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Entwicklungshilfe:Der Problemlöser

"Mir gehört nichts, ich bin nur der Dirigent", sagt Maximilian Girbinger. Wenn man genau hinschaut, dann ist er auch das Orchester.

(Foto: Privat)

Maximilian Girbinger flog 2017 nach Senegal, um zwei Flüchtlingen zu helfen. Dann ging alles schief und der Rentner lebte zwei Jahre in einem Armenviertel. Doch der 73-Jährige gibt nicht auf - und plant jetzt ein eigenes Entwicklungshilfeprojekt.

Wenn Maximilian Girbinger nicht gar so ein sturer Kerl wäre, dann würde er mit seinen 73 Jahren heute wohl kaum auf einer Baustelle stehen. Schon gar nicht südlich der Sahara bei 43 Grad im Schatten. Aber der Münchner will seine Mission erfüllen, hier in der von der afrikanischen Sonne ausgelaugten Landgemeinde Niomré im Westen der Präsidialrepublik - und wenn ihn dabei nur die Hitze lähmen würde, wäre er froh. Es ist die Geschichte eines erfindungsbegabten Handwerksmeisters in Rente, der sich vor drei Jahren in ein Flugzeug nach Dakar setzte, um zwei Flüchtlingen für ein paar Wochen beim Aufbau einer beruflichen Existenz im eigenen Land zu helfen - und der jetzt in Senegal zu Hause ist.

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