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Tipps fürs Wochenende:München narrisch, Flohmarkt und eine Schnitzeljagd der Sprachen

Biedersteiner Fasching in München, 2011

Bunt wird es bestimmt wieder beim Biedersteiner Fasching.

(Foto: Florian Peljak)

Unsere Empfehlungen für Freitag, Samstag und Sonntag.

Empfehlungen für Freitag:

Am Freitag ist Tag der Muttersprache. Zu diesem Anlass bieten die Stadtbibliotheken in zahlreichen Vierteln Veranstaltungen an, die sich mit unterschiedlichen Sprachen befassen. In Neuhausen gibt es für Kinder um 16.30 Uhr das deutsch-rumänische Theaterstück "Das Säckchen mit zwei Gulden", im Gasteig kann von 18 Uhr an eine Schnitzeljagd der Sprachen gemacht werden. Lesungen in Sprachen wie Portugiesisch, Mongolisch, Griechisch und vielen mehr unter muenchner-stadtbibliothek.de. Der Eintritt ist frei.

In der Galerie Eigenart der Volkshochschule in der Albert-Roßhaupter-Straße 9 endet am Freitag die Ausstellung "Stadtvergleich Sendling - einst und jetzt". In den Fotografien ist der Wandel des Stadtviertels dokumentiert. Von neun bis 21 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die Münchner Band Ark Noir veranstaltet in der Milla (Holzstraße 7) das Einabendfestival Tunnel Visions Vol 7. Junge Bands spielen elektronische und akustische Musik. Neben Ark Noir treten Fallwanderer und Sittich auf. Um 21 Uhr geht es los, Karten kosten an der Abendkasse 16 Euro, ermäßigt 13 Euro.

Für Samstag:

Auf der Kleinen Bühne der Pasinger Fabrik wird unter der Regie von Jörn Mensching "Der Ansager einer Stripteasenummer gibt nicht auf" gespielt. In dem tragikomischen Theaterstück versucht der titelgebende Ansager, sein Publikum bis zum Eintreffen der gefragten Dame zu unterhalten. Robert Gregor Kühn spielt in dem Ein-Mann-Stück, das um 20 Uhr beginnt. Karten kosten 18 Euro, ermäßigt 14 Euro.

Auf dem Floh- und Antikmarkt an der Trabrennbahn in Daglfing kann von sechs bis 16 Uhr verkauft und gestöbert werden. Händler können ihren Stand eine halbe Stunde vor Beginn aufbauen, der je nach mitgebrachtem Auto und Größe zwischen 15 und 40 Euro kostet. Informationen zu den Preisen gibt es auf flohmarkt-daglfing.de.

Im Biedersteiner Wohnheim werden gleich zwei Faschingsfeiern gefeiert: Der Atriumfasching und der Kellerfasching werden unabhängig voneinander ausgerichtet. Den Kellerfasching gibt es in dem Wohnheim nahe der Haltestelle Dietlindenstraße seit den Sechzigerjahren. Karten kosten für beide Veranstaltungen jeweils zehn Euro im Vorverkauf, Kostüme sind erwünscht. Einlass ab 21 Uhr.

Für Sonntag:

1918 begann in München die Revolution, 1919 ist die Räterepublik ausgerufen worden. Die Regisseurin Ulrike Beiz drehte über die Ereignisse Ende der Achtzigerjahre den Film "Es geht durch die Welt ein Geflüster". In der Dokumentation sprechen Zeitzeugen über ihre Erlebnisse. Der Film wird am Sonntag um 17.30 Uhr im Werkstattkino in der Fraunhoferstraße 9 gezeigt, die Regisseurin ist anwesend.

Am Sonntag beginnt "München narrisch": In der Fußgängerzone der Innenstadt kann geschunkelt, gefeiert und getanzt werden. Ab 12 Uhr geht es los, am Marienplatz und Stachus sind Bühnen aufgebaut, Tanzmusik wird gespielt, etwa von der Piccadilly Sunset Show Band. Beim Straßenfasching gibt es keine Kostümregeln, verkleidet macht es aber mehr Spaß.

Virginie Despentes' Roman "Das Leben des Vernon Subutex" über einen Mann, der in die Obdachlosigkeit abrutscht, ist ein Besteller. Die Münchner Kammerspiele spielen eine Bühnenadaption, Regie führt Stefan Pucher. Das Stück beginnt um 18 Uhr, Karten kosten zwischen elf und 44 Euro.

© SZ vom 21.02.2020/amm
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