MeinungRusslandSpezialoperation Wahlsieg

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Kommentar von Silke Bigalke

Lesezeit: 2 Min.

Für ein paar Tage durfte Boris Nadeschdin seinen Erfolg genießen, mehr als genug Unterschriften gesammelt zu haben, um bei der Präsidentenwahl antreten zu können.
Für ein paar Tage durfte Boris Nadeschdin seinen Erfolg genießen, mehr als genug Unterschriften gesammelt zu haben, um bei der Präsidentenwahl antreten zu können. Dmitry Serebryakov/dpa

Boris Nadeschdin galt als einziger echter Gegenkandidat bei der Präsidentenwahl, nun wurde er aussortiert. Der Kriegsgegner hätte einen Erfolg von Wladimir Putin nicht gefährdet, aber er brachte viele Russen dazu, sich zu bekennen.

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Er wurde als Putins einziger echter Gegenkandidat gefeiert, jetzt ist Boris Nadeschdin raus aus dem Rennen. Die Wahlkommission fand angeblich zu viele Fehler in seinen Unterstützerlisten, unter diesem Vorwand sortiert sie seit Jahren unbequeme Kandidaten aus. In Russland gibt es heute ohnehin mehr Unterdrückungsinstrumente als ausgesprochene Kremlkritiker. Man muss sich fragen, wen oder was Wladimir Putin eigentlich noch fürchtet.

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