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Schläge und Tritte:Staatsschutz ermittelt nach Angriff in Linienbus

Zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Kurden und vier vermutlich türkischstämmigen Männern ist es am Freitagabend in einem Linienbus gekommen. Wie Polizeisprecher Sven Müller bestätigte, wurde die Polizei kurz vor 21.30 Uhr zur Ecke Arnulfstraße und Landshuter Allee gerufen. In einem Bus der Linie 63 war ein zunächst verbaler Streit eskaliert, es kam zu Handgreiflichkeiten, zu Schlägen ins Gesicht und zu Tritten. Einer der Kurden wurde so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus kam, sein Nasenbein ist nach eigenen Angaben gebrochen. Die Täter flüchteten laut Polizei zu Fuß. Weil die Tat politisch motiviert gewesen sein könnte, ermittelt nun der Staatsschutz der Polizei.

© SZ vom 19.10.2020 / beka
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