Weiterbildung:Die Volkshochschule Südost wächst wieder

Nach dem Einbruch wegen Corona lag der Umsatz 2022 deutlich höher als noch 2021. In Zukunft sollen vor allem die Integrationskurse weiter ausgebaut werden.

Von Daniela Bode, Neubiberg/Ottobrunn

Die Volkshochschule Südost hat sich von der Durststrecke durch die Corona-Pandemie wieder recht gut erholt. Der Umsatz lag 2022 mit 2,7 Millionen Euro deutlich höher als 2021 mit 2,3 Millionen Euro. Auch die Zahl der Veranstaltungen war nach Angaben des bayerischen Volkshochschulverbands mit 2200 um etwa 400 höher als im Jahr zuvor. "Bei allen Zahlen geht es nach oben", sagte der Geschäftsführer Christof Schulz nun im Gemeinderat in Neubiberg, als er den Beteiligungs- und Tätigkeitsbericht vorstellte.

Dennoch sieht man die Notwendigkeit, beim Programm etwas umzugestalten. So sollen künftig etwa flexibler buchbare Kurse angeboten werden. Der Einstieg soll zu mehreren Zeiten möglich sein als bisher. Zudem sollen Nutzer wieder zurückgewonnen werden. Außerdem möchte die Einrichtung ihr Angebot zu den Themen Deutsch und Integration ausbauen. Man denkt an ein Integrationszentrum mit offenem Kursprogramm, Integrationskursen und berufsbezogener Deutschförderung.

Schon jetzt ist die Volkshochschule in dem Bereich gut aufgestellt. Seit etwa zehn Jahren bietet sie Integrationskurse an, früh hat sie auch spezielle Deutsch- und Integrationskurse für Geflüchtete aus der Ukraine organisiert. Aktuell bietet sie eine Deutschförderung an beiden Neubiberger Grundschulen an. Für all die Vorhaben haben die Gesellschafter-Gemeinden Hohenbrunn, Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Ottobrunn, Neubiberg und Putzbrunn von 2023 an auf Bitte der Volkshochschule hin ihren Finanzierungsanteil erhöht.

Beschlossen haben sie das bereits im Juli 2022. Für Neubiberg ergibt sich von 2024 an eine Summe von 119 000 Euro, also etwa 13 000 Euro mehr als im Vorjahr. Der Gemeinderat ermächtigte Rathauschef Thomas Pardeller (CSU), der Entlastung der Geschäftsführung für das Jahr 2022 zuzustimmen.

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