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München:Frauenkirche in alter, neuer Schönheit

Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt ist der Liebfrauendom nicht eingerüstet.

(Foto: Robert Haas)

Erstmals seit elf Jahren sind die beiden Türme der Kathedrale vollständig zu sehen.

Man könnte es mit Olli Kahn sagen: Da ist das Ding! Doch für den kirchlichen Bereich mag die Wortwahl vielleicht nicht passend erscheinen, deshalb lieber nachrichtlich: Die Münchner Frauenkirche ist seit Dienstag endgültig entrüstet - und zwar zum ersten Mal seit elf Jahren.

Völlig entrüstet: die Frauenkirche.

(Foto: Robert Haas)

Für jüngere Münchner Mitbürger mag es also das erste Mal sein, dass sie den Liebfrauendom ohne Gerüst sehen. Die Sanierung war umfangreich: Seit 2009 wurden die beiden Türme außen saniert und der Brandschutz im Innern erneuert. Danach ging es am Mittelbau weiter.

2017 wurden die Arbeiten an der Fassade der Kathedrale abgeschlossen. Zuletzt waren noch der Südturm und das Hauptportal an der Westfassade umhüllt.

Gerüstabbau an der Frauenkirche

Elf Jahre lang wurde die Kathedrale saniert.

(Foto: dpa)

Das Gerüst am westlichen Teil des Südturms wurde zuletzt wegen eines dort montierten und weiter benötigten Außenaufzugs belassen, wie das Erzbistum München und Freising noch vor zwei Wochen mitgeteilt hatte. Ganz vorbei ist die Sanierung gleichwohl noch nicht, im und vor dem Dom sowie im Südturm stehen noch Arbeiten an - nur eben ohne Gerüst.

© SZ/infu
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