Sicherheitspolitik:Terror vergeht nicht

Lesezeit: 3 min

Sicherheitspolitik: Zwei Jahrzehnte Einsatz in Afghanistan und der überhastete Abzug sind Belege für eine politische Selbstüberschätzung im Westen.

Zwei Jahrzehnte Einsatz in Afghanistan und der überhastete Abzug sind Belege für eine politische Selbstüberschätzung im Westen.

(Foto: Taylor Crul/AFP)

Ein Jahr nach dem überstürzten Abzug der westlichen Truppen ist klar: Alle Hoffnung auf ein zukunftsfähiges Afghanistan sind dahin, das Land ist zurück in finstersten Taliban-Zeiten. Wirklich gefährlich aber ist etwas anderes - die Ratlosigkeit des Westens.

Kommentar von Tomas Avenarius

Die eher einfachen Erkenntnisse sind häufig die tragfähigsten. Dem preußischen General Helmuth von Moltke verdankt die Welt die Einsicht, dass kaum ein Kriegsplan den ersten Zusammenstoß mit dem Feind übersteht. Der griffige Satz mag oft von Menschen bemüht werden, die wenig vom Krieg gesehen haben. Aber ein Jahr nach dem Abzug der US-Truppen und ihrer Verbündeten aus Afghanistan - darunter waren die Deutschen - bleibt der Gedanke auch in diesem Fall erhellend.

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