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Zum Tod von Hans-Jochen Vogel:Ein Leben für die Sozialdemokratie

Mit nur 34 Jahren wurde Hans-Jochen Vogel 1960 Oberbürgermeister von München. Später folgte er dem Ruf seiner Partei nach Berlin.

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Hans-Jochen Vogel, 1964

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Dienstantritt: Der Jurist Hans-Jochen Vogel wurde am 27. März 1960 in München mit 34 Jahren zum jüngsten Oberbürgermeister einer europäischen Millionenstadt gewählt.

Hans-Jochen Vogel auf dem Oktoberfest, 1960

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Ozapft is: Vogel im selben Jahr auf der Wiesn. Für zwölf Jahre blieb der beliebte OB im Amt.

Hans-Jochen Vogel während der Schwabinger Krawalle in München, 1962

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Während der Schwabinger Krawalle 1962 diskutierte Vogel auf der Leopoldstraße mit Studenten.

Hans-Jochen Vogel

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1966: Der OB holte die Olympischen Sommerspiele nach München. Bei der Rückkehr von dem Treffen mit der Olympia-Delegation in Rom wird er begeistert empfangen.

Hans-Jochen Vogel

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Vogel drei Jahre später bei der Grundsteinlegung der Olympiabauten auf dem Oberwiesenfeld. Das Olympiagelände wurde zum Wahrzeichen der Stadt und zum Touristenmagnet.

Hans-Jochen Vogel

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Der "Vogel-Hansi" trieb schon seit 1959 den Bau von U- und S-Bahn in München voran. 1970 fand das Richtfest für das zweite Untergeschoss am Stachus statt.

Olympische Spiele in München, 1972: Terroranschlag

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Als stellvertretender Präsident des Olympischen Organisationskomitees begleitete Vogel die Überlebenden des Anschlags auf die israelische Olympia-Mannschaft zu der Sondermaschine, die sie zurück in ihre Heimat brachte.

Hans-Jochen Vogel zieht OB-Kandidatur zurück

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Während der Olympischen Spiele war Vogel schon nicht mehr OB. Seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur begründete er mit der "dogmatischen Ideologisierung" des Münchner SPD-Unterbezirks und seiner Rolle als SPD-Landesvorsitzender.

Abschied von OB Hans-Jochen Vogel

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Verabschiedet wurde der Bürgermeister in München mit der Einweihung der Fußgängerzone 1972.

SPD-Wahlplakat während des Bundestagswahlkampfes 1976

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Wahlkampfplakat der SPD 1976. Nach der Karriere als OB in München wurde Vogel zunächst Minister im Kabinett Willy Brandts.

Helmut Schmidt,

Quelle: Regina Schmeken

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Der SPD-Politiker mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt, in dessen Kabinett er ab 1974 Justizminister war.

HANS-JOCHEN VOGEL IN BERLIN

Quelle: DPA/DPAWEB

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1981 folgte er dem Ruf der Berliner Sozialdemokraten an die Spree und wurde Regierender Oberbürgermeister der Stadt.

Hans-Jochen Vogel und Helmut Kohl, 1990

Quelle: AP

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Vogel mit Helmut Kohl 1990 in einer ZDF-Sendung zu den ersten freien Wahlen in der ehemaligen DDR. Eine Kanzlerkandidatur war 1983 gescheitert, aber Vogel wurde SPD-Fraktionsvorsitzender und später Parteivorsitzender.

Hans-Jochen Vogel und Renate Schmidt auf dem Oktoberfest, 1997

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Genossen-Treff auf dem Münchner Oktoberfest: Die SPD-Landesvorsitzende Renate Schmidt prostet 1997 ihrem Vorgänger Hans-Jochen Vogel zu.

Vogel-Brüder beim Stammtisch

Quelle: dpa/dpaweb

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Die Vogel-Brüder: Auch der Bruder Bernhard Vogel war Politiker geworden und von 1976 bis 1988 Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, 1992 bis 2003 von Thüringen.

Hans-Jochen Vogel | Hans-Jochen Vogel

Quelle: Regina Schmeken

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Hans-Jochen Vogel im Jahr 2006, bereits 1994 zog sich der für seinen fleißigen, korrekten Stil bekannte Parteiarbeiter aus der aktiven Politik zurück. Zuletzt engagierte sich Vogel für eine Reform des Bodenrechts. "Ich tue das aus Sorge, dass wir die Dinge weiter treiben lassen und damit die soziale Kluft in unserem Lande noch weiter verbreitern", schrieb der frühere Münchner Oberbürgermeister in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung (SZ Plus).

© SZ.de/amm

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