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Illegale Partys:"Eine Feierkultur ist für eine Gesellschaft sehr wichtig"

Polizei löst illegale Party in München auf

In einem leerstehenden Haus haben junge Leute auf dem Münchner Schlachthofgelände gefeiert - bis die Polizei gerufen wurde.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Partys ohne Maske und Abstand: Kay Mayer kümmert sich als Streetworker um Jugendliche. Warum es immer schwieriger wird, die Corona-Disziplin aufrechtzuerhalten und weshalb "Feiern" für junge Leute viel mehr als nur Tanzen und Trinken bedeutet.

Interview von Sabine Buchwald

Ohne Abstand, Mundschutz, und Erlaubnis: Als die Polizei am vergangenen Sonntag wegen einer illegalen Rave-Party zum Schlachthof gerufen wurde, war die Rede von bis zu 150 Feiernden. Vor Ort traf sie auf etwa 25 Menschen. Junge Leute, die sich nicht mehr an die Corona-Einschränkungen hielten und dafür angezeigt wurden. Kay Mayer kennt ihre Situation. Er leitet seit 2015 die Einrichtung ConAction und ist als Streetworker Tag und Nacht in München unterwegs.

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