Altstadt-Lehel:IAA-Wiederholung abgelehnt

Ähnlich wie ihre nördlichen Nachbarn in der Maxvorstadt blicken auch die Stadtteilvertreter im Bezirksausschuss Altstadt-Lehel äußerst kritisch auf die Internationale Automobilausstellung (IAA) im September zurück und wollen keine Wiederholung in dieser Form. Als Ergebnis einer internen Sitzung zum Thema fordern sie die Stadt auf, die IAA 2023 komplett ins Messegelände zu verlegen und auch sonst künftig keine öffentlichen Plätze im innerstädtischsten aller Stadtbezirke für Großmessen zur Verfügung zu stellen.

Falls diese durch die Autoschau in zwei Jahren trotz des Protestes wieder bespielt werden sollen, fordern die Lokalpolitiker Transparenz und Einsicht in die Vereinbarungen zu solchen "Open Spaces" und ein Anhörungsrecht, anstatt vollendete Tatsachen präsentiert zu bekommen. Weit positiver als die IAA selbst beurteilt der Bezirksausschuss den als Gegenveranstaltung angelegten Mobilitätskongress, der künftig eine größere Rolle spielen sollte.

In der Maxvorstadt hatten neben Straßensperrungen vor allem beschädigte Rasenflächen am Königsplatz Kritik hervorgerufen. Einen wenig sorgsamen Umgang mit historischem Bodenbelag beobachteten Kritiker auch am Odeonsplatz, wo offenbar Pflastersteine entfernt wurden. Als unverhältnismäßig kritisieren außerdem beide Bezirksausschüsse den polizeilichen Umgang mit Gegendemonstranten.

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