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Fox News:Die Schuld der anderen

Protestors Call On Advertisers To Pull Their Ads From Fox News

Gespalten wie die USA selbst: Der Sender Fox und seine Aushänge-Moderatoren Bret Baier (v.l.), Martha MacCallum, Tucker Carlson, Laura Ingraham und Sean Hannity.

(Foto: Drew Angerer/AFP)

Der Sturm auf das Kapitol offenbart, wie Trumps Haussender inzwischen funktioniert: tagsüber sachliche Berichte. Abends skrupellose Schuldzuweisungen und Angstmacherei.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Es gibt, das war am Mittwoch nicht mehr zu übersehen, nicht nur im Kongress der Vereinigten Staaten zwei Kammern, sondern auch beim konservativen Nachrichtensender Fox News: Die eine sendet tagsüber, "Daytime News" nennen sie das in den USA, und meist ist das genauso unspektakulär, wie der Begriff klingt: Der Großteil der Leute ist in der Arbeit und will nicht unterhalten, sondern informiert werden, und diese Kammer von Fox News kann man tatsächlich als journalistisch bezeichnen. Sie berichtet darüber, was so passiert in diesem Land, und das sollte an diesem Tag sein: Rede von Präsident Donald Trump, danach ein bisschen Drama im Kongress - republikanische Abgeordnete hatten angekündigt, ohne reelle Aussicht auf Erfolg gegen die Zertifizierung der Wahlstimmen protestieren zu wollen.

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