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Politische Milieus:Der grüne Traum vom bürgerlichen Leben

Habeck und Baerbock

Grüne Gemütlichkeit statt Hauch von Anarchie: Die Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck und Annalena Baerbock im sogenannten Wohnzimmer während des digitalen Bundesparteitags.

(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Wie aus der anarchischen Öko-Partei von einst eine Volkspartei neuen Typs geworden ist. Über die Chancen, die Risiken und den Preis einer Wandlung.

Kolumne von Heribert Prantl

Das Jahr 2021 wird ein schwarz-grünes Jahr. Nach der Bundestagswahl im Herbst wird es, mit einiger Wahrscheinlichkeit, zu einer schwarz-grünen Koalition kommen, unter welchem Kanzler, welcher Kanzlerin auch immer. Schwarz-Grün gilt als die Kombination, die dem Zeitgeist entspricht. Die Kinder und Enkelkinder der einst der Bürgerlichkeit entlaufenen 68er-Generation sind in die Bürgerlichkeit zurückgekehrt. Sie reden von einer neuen Bürgerlichkeit und suchen und finden sie gern im Bündnis mit der Union. Die Union wird sich dafür erkenntlich zeigen und Anfang 2022 eine grüne Bundespräsidentin wählen: Katrin Göring-Eckardt.

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