalreferentin gerne weitermachen würde.

(Foto: Florian Peljak)

Der Stadtrat beschließt auf Druck von SPD und Grünen, dass sich die CSU-Politikerin neu bewerben muss, wenn sie für eine zweite Amtszeit Kommunalreferentin bleiben will.

Von Heiner Effern

Die Stelle von Kommunalreferentin Kristina Frank (CSU) wird ausgeschrieben. Das hat der Stadtrat am Mittwoch mit großer Mehrheit beschlossen. Frank war 2018 von der damals regierenden Mehrheit aus SPD und CSU ins Amt gewählt worden. Im Jahr 2020 trat sie als Oberbürgermeister-Kandidatin für die CSU an und unterlag in der Stichwahl Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Referenten und Referentinnen werden für jeweils sechs Jahre gewählt. Franks Vertrag endet am 31. Juli 2024.

Die CSU-Politikerin hatte im Vorfeld erklärt, dass sie ihren Job gerne weitermachen würde. Ein ungewöhnlich breites politisches Spektrum von der FDP bis zur Linken und natürlich die CSU hatten sich angesichts der Leistung Franks für einen Verbleib ausgesprochen. Auch die Grünen schienen gesprächsbereit zu sein, doch die SPD als Koalitionspartnerin soll zu einer Wiederwahl der CSU-Referentin nicht bereit gewesen sein. Es wird erwartet, dass sich Frank trotzdem für eine weitere Amtszeit bewerben wird.

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