Deutsch-afghanische Familie:Was sie zurückgelassen haben

Lesezeit: 5 min

A group of women wearing burqas crosses the street as members of the Taliban drive past

Mit dem Maschinengewehr auf dem Motorrad unterwegs durch die Hauptstadt von Afghanistan, vorbei an einer Gruppe von Frauen, die sich in Burkas verhüllt haben: eine Straßenszene aus Kabul, aufgenommen in dieser Woche. Noch immer wollen viele Menschen aus dem Land fliehen.

(Foto: JORGE SILVA/REUTERS)

Familie Shalizi saß in Kabul fest als die Taliban einmarschierten. Es folgten banges Warten im Versteck und schließlich ein Platz im Rettungsflieger. Jetzt sind sie in München und in Sicherheit. Aber ist das alles, was zählt?

Von Bernd Kastner

Sie hatten Glück, alle sechs. Sie sind in Sicherheit und wieder vereint. Die Münchner Familie Shalizi hat es geschafft, aus Kabul rauszukommen, aus einer Stadt, die seit August von den Taliban kontrolliert wird. Die Shalizis sind wieder daheim in München und erzählen in ihrem Wohnzimmer von den vergangenen Wochen. So viel Glück sie, die Eltern und ihre vier Kinder, auch hatten, andere Angehörige hatten kein solches Glück. Sie leben weiter in Afghanistan. Ahmad Shalizi, der Vater, ist in Gedanken immer bei seinen Schwestern. Die Sorgen machen ihn krank.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Impfgegner gehen auf dem Kirchplatz spazieren; Spaziergang der Impfgegner auf dem Kirchplatz
Corona-Debatte
"Da frage ich mich, warum kann man nicht einmal die einfachste aller Regeln einhalten?"
Coronavirus
Wie gefährdet sind Kinder?
Nobody is immune to the neck kiss; SZ-MAGAZIN
Sexualität
"Slow Sex hat etwas sehr Meditatives"
Psychologie
"Je weniger Alkohol, desto besser für Körper und Psyche"
Impfschaden
Corona-Impfung
Gegen jede Wahrscheinlichkeit
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB