Mindestlohn:Niemand weiß, wo die Schmerzgrenze liegt

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Mindestlohn: In der Großküche: eine der Arbeitsstätten und Branchen, in denen allzu oft die Löhne niedrig und die Arbeitsbedingungen schlecht sind.

In der Großküche: eine der Arbeitsstätten und Branchen, in denen allzu oft die Löhne niedrig und die Arbeitsbedingungen schlecht sind.

(Foto: Javier De La Torre via www.imago-images.de/imago images/Addictive Stock)

Die Ampelkoalition hat den Mindestlohn auf den Weg gebracht. Olaf Scholz löst damit ein Versprechen aus dem Wahlkampf ein. Das ist gut für ihn, aber ist es auch gut für das Land?

Kommentar von Roland Preuß

Der Mindestlohn ist auf dem Weg, am Mittwoch ging er durch das Kabinett. Und es sieht nicht so aus, als könnte noch jemand dieses Projekt aufhalten. Ziemlich geräuschlos haben SPD, Grüne und FDP dieses Vorhaben in die Spur gesetzt; trotz heftiger Kritik von Unternehmensverbänden hat sich die FDP nicht zu Bremsmanövern verleiten lassen. Mehr als sechs Millionen Beschäftigte können von Oktober an mit dem staatlich verordneten Mindeststundenlohn von zwölf Euro rechnen. Das ist vor allem gut für die SPD, deren Kanzler Olaf Scholz damit sein Versprechen aus dem Wahlkampf einlösen kann. Doch ist das auch gut für das Land?

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