Die große Trockenheit:"So habe ich das noch nie gesehen"

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Die große Trockenheit: Mario Rackl betreut für das Wasserwirtschaftsamt den Landkreis Fürstenfeldbruck. Angesichts der Trockenperiode kontrolliert er einmal die Woche die Pegelstände, hier vom Dünzelbach. Niedrigwasser-Monitoring nennt sich das Programm.

Mario Rackl betreut für das Wasserwirtschaftsamt den Landkreis Fürstenfeldbruck. Angesichts der Trockenperiode kontrolliert er einmal die Woche die Pegelstände, hier vom Dünzelbach. Niedrigwasser-Monitoring nennt sich das Programm.

(Foto: Peter Bierl/oh)

Wer Mario Rackl auf seiner wöchentlichen Kontrolltour der Gewässer im Landkreis Fürstenfeldbruck begleitet, den packt das Entsetzen. In Bächen, Flüssen und Teichen: nur noch Tiefststände.

Von Peter Bierl, Fürstenfeldbruck

Die Amper führt wenig Wasser, der Gröbenbach in Puchheim-Ort ist seit Wochen ausgetrocknet, ähnlich sieht es am Starzelbach bei Alling aus. Das Wasserwirtschaftsamt ist alarmiert. Die Anwohner von Gräben und Bächen dürfen kein Wasser entnehmen. Die Bewässerung von Feldern ist reglementiert, die Landwirte sollen ihre Anlagen nur zwischen 17 Uhr am Nachmittag und 10 Uhr am Vormittag einschalten, damit möglichst wenig Wasser verdunstet. Gartenbesitzern empfiehlt die Behörde, frühmorgens ihre Beete zu gießen. Die Mitarbeiter prüfen die Situation im Landkreis jede Woche, so wie Gebietsaufseher Mario Rackl. Niedrigwasser-Monitoring nennt sich das Programm. Gemessen werden Wasserstände, Temperaturen und Sauerstoffgehalt sowie die Fließgeschwindigkeit und nach den Tieren wird gesehen. "Wir sind die Augen und Ohren der Behörde", sagt Rackl.

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