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Coronavirus:79-Jähriger stirbt an Covid-19, Öffnungszeiten nur für Risikogruppen gefordert

Oberbürgermeister Dieter Reiter hat die Supermärkte um weitere Mithilfe im Kampf gegen das Coronavirus gebeten.

(Foto: Stephan Rumpf)

In München gibt es einen zweiten Todesfall in Zusammenhang mit der Pandemie. OB Dieter Reiter fordert indes Supermärkte auf, Einkaufszeiten zu staffeln.

In München gibt es einen zweiten bestätigten Todesfall infolge der Corona-Pandemie. Am Dienstag meldete das Presseamt der Stadt, dass ein 79 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen im Schwabinger Krankenhaus an Covid-19 gestorben sei. Bereits am vergangenen Wochenende war ein 56-jähriger Mann, ebenfalls mit Vorerkrankungen, an dem Virus gestorben. Die offizielle Zahl der Neuinfektionen stieg am Dienstag um 65 Fälle. Im Vergleich zu den Vortagen bedeutet das einen Rückgang: Für Sonntag und Montag meldete die Stadt insgesamt 274 neue Fälle, allein am Samstag waren es 164. Insgesamt haben sich in München bisher 1381 Menschen infiziert, zwei davon sind inzwischen wieder geheilt.

Unterdessen ruft Oberbürgermeister Dieter Reiter die Supermärkte und Discounter der Stadt dazu auf, für Risikogruppen spezielle Einkaufszeiten zu reservieren. Die Läden sollten freiwillig "im Sinne der Solidarität und des Zusammenhalts" entweder alle anderen Kunden bitten, nur außerhalb eines bestimmen Zeitfensters einzukaufen, oder in einem weiteren Schritt eine Einkaufszeit ausschließlich für ältere und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen einrichten.

© SZ vom 25.03.2020 / tbs/pvn
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