Konzerte:Django zieht

Die achten Gypsy Jazz Tage im Fraunhofer.

Still und heimlich hat sich München in den vergangenen Jahren zu einer Hochburg der Gypsy-Swing-Szene entwickelt. Dank junger Musikern wie Daniel Fischer, die sich dem Erbe Django Reinhardts verschrieben haben. 2015 trat er mit seinem Monaco Swing Ensemble so erfolgreich im Fraunhofer auf, war die Resonanz so groß, dass man daraus ein Festival ableitete. So finden dort vom 13. bis 16. Oktober bereits zum achten Mal die Gypsy Jazz Tage statt. Los geht es mit dem Quintett des Münchners Elias Prinz und der Pariserin Adèle Salomé. Zum zweiten Mal da sind die Niederländer Thomas Baggermann und Eva Scholten alias Eva-Sur-Seine, einer Hit-Schmiede der jungen Gypsy-Swing-Community. Nach dem Quartett des Star-Klarinettisten Giacomo Smith (mit Mozes Rosenberg, dem jüngster Bruder von Großmeister Stochelo) klingt das Festival mit der "OskarMaria Swingt!"-Jazzbrunch-Session im Literaturhaus aus. Ein Wunder in diesen Zeiten: Es gibt für alles nur noch Restkarten.

Gypsy Jazz Tage, Do., 13. bis So., 16. Okt., 20 Uhr, Fraunhofer, Fraunhoferstr. 9, Tel. 26 78 50

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