Serbiens Präsident Aleksandar Vučić verfiel mal wieder in bekannte Muster: Nachdem die Lage im Norden Kosovos eskaliert war, gab er öffentlich den Vermittler, dem doch vor allem an Deeskalation gelegen sei: "Serbien will keinen Krieg", beteuerte er im Interview mit der britischen Financial Times. Derweil schlug er fürs nationale Publikum schon wieder andere Töne an - er versprach, die Unabhängigkeit des Nachbarlandes Kosovo bleibe "nur ein Traum".
MeinungWestlicher BalkanEin Mann, viele Worte

Kommentar von Tobias Zick
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Serbiens Präsident beteuert, er wolle keinen Krieg. Aber was will er dann? Europas Diplomaten müssen im Umgang mit Belgrad endlich resoluter auftreten.
