MeinungDemokratieWas sie Protest nennen

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Kommentar von Iris Mayer

Lesezeit: 3 Min.

Auch so ein Code im Kampf gegen die Meinungsfreiheit, den Rechtsextremisten längst führen.
Auch so ein Code im Kampf gegen die Meinungsfreiheit, den Rechtsextremisten längst führen. IMAGO//IMAGO/Funke Foto Services

Ja, Politiker müssen viel aushalten, auch Unverschämtes. Doch in Deutschland spielt sich längst etwas ganz anderes ab. Wer das verharmlost, soll bitte einmal an Walter Lübcke zurückdenken.

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Unbekannte zünden nachts im thüringischen Waltershausen das Haus eines SPD-Kommunalpolitikers an. Übernachtungsgäste mit zwei Kindern können sich gerade noch zu den Nachbarn retten und die Feuerwehr rufen. In Bürgerbüros von SPD und Grünen in Suhl werden die Scheiben eingeworfen, das Wahlkreisbüro der linken Landtagspräsidentin wird mit Hakenkreuzen beschmiert. Auf einer Karnevalsveranstaltung ruft ein Chor von Männern dem Linken-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow in Reimform ins Gesicht, man werde seine Frau vergewaltigen und ihn zusammenschlagen.

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Das Politische Buch
:Deutsche Krokodilsträne

Für den Publizisten Niklas Frank führt eine "rote Linie" vom Verschweigen der deutschen Verbrechen in der NS-Zeit zur AfD. Und der Mittelpunkt der deutschen Seele ist für ihn der Antisemitismus. Ein weises Wutbuch.

Rezension von Robert Probst

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