SZ-Adventskalender:Ein Wagen zum Einkaufen oder für den Badesee

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SZ-Adventskalender: Nach einem ersten Test freut sich Martin Bauer über das vom SZ-Adventskalender finanzierte Fahrzeug, zusammen mit Adventskalender-Geschäftsführerin Anita Niedermeier und Eva Materna, pädagogische Leiterin der Augustinum-Wohnstätten (v. li.).

Nach einem ersten Test freut sich Martin Bauer über das vom SZ-Adventskalender finanzierte Fahrzeug, zusammen mit Adventskalender-Geschäftsführerin Anita Niedermeier und Eva Materna, pädagogische Leiterin der Augustinum-Wohnstätten (v. li.).

(Foto: Stephan Rumpf)

Die Augustinum-Wohnstätten bekommen einen Kleintransporter aus Spenden des SZ-Adventskalenders. Er erleichtert es Menschen mit geistiger Behinderung, die in ihrer eigenen Wohnung leben, den Alltag zu bewältigen.

Von Sven Loerzer

Einen "Zugewinn an Lebensqualität" für Menschen mit geistiger Behinderung bringt der Kleintransporter, den Eva Materna, pädagogische Leiterin der Augustinum-Wohnstätten, vom "Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung" erhalten hat. "Für das eigenständige Leben von mehr als 50 Klientinnen und Klienten und dem Team des Ambulant Begleiteten Wohnens ist der VW Caddy eine wichtige und entlastende Unterstützung im Alltag", dankte Eva Materna den SZ-Lesern und Adventskalender-Geschäftsführerin Anita Niedermeier für die Spende.

Dank des Fahrzeugs könnten Menschen mit geistiger Behinderung, die von dem Team betreut werden, nun größere Besorgungen erledigen, aber auch in der Freizeit einen Ausflug an einen Badesee, zu einem Konzert oder zur Erkundung des Münchner Umlands unternehmen, freute sich Eva Materna.

Mit Hilfe des ambulanten Dienstes können Menschen mit einer geistigen Behinderung in einer eigenen Wohnung leben. Sie können ihre Wohnung nach eigenen Vorstellungen gestalten, ihren eigenen Tagesrhythmus selbst bestimmen. Ein Team aus Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Heilerziehungspflegerinnen und -pflegern sowie Hilfskräften unterstützt und berät bei allen Fragen und Problemen, die im Alltag auftauchen. Etwa beim Einrichten einer Wohnung, dem Einteilen des Geldes, der Haushaltsführung, bei Behördenangelegenheiten oder beim Organisieren von Hilfen. Die Bewohner erhalten so viel Unterstützung wie nötig, um ihr Leben in größtmöglicher Eigenverantwortung selbstbestimmt zu gestalten.

Das geräumige Fahrzeug ermöglicht den Klientinnen und Klienten des Ambulant Begleiteten Wohnens, größere Einkäufe zu bewältigen, aber auch dringend nötige Anschaffungen für ihre Wohnung zu tätigen. Auch für die Teilhabe an Kultur- und Freizeitangeboten ist das Auto wichtig. Denn die Fahrt mit einem Taxi können sich die Klientinnen und Klienten nicht leisten, da sie zumeist nur über wenig Geld verfügen.

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