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Schauspieler Florian Karlheim:"Das kann man nicht genießen"

"Ich setze mich gerne ein bisschen abseits hin, sammle mich und überlege, was gedreht wurde und das vielleicht für die nächsten Szenen verändert", sagt Schauspieler und Psychologe Florian Karlheim.

(Foto: Stephan Rumpf)

Für Schauspieler Florian Karlheim ist die Arbeit in vieler Hinsicht ein Leben auf Stand-by, ob am Set oder bei der Frage, wann die nächste Rolle reinkommt. Ein Gespräch über die gerade so geforderte Kunst des Wartens.

Interview von Philipp Crone

Noch immer und wahrscheinlich auch noch eine ganze Weile gehört das Warten zum Alltag. Anstehende Menschen sind derzeit Teil des Stadtbilds, vor Geschäften, vor Eisdielen, vor Biergärten. Kann man dafür von Warte-Profis etwas lernen? Für Schauspieler wie etwa Florian Karlheim ("München 7", "Eine unerhörte Frau") ist der Beruf in vieler Hinsicht wie ein Leben auf Stand-by. Ob am Set mit kurzen Einsätzen und langen Pausen oder ob bei der Frage, wann einem die nächste Rolle angeboten wird. Nach abgeschlossenem Studium ist der 43-Jährige nun seit Kurzem als Psychologe selbständig. Eines sei klar, sagt Karlheim: Warten ist nicht gleich warten.

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