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Biologische Vielfalt:Münchner LBV mit UN-Preis ausgezeichnet

Der Münchner Landesbund für Vogelschutz (LBV) ist nun offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Die Auszeichnung erhält die Kreisgruppe des LBV für das Engagement, Münchner und Firmen dafür zu gewinnen, sich für die Natur auch in der Großstadt zu engagieren, sei es durch Hummelkästen, Igelburgen oder Nistplätzen am Haus. Der Münchner LBV unter dem Vorsitz von Irene Frey-Mann hat in diesem Jahr vor allem Wildblumenwiesen als Schwerpunktthema gehabt. Es gab sogenannte Blühbriefe für Menschen, die gerne zu Hause etwas anpflanzen wollen, aber auch mehrere Ratgeber sowie ein Seminar für Vertreter von Wohnungsbaugesellschaften. Erst vor wenigen Tagen ist die Broschüre "Hecken entdecken" erschienen, die der LBV München mit Unterstützung des Referats für Gesundheit und Umwelt herausgebracht hat. "Mit dieser Broschüre wollen wir das Augenmerk auf Sträucher und Hecken lenken, die für den Erhalt der biologischen Vielfalt in München ein wichtiger Baustein sind", sagt Frey-Mann. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden betont: "Nur wenn alle an einem Strang ziehen und den Erhalt der Arten in München als eine gemeinsame Aufgabe begreifen, wird unsere Stadt auch für kommende Generationen so artenreich und vielfältig bleiben." Die Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt geht auf die Vereinten Nationen zurück, die 2011 bis 2020 zum Jahrzehnt für die biologische Vielfalt ausgerufen hat.

© SZ vom 16.10.2020 / anl

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