bedeckt München 17°

Gleichberechtigung:Das Patriarchat bröckelt

Für Freiheit und gegen Diskriminierung: Ursula Dittus (Mitte, in Jeans), Mitorganisatorin des Münchner "Slutwalk", im vergangenen Jahr.

(Foto: Peter Bruder/oh)

Beim "Slutwalk" wird für Freiheit und gegen Sexismus demonstriert. Ursula Dittus, Mitorganisatorin der Münchner Demonstration, über sexuelle Übergriffe, Irritationen - und männerfeindliche Argumente.

Interview von Sabine Buchwald

Egal, welches Geschlecht, welche sexuelle Neigung und welches Outfit, beim Münchner "Slutwalk" an diesem Samstag sind alle willkommen. Die Veranstaltung ist eine Demonstration gegen Sexismus und die Einschränkung individueller Freiheit. Sie geht zurück auf die Aussage eines kanadischen Polizisten, die weltweit für Empörung sorgte: "Frauen sollten sich nicht wie Schlampen (englisch: Slut) anziehen, wenn sie nicht vergewaltigt werden wollen." Für sexuelle Übergriffe gebe es keine Rechtfertigung, sagt Ursula Dittus, Mitorganisatorin des Münchner Events mit Reden und Konzerten (www.slutwalk-muenchen.de). Treffpunkt ist um 15 Uhr am Marienplatz.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Wiesn: Blick auf das Oktoberfest
Skandale der Wiesn
Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und jetzt auch noch Koks
U.S. President Trump campaigns in Jacksonville, Florida
USA
Trumps verheerende Bilanz
Coins sorted by value Copyright: xAlexandraxCoelhox
Geldanlage
Warum ETF-Anleger jetzt aktiv werden müssen
An vielen Orten in den USA dürfen nicht nur Nasen, sondern auch Münder wieder unbedeckt sein.
USA
"Wir fallen von einem Extrem ins andere"
Laura Malina Seiler
Alles so wundervoll
Zur SZ-Startseite