Konzertkritik zum BRSO und Shiyeon Sung:Schlagkräftig, aber detailgenau

Konzertkritik zum BRSO und Shiyeon Sung: Sebastian Klinger ist zuständig für die verkapptere Virtuosität in Ligetis Cellokonzert.

Sebastian Klinger ist zuständig für die verkapptere Virtuosität in Ligetis Cellokonzert.

(Foto: Astrid Ackermann)

Die BR-Symphoniker unter Shiyeon Sung sind sich in der Isarphilharmonie ihrer Wirkung bewusst - und beginnen das Konzert mutig mit einem Werk, das normal zu den Rausschmeißerstücken gerechnet wird.

Von Michael Stallknecht

Mutig, ein Konzert mit dem "Boléro" anfangen zu lassen, der traditionell zu den Rausschmeißerstücken gerechnet wird. Zumal Shiyeon Sung den Crescendoeffekt darin noch steigert: Im äußersten, fast unhörbaren Pianissimo beginnt die koreanische Dirigentin den Klassiker von Maurice Ravel, gemeinsam mit dem BR-Symphonieorchester geschickt die empfindliche Akustik der Isarphilharmonie nutzend. Um danach die jazzigen Momente zu betonen, in straffem Tempo, aber immer klangsensibel.

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