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Jugendliche in der Pandemie:"Das ist eine ganz furchtbare Zeit"

Schule ist auch ein Ort der sozialen Begegnungen, den Jugendlichen derzeit sehr vermissen, hier die Mensa in Altenerding.

(Foto: Renate Schmidt)

Es wird viel von der allgemeinen Erschöpfung im Lockdown gesprochen. Wie aber geht es Jugendlichen, die seit einem Jahr ihr Leben und ihre Träume und Pläne auf Eis legen müssen?

Von Gerhard Wilhelm, Erding

Mit dem Lockdown nehmen persönlicher Stress, Ängste und depressive Symptome zu. Das zeigen Ergebnisse der bundesweiten Gesundheitsstudie Nako. Doch die Auswirkungen sind nicht bei allen Altersgruppierungen gleich. Während ältere Erdinger mit dem Zuhausebleiben und den Kontaktbeschränkungen relativ gut zurande kommen, geht der Lockdown seit November vielen Jugendlichen mittlerweile schon sehr auf "den Keks". "Ich möchte kein Jugendlicher mehr sein heute", sagt Matthias Gallenberger von der gemeindlichen Jugendpflege in Isen. "Das ist eine ganz furchtbare Zeit für sie."

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